Unberührtes Paradies am Indischen Ozean
Traumstrände und afrikanische Ursprünglichkeit

Mozambique ist ein sehr großes Land und touristisch kaum erschlossen. Die Strände am Indischen Ozean zählen zu den schönsten auf der Südhalbkugel und Taucherherzen schlagen höher bei den Worten Mantas & Walhaie.
Bevölkerung
Mozambique hat ca. 20 Millionen Einwohner. Die Mehrheit gehört einheimischen Volksstämmen an, wie den Makua-Lomwe, den Tsonga und den Shona. Außerdem finden Sie die Yao, Swahili, Makonde, Portugiesen und andere.
Einreise
D, AT, CH, NL & BE-Bürger benötigen bei einem Aufenthalt bis zu drei Monaten ein Visum, das bei Einreise erteilt werden kann und ca. 31 USD kostet (Stand: Nov. 09). Visa für eine mehrmalige Einreise, z.B. für Rundreisen, müssen vorab erworben werden. Ihr Reisepass muss noch sechs Monate nach Reiseende gültig sein und bei Ein- und Ausreise über Südafrika mindestens drei freie Seiten haben. Die Bestimmungen können sich aber jederzeit ändern.
Flugzuschläge und Fluggebühren
Die Flugausreisesteuer für internationale Rückflüge ist bei Pelican Air eingeschlossen. Sonst muss diese bar gezahlt werden, ca. 30 USD p.P.; für Inlandsflüge z.B. zu den Inseln ca. 10 USD p.P. Die sogenannte Border Tax in Höhe von 3 USD zahlen Sie zusätzlich.
Essen und Trinken
Die Küche bietet viel Fisch und Meeresfrüchte, das Leitungswasser ist nicht trinkbar.
Gesundheit
Die medizinische Versorgung ist nicht immer gewährleistet. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen werden in Südafrika oder Europa behandelt. Eine Reiseapotheke sollte Insektenmittel, Verbandszeug und Schmerzmitteln beinhalten. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Bei Einreise aus einer Gelbfieberzone, muss eine international gültige Gelbfieber-Impfbestätigung vorgelegt werden. Schutz gegen Hepatitis A und eine Malaria-Prophylaxe wird dringend empfohlen.
Kleidung
Helle Sommerkleidung, die Arme und Beine sollten bedeckt sein. Für Morgenstunden oder kühle Abende empfehlen wir eine dünne Jacke oder einen Pullover mitzunehmen, auch wegen der Mücken.
Klima und Reisezeit
In Mozambique sind die Jahreszeiten den europäischen entgegengesetzt. Die Regenzeit dauert von Oktober bis März und die Trockenzeit (beste Reisezeit) von April bis September. An den Küstengebieten herrscht ständig ein tropisch feuchtes Klima.
Ortszeit
Im Winter (europäischer Sommer) gibt es keine Zeitdifferenz, im Sommer beträgt die Zeitdifferenz plus eine Stunde.
Sprache
Die offizielle Amtssprache ist Portugiesisch. Darüber hinaus werden ca. 20 afrikanische Sprachen mit unterschiedlichen Dialekten gesprochen.
Transport und Verkehr
In Mozambique herrscht Linksverkehr. Die Straßen werden weiter ausgebaut, noch ist es nicht das perfekte Selbstfahrerland. Abenteuerlustige müssen beachten, dass abgesehen von den Hauptstraßen (zwischen dem südl. Krüger NP und Maputo, sowie entlang der Küste nördlich von Maputo und um Pemba), die meisten Strecken nur mit Allrad-Fahrzeugen inklusive Dachzelten befahren werden sollten. In der Regenzeit sind diese Straßen oft verspült. Ausreichend Ortskenntnisse, mindestens 2 Fahrzeuge und GPS Navigation sind Voraussetzungen.
Unterkünfte
Die wenigen Unterkünfte, meist entlang der Küste, sind oft sehr einfach. Der Tourismus steckt noch in den Anfängen und die nötige Professionalität fehlt oft. Bei den Serviceleistungen muss man gewisse Abstriche machen und stets etwas Geduld mitbringen. In Maputo, Beira, Vilanculos und Pemba sowie auf der Insel Bazaruto und auf den Quirimbas findet man Hotels mit hohem internationalen Standard (s. S. 8 Unterkunftskategorien).
Währung und Zahlungsmittel
Die Landeswährung ist der Neue Metical (MNZ). 1 Neuer Metical = 100 Centavos = ca. € 0,03 oder ca. 0,04 CHF; 1 € = ca. 38,24 MNZ und 1 CHF = ca. 25,21 MNZ (Stand: Sep. 09). Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht erlaubt. Devisen können in beliebiger Höhe eingeführt und bei Einreise-Deklaration wieder ausgeführt werden. Kreditkarten werden nur in einigen Geschäften in der Hauptstadt und in größeren internationalen Hotels/Lodges akzeptiert. Touristische Leistungen werden auf US-Dollar Basis abgerechnet.
