Reiseplanung, beste Reisezeit, Klima
Als Europäer hat man bei dem ersten Australienbesuch kaum eine Vorstellung von der Größe und der Weite des Landes. Noch einmal zum Vergleich: Australien ist so groß wie Kontinental-USA (ohne Alaska), und kein Mensch würde versuchen, die USA in drei Wochen zu umrunden. Dies sollte auch in Australien tunlichst unterlassen werden. Bei der begrenzten Urlaubszeit, die zur Verfügung steht, erhebt sich die Frage, wie denn dieser riesige Kontinent überhaupt in 3, 4, 5 oder 6 Wochen erkundet werden soll, einem Zeitraum, welcher der üblichen Urlaubszeit entspricht. Insbesondere die Reisenden, die mit dem Fahrzeug unterwegs sind (egal ob Camper, Mietwagen oder eigenes Fahrzeug), sollten sich eine ungefähre Routenplanung zurechtlegen. Es ist sicherlich nicht immer erforderlich, die Tagesetappen im Einzelnen und en détail im Voraus festzulegen, doch meist ergibt sich durch Flugtermine für Inlands- und Langstreckenflüge und die Anmiettage der Fahrzeuge ein „Beinahe-Zwang“ zur Routenplanung. Die nachfolgend aufgelisteten Punkte sollen dazu beitragen, die Planung der Reise zu erleichtern und den Verlauf so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Die Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Verkehrsmittel sind in Australien beinahe unbegrenzt. Flugzeug, Auto, Eisenbahn, Bus und Schiff stehen oft in unmittelbarer Konkurrenz zueinander, sodass letztendlich persönlicher Geschmack, Zeit und Geldbeutel entscheiden.
Reisezeit: Aufgrund der verschiedenen Klimazonen, die Australien durchziehen, gelten für unterschiedliche Gebiete auch unterschiedlich günstige Reisezeiten. Diese sollten bei der Reiseplanung beachtet werden.
Beste Reisezeit für Australien
Entsprechend der geografischen Lage Australiens gelten für unterschiedliche Gebiete unterschiedlich gute Reisezeiten. Bitte beachten Sie hierzu auch die Informationen zu den Klimazonen und die Klimatabelle in Kapitel 4.
Ostküste und Westküste
Die Küsten haben im Prinzip ganzjährig Reisezeit. Für die nördlichen Küsten in Ost (z.B. Brisbane–Cairns) und West (Perth–Darwin) gilt die Zeit von April bis Oktober als die beste Zeit. Von Dezember bis März drohen Regenzeit (Wet Season) und tropische Hitze. Die Grenze in den gemäßigten Bereich markiert der Wendekreis des Steinbocks (Tropic of Capricorn), welcher auf allen Karten verzeichnet ist. Die südliche Ostküste (z.B. Sydney–Brisbane) lässt sich am besten im Sommer (Okt.–März) bereisen.
Südküste
Im Süden des Kontinents (z.B. Melbourne–Adelaide) ist der australische Sommer (Okt.–März) die beste Reisezeit. Im Herbst und Winter (Mai–Sept.) kann es kühl und windig werden, in den Australischen Alpen und auf Tasmanien fällt auch Schnee.
Tropischer Norden
Die beste Reisezeit für den tropischen Norden ist die Zeit von April bis Oktober/November, also außerhalb der Regenzeit. Das Klima ist eher gemäßigt, die Temperaturen erträglich. Nachts ist eine Abkühlung spürbar. Mit tropischen Regengüssen, Wirbelstürmen, Straßensperrungen ist nicht zu rechnen. Trotzdem klettern die Temperaturen auf angenehme 25–30 Grad.
Die Regenzeit im tropischen Norden (Wet Season) reicht von November/Dezember bis März/April. Das Klima ist während dieser Zeit feuchtheiß, Gewitter und heftige, kurze Regenfälle sind an der Tagesordnung. Von Zeit zu Zeit kommt es sogar zu Wirbelstürmen (Cyclones). Straßen können nach starkem Regen durch Floodways unpassierbar werden. Informieren Sie sich deshalb immer über den Straßenzustand, bevor Sie eine abgelegene Wegstrecke in Angriff nehmen. Auskünfte erteilen lokale Polizeibehörden, Ranger und Roadhouses.
