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Mittelamerika

Mittelamerika umfasst insgesamt 20 Staaten. Der flächenmäßig größte Staat der Region ist Nicaragua mit 129.779 Quadratkilometern, die meisten Einwohner hat jedoch Guatemala mit 14,7 Millionen Bewohnern. Geographisch gesehen ist die Landbrücke zwischen dem Isthmus von Tehuantepec im Südosten von Mexiko und der Atratosenke im Westen von Kolumbien. Dazu noch die karibische Inselwelt.

 

Länder und Hauptstädte:

Zu Mittelamerika gehören die Staaten Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica, Panama und Belize (Zentralamerika) sowie die Länder der östlich vorgelagerten karibischen Inselflur (Westindien). Mexiko zählen wir an sich nicht zu Mittelamerika und dennoch: Mit Mexiko, das sprachlich und kulturell dazugehört, umfasst Mittelamerika insgesamt 2.714.000 Quadratkilomete rund rund 180 Millionen Einwohner. Mit 7 Festlandsstaaten und 14 Inselstaaten gehört Mittelamerika geografisch gesehen eigentlich zu Südamerika. Da in Brasilien Portugiesisch und in den meisten anderen Staaten Spanisch gesprochen wird und beide Sprachen vom Lateinischen abstammen, nennt man Mittel- und Südamerika auch zusammengefasst „Lateinamerika“. Weiterhin geographisch gesehen ist Mittelamerika eine Großregion Nordamerikas, in historischer Hinsicht ist es indes ein eigenständiger Kulturraum.

 

 

Antigua und Barbuda                St. Johns

Bahamas                                  Nassau

Barbados                                 Bridgetown

Belize                                      Belmopan

Costa Rica                               San José

Dominica                                  Roseau

Dominikanische Republik          Santo Domingo

El Salvador                              San Salvador

Grenada                                   St. Georges

Guatemala                                Guatemala-Stadt

Haiti                                        Port-au-Prince

Honduras                                 Tegucigalpa

Jamaika                                   Kingston

Kuba                                        Havanna

Mexiko                                     Mexiko-Stadt

Nicaragua                                 Managua

Panama                                   Panama-Stadt

St. Kitts und Nevis                    Basseterre

St. Lucia                                  Castries

St. Vincent / Grenada                Kingstown

Trinidad und Tobago                 Port-of-Spain

 

Bewohner und Sprachen:

In Mittelamerika wird neben verschiedenen indigenen Sprachen überwiegend Spanisch gesprochen. Ausnahmen sind das englischsprachige Belize sowie die Ostküste von Nicaragua, die neben den indigenen Völkern Miskito, Mayangna, Rama und Garifuna auch von englischsprachigen Kreolen bewohnt wird. Auch an der Karibikküste von Guatemala, Honduras, Costa Rica und Panama gibt es Gemeinden, in denen hauptsächlich Creole-Englisch, ähnlich dem jamaikanischen Patois, gesprochen wird. Auf den Inseln der Karibik wird Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch gesprochen.

Die Einwohner des Festlands stammen ursprünglich von den lokalen Indios ab, oder natürlich von den eingewanderten Europäern und afrikanischen Sklaven.

In Zentralamerika und Mexiko stellen fast überall die Mestizen die größte Bevölkerungsgruppe, in Guatemala überwiegen Indianer, in Costa Rica Weiße. Demgegenüber ist in Westindien die ursprüngliche indianische Bevölkerung fast ganz vernichtet worden. Vorherrschend sind auf den meisten Inseln mit über 90% die (einst als Sklaven eingeschleppten) Schwarzen und Mulatten. Daneben gibt es überall eingewanderte Chinesen sowie Vertreter zahlreicher anderer Nationalitäten (u. a. Libanesen, Syrer). Einen hohen Bevölkerungsanteil haben auf einigen der ehemaligen britischen Inseln die Inder (vor allem auf Trinidad).

 

Geographie

Durch die Lage in den vom Nordostpassat bestimmten Randtropen zeichnet sich Mittelamerika durch ein wechselfeuchtes, tropisches Klima mit hohen Niederschlägen an den Windflanken (Luvseiten) der Gebirge aus. Im der Hurrikan-Saison (meist Juli bis September) richten Wirbelstürme teils heftige Verwüstungen an. In Zentralamerika und Mexiko dominieren Gebirgs-Kordilleren die Szenerie. Die Wasserscheide liegt in der Nähe der pazifischen Küste, zu der das Gebirge steil abfällt, während es sich nach Nordosten langsam abflacht. Einige noch tätige Vulkane dominieren die Gebirge (z.B. Tajumulco 4.211 m, Fuego 3.763 m). An der engsten Stelle, in der nur 60 km breiten Landenge von Panama, senkt sich das Bergland im Culebraabschnitt auf 100 m ü. M. und wird hier seit 1914 vom Panamakanal durchquert.