Bazaruto Archipel
Vilanculos ist wegen seines internationalen Flughafens das Eingangstor des vor der Küste liegendenden Bazaruto Archipels. Die Festlandküste besteht aus kilometerlangen, weißen feinsandigen Stränden. Bereits der Anflug ist ein Erlebnis. Ständig ändernd sich die Farbe des Ozeans von smaragdgrün bis hell-, türkis- und dunkelblau. Manchmal kann man durch das Wasser bis auf den sandigen Grund und die Korallenriffe blicken.
Für einen anschließenden Badeaufenthalt nach einer Safari im südlichen Afrika sind die nahen Strände Mozambiques geradezu ideal. Maputo und Vilanculos sind über Johannesburg, Nelspruit und Durban in Südafrika schnell erreichbar. (Die Flugzeit von Johannesburg nach Vilanculos beträgt ca. 2 Stunden mit Pelican Air).
Lassen Sie sich von den schimmernden weißen Sandstränden und den spektakulären Sonnenuntergängen verzaubern, die den Horizont in orangerote Flammenmeere tauchen. Entdeckungsreise unter Wasser: Im türkisfarbenen, kristallklaren Wasser tummeln sich bunte, tropische Korallenfische, riesige Black Marlins, noch ein paar vereinzelte Dugongs (Seekühe) und Manta Rochen.
Quirimbas Archipel
Die Fischer- und Hafenstadt Pemba, ganz im Norden Mozambiques, mit ihren vielen Baobab-Bäumen und den einheimischen Segelbooten, den Dhaus in ihrer weit geschwungenen Bucht, gilt als Tor zu dem wunderschönen Quirimba Archipel. Nur 4 der insgesamt 37 Koralleninseln sind touristisch erschlossen. Das gesamte Archipel ist als Weltkulturerbe geschützt. Das reiche kulturelle und historische Erbe ist von arabischen, portugiesischen und afrikanischen Einflüssen geprägt. Die eindrucksvolle alte Festung auf Ibo Island kann sich einer höchst spannenden Geschichte von Sklaven-, Piraten- und Elfenbeinhandel rühmen. In Pemba kann man afrikanischen Silberschmuck und Kunst auf den Souks kaufen.
Das Quirimba Archipel bietet sich ebenfalls im Anschluss an eine Ost- oder Südafrika Reise als Badeurulaub an. (Die Flugzeit von Johannesburg bis Pemba beträgt mit South African Airlink ca. 2,5 Stunden).
Die Inseln des Quirimba Archipels bieten eine phänomenale Unterwasserwelt, mit bis zu 400 m hohen Steilwänden, die von korallenbedeckten Höhlen durchbrochen sind. Der immense Fischreichtum reicht von tropischen Arten wie Gobies und großen Napoleonfischen bis zu Königsdorschen und Spanischen Makrelen.
Hinweis zum Baden, Tauchen & Schnorcheln:
Der Gezeitenunterschied ist deutlich sichtbar und typisch für die Lage am Indischen Ozean. Während der Ebbe ist Baden im Meer oft nur möglich, wenn man weit hinausläuft. Von Strand zu Strand kann es hier allerdings Unterschiede geben. Wo man noch am Morgen geschwommen ist, kann man am Nachmittag das Korallenriff mit bunten Fischen, Seesternen, Seeigeln, Muscheln auf einem Spaziergang erforschen. Es können aber auch weite Sandflächen mit Pfützen und teilweise schwarzen oder weißen Korallenfelsen sichtbar sein. Die beste Tageszeit zum Schnorcheln ist, wenn das Wasser zur Flut steigt. Außerhalb der beiden Riffe können mit etwas Glück verschiedene Arten von Meerschildkröten, Delfine, Mantas, Buckelwale (Aug. - Nov.) und Walhaie beobachtet werden.
Tauchplätze in Tofo
Tauchen ist hier anders. Die Gewässer verändern sich das ganze Jahr über in Hinblick auf Temperatur, Strömungen und Windkonditionen. Es existieren zurzeit 15 Riffe in Tofo, neue kommen hinzu, und sie variieren mit Tiefen von 10 bis 40 Metern. Bootsfahrten verlaufen meist entlang der Küstenlandschaft, wobei das entlegenste Riff ca. 50 Minuten per Boot entfernt liegt.
Manta Reef
Weltklasse Spot! Der Reichtum ist atemberaubend und verzaubernd. Große Putzer-Stationen mit vielen verschiedenen Rifffischen machen das Antreffen von Mantas zu einer konstanten Erfahrung.