An der Nord- und Nordostküste (nördl. von Rockhampton) treten von Dezember bis März giftige Quallen (Box Jelly Fish, Marine Stinger) auf, die das Baden in unmittelbarer Küstennähe vereiteln. Bei Schnorchel- und Tauchexkursionen am äußeren Great Barrier Reef (Outer Reef) und auf Inseln besteht diese Gefahr nicht.
Ist die zur Verfügung stehende Reisezeit begrenzt und die Flexibilität klein, so sollte man möglichen Unwägbarkeiten aus dem Weg gehen und die Route so legen, dass die Wet Season entweder kurz bevorsteht oder bereits vorüber ist.
Outback/Zentralaustralien
Die Trockenzeit (Dry Season) im australischen Winter (April–Okt.) eignet sich am besten für Outback-Reisen. Die Temperaturen sind tagsüber immer noch angenehm hoch, nachts kann es aber empfindlich kühl werden.
Kein Australier bereist das Outback im australischen Sommer von November bis Februar – es ist einfach viel zu heiß! Dass es unter Europäern dennoch beliebt ist, in dieser Zeit zu reisen, liegt wohl daran, dass es einfach noch zu viele falsch Informierte gibt.
Fazit
Zusammenfassend muss gesagt werden, dass Australien ganzjährig Reisezeit hat – es kommt nur darauf an, in welches Gebiet man reist. Leider ist das Wetter auch in Australien nicht immer vorhersehbar, d.h., Regen- und Trockenzeit können sich auch um einige Wochen verschieben (z.B. durch das zyklisch wiederkehrende El-Niño Klimaphänomen). Für den Reisenden bedeutet dies, dass er mit einem gewissen „Restrisiko“ hinsichtlich der Planung leben muss.
Alle Angaben und Informationen
Copyright Steffen Albrecht
Reiseplanung und Routenvorschläge
Der Kontinent ist riesig und würde selbst bei unbegrenzter Reisezeit immer Neues bereithalten und Unbekanntes zu Tage fördern. Je nach Saisonzeit kann eine solche Rundreise auch im Norden (Darwin, Cairns) beginnen oder enden. Stopover in Asien lassen sich natürlich ebenfalls einbauen, kosten aber die entsprechenden Extratage an Reisezeit.
Reisebeispiele
Bei üblichen 3 bis 4 Wochen Reisezeit sollten Sie sich auf wenige Gebiete konzentrieren und mit Flugverbindungen innerhalb des Landes operieren. Zusätzlich sollte die Möglichkeit eines Gabelfluges in Betracht gezogen werden, um nicht am gleichen Ort ein- und auszureisen. An den jeweiligen Orten können Mietwagen/Geländefahrzeuge/Camper oder kürzere Bausteinprogramme oder Ausflüge gebucht werden, um die Umgebung mit lokaler Reiseleitung kennen zu lernen.
Geführte Touren - Individualreisen
Erstbesucher-Tour Australien
- Hinflug nach Sydney
- 2–4 Übernachtungen Sydney mit Citytour und Hafenrundfahrt
- Flug Sydney–Alice Springs
- 3–5 Tage Camping-Safari oder Hotelrundreise im Roten Zentrum, alternativ Mietwagen- oder Campertour
- Flug Alice Springs–Cairns
- 3–5 Tage (Bade-)Aufenthalt in Trinity Beach, Palm Cove oder Port Douglas mit Riff- und Regenwaldausflügen, evtl. Allradtour nach Cape York (6–12 Tage Dauer)
- 10–20 Tage Mietwagen/Campertour oder geführte Hotel-Bus-Rundreise von Cairns nach Brisbane entlang der Ostküste von Cairns nach Brisbane
- Rückflug von Brisbane
Ganzjährig mögliche Tour („Reef, Rock and Opera“). Von November bis März herrscht jedoch im tropischen Norden Regenzeit (kurze heftige Regenfälle, gelegentlich Wirbelstürme, tropische Hitze) und im Zentrum muss mit sehr großer Hitze gerechnet werden. Die Reise kann um einen Abstecher in das Top End (ab/bis Darwin mit Kakadu Nationalpark) sowie eine Reise entlang der Great Ocean Rd. (Melbourne–Adelaide) erweitert werden.