 

Wirtschaft

Landwirtschaftlich sind die vom tropischen Klima Länder begünstigt. Angebaut werden Zuckerrohr, Bananen, Kaffee, Kakao, Tabak, Ananas, Agaven, Baumwolle, Gewürze und Zitrusfrüchte. Oftmals ist Landwirtschaft der einzige Erwerbszweig großer Bevölkerungsschichten.

Bodenschätze: Erdöl (Mexiko, Trinidad), Silber (Mexiko), Eisenerz, Kupfer, Mangan (Kuba, Mexiko) und Bauxit (Jamaika, Hispaniola). Eine wirtschaftliche Sonderstellung nimmt schon aufgrund der  Größe und der Nachbarschaft zu den USA Mexiko ein. Eine besondere Bedeutung kommt dem Tourismus zu den speziell in der Karibik (Westindien) mit den Bahamas, Puerto Rico, den Jungferninseln, Jamaika und Barbados eine große Rolle spielt. Wichtig ist hier auch der Kreuzfahrt-Tourismus.

 

Länder und Inseln, beste Reisezeit

 

ABC Inseln

Noch gehören die sogenannten ABC-Inseln zu den Geheimtipps bei Karibikreisenden: die drei Inselschönheiten Aruba, Bonaire und Curaçao liegen unweit der venezolanischen Küste und bieten eine schier unüberschaubare Vielzahl an Attraktionen. Um die unberührten Naturschauspiele, die traumhaften Karibikstrände und die malerischen Städte der drei zu erkunden, bietet sich eine Inselhopping-Tour an.

Beste Reisezeit für die ABC-Inseln: Die ABC-Inseln können das ganze Jahr über bereist werden. Während der Regenzeit gibt es nur kurze, kräftige Schauer. Die beste Reisezeit dauert von Dezember bis Mai, wenn es mittags zwar heiß wird, es aber nachts abkühlt. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über gleichmäßig hoch bei ca. 28 - 30 °C, der Passatwind sorgt stets für eine frische, angenehme Brise. Wichtig für Reisende: Die Inseln liegen außerhalb des Hurrikan-Gürtels.

 

Belize

Das kleine tropische Land liegt zwischen Mexico und Guatemala. Belize ist erst sein 1981 unabhängig und nur wenig größer als El Salvador (22.966 Quadradkilometer). Englisch ist die offizielle Landessprache, doch Spanisch und verschiedene Mayasprachen sind präsenter. Die Hauptstadt Belmopan hat nur 8.000 Einwohner. Dem Besucher bietet Belize Ruinen der Maya, türkisblaues Wasser in karibischen Buchten und eines der größten Riffe der Welt. Berühmt bei Tauchern ist vor allem das kreisförmige dunkelblaue Blue Hole. Das kleine Land besitzt eine interessante Flora und Fauna. Für Touristen das relativ hochpreisige Belize karibische Traumstrände, ungestörte Einblicke in die Mayakultur und atemberaubende Schnorchel- und Tauchreviere. Berühmt ist das „Great Blue Hole“, kreisförmige Unterwasser-Doline mit über 300 Metern Durchmesser.

Beste Reisezeit für Belize: Die trockene Jahreszeit beginnt im November und dauert bis März an. Zwischen Juni und Oktober fällt der meiste Regen, hier sollten Sonnenhungrige von Reisen nach Belize absehen. Das Meer lockt an der Karibikküste das ganze Jahr über mit 24-28 Grad.

 

Costa Rica

Die reiche Küste! Die Republik Costa Rica mit der Hauptstadt San José liegt westlich von Panama und grenzt wie das Nachbarland an das karibische Meer und an den Pazifik. Amtssprache für die 4,5 Millionen Einwohner ist Spanisch. Staatsoberhaupt der Präsidialregierung ist seit 2006 der Friedensnobelpreisträger Oscar Arias Sánchez.