• 24 Meter Tauchtiefe
• ca. 30 Minuten per Boot von Tofo
• Große Putzer-Stationen!
Galeria
Entlang einer 800 Meter langen Wand verläuft der Hausspot und kann auch unter schweren Bedingungen erreicht werden. Verschiedenste Korallen- und eine atemberaubende Fischvielfalt können bestaunt werden. Groupers und Mantas, Makrelen (Trevallies, Jack Fische) und Teufelsrochen werden oft gesichtet.

• 30 Meter Tauchtiefe
• Strömungstauchgang
• 10 Minuten per Boot von Tofo
• 3 Manta Putzer-Stationen!
Crocodile Rock
Das Riff verfügt über tiefe Becken mit Überhängen und kleineren Höhlen, in denen sich viel Leben tummelt. Krokodil- und Skorpionfische, Schildkröten, kleinere Rochen, Harlekin Garnelen sowie verschiedenste Riffische können in dem Labyrinth gesichtet werden.

• 17 Meter Tauchtiefe
• 15 Minuten per Boot von Tofo
Amazon & Oasis
Nördlich und am weitesten entfernt von Tofo gelegen. Beide Riffe werden oft als Tagesausflug mit 2 Tauchgängen kombiniert angeboten. Es gibt eine Vielzahl von Haien, Rochen (Mantas) und große Fischschwärme. Beide Spots haben tolle Riffstrukturen mit betauchbaren Riffspalten und beeindruckenden Wänden.

• ca. 40-50 Minuten per Boot von Tofo
• Manta Putzer-Stationen!
Mantas, Walhaie, Delfine & Buckelwale
Die Buckelwalsaison beginnt im Juni und endet im Oktober. Delfine sind ganzjährig zu sehen wie auch Mantas und Walhaie. Die beste Saison für Delfine ist von September bis Mai, für Mantas von September bis Juni und für Walhaie von Oktober bis April.
Täglich werden Walhai Safaris angeboten bei denen Sie mit den Ozeanriesen schnorcheln können - auch für Nichttaucher geeignet. Eine majestätische Erfahrung!


Social Bookmarking
Mozambique
Mozambique
Pestana Bazaruto - privates Dinner
Pestana Bazaruto - privates Dinner
Dhow -  bei Matemo Island
Dhow - bei Matemo Island
Entspannung bei Medjumbe Island
Entspannung bei Medjumbe Island
Matemo Island
Matemo Island
Blick auf das Bazaruto Archipel
Blick auf das Bazaruto Archipel
Am Strand bei Ibo Island
Am Strand bei Ibo Island
Abendstimmung auf Benguerra Lodge
Abendstimmung auf Benguerra Lodge
Elefanten im Niassa Nationalpark
Elefanten im Niassa Nationalpark
Bazaruto Archipel mit den Seen
Bazaruto Archipel mit den Seen
Begegnung mit Einheimischen
Begegnung mit Einheimischen
Meeresschildkröte
Meeresschildkröte
Tolle Begegnung
Tolle Begegnung
Strandambiente
Strandambiente
Walhai in Begleitung
Walhai in Begleitung