Südosten und Tasmanien
- Hinflug nach Sydney
- 3 Übernachtungen Sydney mit Citytour und Hafenrundfahrt
- 10–20 Tage Mietwagen/Campertour von Sydney über Melbourne (Australische Alpen) und die Great Ocean Road nach Adelaide. Abstecher nach Kangaroo Island. Alternativ: geführte Hotel-Bus-Tour.
- Flug von Adelaide nach Hobart
- 7–14 Tage Tasmanien-Rundreise: geführt oder mit Mietwagen/Camper
- Rückflug Hobart–Melbourne–Europa
Die ideale Tour für den australischen Sommer (Oktober bis April). Ein Badeaufenthalt kann z.B. an der Sunshine Coast (nördlich von Brisbane) erfolgen.
Outback-Tour (Explorer’s Way)
- Hinflug nach Adelaide
- 18–30 Tage Allrad-Campertour von Adelaide nach Darwin: Flinders Ranges, Arkaroola, Oodnadatta Track, Coober Pedy (Opale), Witjira NP (heiße Quellen), Uluru–Kata Tjuta NP (Ayers Rock, Olgas), Kings Canyon, westliche MacDonnell Ranges, Alice Springs, Tennant Creek, Katherine, Litchfield NP, Darwin
- Rückflug von Darwin oder evtl. anschließender Badeaufenthalt in Cairns
Eine reine Outback-Tour sollte aufgrund der klimatischen Verhältnisse nur von April bis Oktober in Angriff genommen werden. Für die Routen durch das südaustralische Outback (viele nicht asphaltierte Pisten) ist ein Allradfahrzeug erforderlich. Für die Nord-Süd-Durchquerung auf dem Stuart Hwy. reicht ein Mietwagen aus.
Westaustralien-Reise
- Hinflug nach Perth
- 2–4 Übernachtungen in Perth
- 21–40 Tage Mietwagen/Campertour oder geführte Hotel-Bus-Rundreise von Perth über Kalbarri, Monkey Mia, Coral Bay/Exmouth (Ningaloo Reef), Broome, Gibb River Road, Kununurra, Katherine, Kakadu NP nach Darwin
- Rückflug von Darwin oder evtl. Badeaufenthalt in Cairns
Die klassische Westaustralienreise sollte aufgrund der Regenzeit im tropischen Norden am besten von März bis November unternommen werden. Die Gibb River Rd. von Broome nach Kununurra kann nur mit Allradfahrzeugen von Mai bis Oktober befahren werden. Walhaie lassen sich am Ningaloo Reef von März bis Juni beobachten. Der Südwesten ist am besten von Oktober bis März zu bereisen.
Tipps
• Planen Sie Ihre Rundreise großzügig und nicht auf die Minute genau. Es kommt immer wieder vor, dass man an besonders schönen Plätzen einen Tag länger verweilt, einen attraktiven Tagesausflug entdeckt oder wegen einer Panne eine Zwangspause einlegen muss.
• Unterschätzen Sie die Entfernungen nicht und planen Sie die Reise mit Inlandsflügen! Die Flugfrequenzen der australischen Gesellschaften sind im Allgemeinen gut. Engpässe gibt es bei den Flügen in und aus dem Roten Zentrum (z.B. Alice Springs–Cairns) – hier hilft nur eine frühzeitige Buchung!
• In den Metropolen benötigen Sie kein Fahrzeug. Dort herrscht viel (Links-)Verkehr und, wie bei uns, chronische Parkplatznot. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß erreichen Sie fast alles!
• Denken Sie daran, es ist Ihr Urlaub! Versuchen Sie nicht, alle Highlights des Kontinents in Ihre knapp bemessene Reisezeit zu packen. Hier und da sollten ein paar freie Tage zum Entspannen und Erholen eingeplant werden. Kilometer-Weltmeister sollen andere werden!
Stopover-Programme
Wer sich den Langstreckenflug von Europa nach Australien (oder umgekehrt) in zwei Etappen aufteilen möchte, sollte die Möglichkeit des Stopovers in Betracht ziehen. Ohne Aufpreis gestatten es die meisten Fluggesellschaften, den Flug pro Strecke einmal zu unterbrechen. Beliebte Stopover-Ziele sind Singapur, Kuala Lumpur (Malaysia), Bali (Indonesien), Hongkong oder Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). Je nach gewünschtem Stopover-Ziel sollte die Fluggesellschaft gewählt werden (z.B. Cathay Pacific für Hongkong, Malaysia Airlines für Kuala Lumpur, Qantas oder Singapore Airlines für Singapur, Emirates für Dubai).
Qantas/British Airways bietet die Möglichkeit, über Johannesburg (Südafrika) nach Perth zu fliegen – mit zwei Flügen unter Stunden sogar eine der schnellsten Verbindungen nach Australien! Mit Air Mauritius kann der Rückflug von Perth über die Insel Mauritius (Indischer Ozean) angetreten werden – gleichfalls eine reizvolle Kombination.
Die passenden, durchaus günstigen Stopover-Programme sollten vorab mit dem übrigen Arrangement gebucht werden: Im Preis eingeschlossen sind dann neben den Hotelübernachtungen auch die Transfers vom Flughafen zum Hotel – dies vermeidet einige Aufregung in den hektischen asiatischen Metropolen.
Wohnmobil oder Mietwagen in Australien?
Diese viel diskutierte Frage steht für viele Reisende am Anfang der Reiseplanungen. Vor- und Nachteile gibt es für jede Fahrzeug- und Reiseart:
Wohnmobil-Reisende sind in ihrer Reiseplanung äußerst flexibel, denn das eigene „Bett“ ist stets dabei. Campingplätze sind überall vorhanden, nur in den seltensten Fällen ist eine Reservierung erforderlich. „Wildes Campen“ und Übernachten auf einfachen NP-Campgrounds ist häufig möglich. Camper-Touren sind relativ preiswert, da Caravan Parks preiswert sind und Selbstverpflegung möglich ist. Das tägliche Koffer ein- und auspacken entfällt. Mögliche Einweggebühren entfallen z.T. bei längeren Mieten Die meisten Campmobile (außer Hi-Top Camper) verfügen über sparsame Dieselmotoren. Nachteilig ist natürlich, dass Camper im Grundpreis und den Versicherungskosten deutlich teurer sind als Mietwagen. Große „Motorhomes“ sind vor allem in den Städten unhandlich. Campingplätze bieten nur sanitäre Gemeinschaftsanlagen, hier leidet die Privatsphäre. Campertouren sind mit mehr Arbeit verbunden: Fahrzeug aufräumen, Abwasser/Wasser auffüllen/ablassen, selbst kochen und abspülen.
Mietwagen: Die Tagespreise für Mietwagen sind für Mieten an der Ost- und Südküste (Metropolitan Areas) sehr günstig. Wer mit dem Mietwagen plus Zelt reist, hat eine unschlagbar preiswerte Kombination gewählt. Bei vorgebuchten Hotels entfallen jegliche Unwägbarkeiten und die Frage „Wo übernachte ich heute?“. Hotels bieten zudem einen komfortablen Übernachtungsstandard. Nachteilig sind folgende Faktoren: Zu den reinen Mietwagenkosten addieren sich Übernachtungskosten in Hotels sowie die Kosten für Restaurantbesuche. Selbstverpflegung ist nur bedingt möglich. Eine Mietwagentour führt meist von Stadt zu Stadt. Übernachtungen innerhalb von Nationalparks (mit Tierbeobachtungen in den Morgen- und Abendstunden) entfallen daher. Täglicher Hotel Check-In/Check-Out sowie Koffer ein- und auspacken nerven auf Dauer. Mietwagen werden meist nur mit Benzinmotoren angeboten (Ausnahme: große Allradfahrzeuge) – bei größeren Fahrzeugkategorien sind diese nicht unbedingt sparsam. Mietwagen im Northern Territory und in Westaustralien (Remote Area) sind teurer und häufig mit hohen Einweggebühren verbunden.
Kosten: Die Kostendifferenzen zwischen Mietwagen (plus Hotel plus Essengehen) gegenüber Camper (plus Campingplatzkosten plus Selbstverpflegung) lassen sich nicht in Heller und Cent beziffern. Dazu sind die Unterschiede mit Saisonzeiten, Fahrzeugmodellen, Hotelkategorien und Nebenkosten zu unterschiedlich. Es ist letztlich eine „Glaubensfrage“. Wer bereits in anderen Ländern mit dem Wohnmobil unterwegs war und gerne campt, sollte dies in Australien genauso tun. Das Land ist mit seinen unzähligen Campingplätzen bestens darauf eingerichtet (Australier selbst sind leidenschaftliche Camper!). Wer gerne komfortabel nächtigt und bequem reist, sollte diese mit dem Mietwagen und vorgebuchten Hotels tun. Die Infrastruktur ist auch hierfür ausgezeichnet.
Kombination verschiedener Verkehrsmittel und Ausflüge
Als Reisender werden Sie über die Fülle der angebotenen Ausflüge und Kombinationsmöglichkeiten staunen. Um Ihnen vorab die Reiseplanung zu erleichtern, sind nachfolgend Touren und Tipps aufgeführt:
- Inneraustralische Flüge sind für den Reisenden mit begrenzter Zeit nahezu unumgänglich, um die großen Distanzen zu überwinden. Empfehlenswert sind Flüge von der Küste in das Zentrum (z.B. Alice Springs, Ayers Rock), nach Western Australia (z.B. Perth, Broome), in den tropischen Norden (Darwin) oder an die Ostküste (Cairns).
- Mietwagen und Camper (Wohnmobile) können in Australien in allen großen Städten angemietet und abgegeben werden. Sie sind das individuellste Reisemittel, da auch abgelegene Gebiete besucht werden können. Selbstfahrer sollten für Outback-Routen sicherheitshalber ein bis zwei Tage länger als empfohlen rechnen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit fällt im Outback rapide ab, und manchmal wird man durch höhere Gewalt (Pannen, Überschwemmungen) aufgehalten. Für Reisen auf den gängigen, asphaltierten Highways empfehlen sich Pkws oder Camper (Wohnmobile), für nicht geteerte Outback-Pisten.
- Zug und Eisenbahn in Australien: Eisenbahnfans und Sammler berühmter Bahnstrecken werden nicht darum herumkommen, mit mindestens einem der Klassiker zu fahren.
Das endlose Australien kommt besonders gut im Indian Pacific von Sydney bis Perth (3.961 km, 65 Std.) zur Geltung. Dabei wird auch das längste gerade Schienenstück der Welt – 478 km ohne eine einzige Kurve – unter die Räder genommen!
The Ghan (559 km, 22 Std.) von Adelaide nach Darwin gehört ebenfalls zu den Zügen mit internationaler Bedeutung. Vgl. Kapitel 3 „Eisenbahn“. - Überlandbusse: Das Reisen per „Linienbus“ gehört zu den preisgünstigsten und flexibelsten Möglichkeiten, Australien kennen zu lernen. Regelmäßige Verbindungen und komfortable Busse trösten über die zuweilen endlos langen Fahrten hinweg. Vgl. Kapitel 3 „Busse“.
- Geführte Bus-Rundreisen werden von vielen australischen Reiseveranstaltern angeboten. Bei Gruppenreisen sollte auf kleine Gruppengröße und evtl. deutschsprachige Reiseleitung geachtet werden. Rundreisen reichen von Tagestouren, mehrtägigen Bausteinprogrammen bis zu 34-tägigen Reisen, die beinahe den gesamten Kontinent abdecken. Jegliche organisatorische Arbeit wird Ihnen abgenommen, und Sie können sich ganz auf das Reiseerlebnis konzentrieren. Ein weiterer Vorteil liegt in der landeskundigen Reiseleitung, die Ihnen das eine oder andere versteckte Highlight zeigt. Empfehlenswert sind die Reisen von AAT Kings, die über Karawane Reisen (www.karawane.de) gebucht werden können.
- Flugsafaris: Sie wollen in möglichst wenig Zeit möglichst viel sehen? Dann empfehlen sich 3- bis 14-tägige Flugsafaris, wie sie von ausgesuchten Veranstaltern angeboten werden. Im „eigenen“ Flugzeug fliegen Sie in kleinen Gruppen zu den Höhepunkten des Kontinents. Die zugegeben nicht ganz billige Art des Reisens schließt jeglichen Komfort und Luxus ein. Vgl. Kapitel 3 „Flugsafaris“.
- Kreuzfahrten: Flusskreuzfahrten werden auf dem längsten Fluss Australiens, dem Murray River, angeboten. Kreuzfahrtschiffe, die durch das Great Barrier Reef kreuzen und verschiedene Inseln anlaufen, legen meist in Cairns ab. Auch entlang der Kimberley-Küste (Nordwestaustralien) werden interessante Kreuzfahrten entlang der wilden Küste angeboten. Vgl. Kapitel 3 „Kreuzfahrten“.
- Badeaufenthalte: Weil sich durch die klimatischen Bedingungen und die großen Entfernungen Strapazen kaum vermeiden lassen, kann im Anschluss ein Badeaufenthalt an der Küste Queenslands gebucht werden. In den luxuriösen Ferienanlagen (z.B. Lizard Island, Heron Island) können Sie sich hervorragend entspannen und erholen – gutes Wetter ist fast garantiert!
- Outback-Safaris: Eine geführte Outback-Safari im Geländefahrzeug dauert je nach Umfang 2–15 Tage. Ausgangspunkte sind meist Alice Springs oder Darwin. Sie übernachten in einfachen Bushcamps oder Safarizelten. Für längere Touren gilt, dass eine Mindestteilnehmerzahl erreicht werden muss bzw. nur zu bestimmten Terminen gestartet wird. Das Risiko ausgebuchter Touren lässt sich umgehen, indem bereits in Europa für einen bestimmten Termin gebucht wird – bei kurzem Aufenthalt in Australien unbedingt empfehlenswert. Für Outdoor-Fans werden auch Kamelsafaris mit Übernachtung unter freiem Himmel angeboten.
- Rundflüge werden in vielen Gegenden Australiens angeboten. Besonders eindrucksvoll und empfehlenswert
sind sie über Ayers Rock, Olgas, Bungle Bungles oder Sydney. Preiswerte Ballonfahrten werden in Alice Springs und in Cairns angeboten. Wegen des starken Andrangs sollten sie im Voraus bzw. gleich nach Ankunft gebucht werden. - Stadtrundfahrten: In den Metropolen des Landes werden Stadtrundfahrten mit „Explorer Bussen“ angeboten. Sie verkehren den ganzen Tag auf einer bestimmten Route, die an den jeweiligen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Fahrgäste können nach Belieben aus- und einsteigen.
- Reservierungen für Hotels, Mietwagen, Inlandsflüge usw. tragen dazu bei, Wartezeiten oder Suchereien zu vermeiden. Gerade bei knapp bemessener Reisezeit empfiehlt sich das beratende Gespräch und die Buchung über Ihren Reiseveranstalter. Empfehlung: Buchung beim Spezialisten Karawane Reisen (www.karawane.de).
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Persönliche Beratung durch das Experten-Team bei Karawane Reisen und den Reisebuch-Autor Steffen Albrecht. Fordern Sie ein Reiseangebot an!