Costa Rica ist das touristisch am besten erschlossene Land Mittelamerikas und vor allem für Besucher aus den USA ein verhältnismäßig nahes Reiseziel. Mit seinen zahlreichen Stränden, Vulkanen und Regenwäldern ist die Landschaft äußerst abwechslungsreich. 26 mehr oder weniger gut zugängliche Nationalparks haben ein Forum für den Ökotourismus geöffnet. Gut ein Viertel der Fläche Costa Ricas steht unter Naturschutz. Durch seinen verhältnismäßig guten wirtschaftichen Status wird es auch als die "Schweiz Mittelamerikas" bezeichnet. Fie Ticas und Ticos, wie sich die Einwohner selbst nennen, sind freundlich und fröhlich. In Costa Rica reist man verhältnismäßig sicher, auch Individualreisen und Mietwagentouren sind problemlos möglich. Mehr als ein Viertel des Landes besteht aus Nationalparks: Ein Traum für alle Naturliebhaber, die gerne wandern oder Wandertouren und auch Vulkanbesteigungen machen. Die Tierwelt ist phantastisch und zeigt sich dem Besucher bei Spaziergängen in den Morgen- und Abendstunden besonders. Ein besonderer Tipp ist das touristisch wenig erschlossene Cano Negro Schutzgebiet und die grünen Meeresschildkröten im Nationalpark Tortuguero. Costa Rica ist ein ganzjähriges Reiseziel und auch für Familien zu empfehlen.

Beste Reisezeit für Costa Rica: Hier gibt es unterschiedliche Meinungen: Die Green Season ist die Regenzeit von Mai bis Oktober, die günstigere ist vermutlich Dezember, Januar und Februar. Unser Tipp: Wer das ganze Land entdecken möchte, ist mit März und April gut beraten, weil es da noch etwas wärmer ist, die Pisten der NPs gut befahrbar und sogar Vulkane gut bestiegen werden können. An den Küsten scheint fast immer die Sonne. Nur im Norden ist März/April eher suboptimal, weil es dann sehr heiß und trocken ist. Die Regenzeit ist relativ harmlos: es regnet kurz und heftig und kühlt dadurch angenehm ab. Allerdings sind die Nationalparks und Regenwaldgebiete während der Regenzeit (Mai-Okt.) nicht immer optimal zu bereisen. In den Hochlagen des Landes regnet es von Juni bis November fast täglich. Auch die Vulkane sind in dieser Zeit oft Wolken-verhangen. San José, die Hauptstadt von Costa Rica liegt auf 1.100 Meter und bietet das ganze Jahr ein sehr erträgliches Klima mit Temperaturen zwischen 20 und 27°, allerdings sind die Nächte z. T. recht kühl. An den Küsten hingegen fällt das Thermometer nur selten unter 30°, in windgeschützen Regionen an der Pazifikküste werden tagsüber sogar bis zu 35° gemessen. Das Wasser ist mit 25 bis 28° immer warm. An der Karibik-Küste fällt zwischen November und Januar am meisten Regen, in der Hauptreisezeit eben. Wer in erster Linie die Ostküste des Landes bereisen will, hat von März bis Juni und im September/Oktober das schönere Wetter und die besseren Preise.

 

Dominikanische Republik

Abseits des natürlich präsenten Pauschaltourismus überrascht die “Dom. Rep.“ im Süden mit unberührten Buchten, tollen Stränden und faszinierenden Berglandschaften der Cordillera Central (bis zu 3.000 m Höhe). Sehenswert ist auch lebhafte koloniale Hauptstadt Santo Domingo, die Flamingos in der Lagune Oviedo und das Naturparadies rund um Rancho Platon. In den letzten Jahren hat sich die Dom.Rep. sogar zu einem Ziel für Golfer entwickelt. Geografisch nimmt die Dominikanische Republik zwei Drittel der Insel Hispaniola in den Großen Antillen zwischen dem Atlantik und der Karibik ein. Das westliche Drittel der Insel belegt Nachbarstaat Haiti. Die Dominikanische Republik zählt zu den traditionellen Pauschal-Reisezielen der Karibik. Sie bietet neben Strandurlaub an den beliebten Orten auch unberührte Buchten, malerische Natur und die beeindruckenden Berglandschaften der Cordillera Central. Mit bis zu 3.000 m Höhe tragen sie zurecht den Beinamen „dominikanischen Alpen“.

Beste Reisezeit für die Dominikanische Republik: Das Klima ist überwiegend heiß, in der Regenzeit von Mai bis November ist es zwar am heißesten aber auch Hurrikans machen die Runde. Es empfiehlt sich also in der Reisezeit von Dezember bis April zu reisen. Wer die Insel trotzdem im Sommer aufsuchen will, sollte auf der windabgewandten Seite Zuflucht suchen. Hier kommt beispielsweise die vom Gebirge geschützte Südküste für einen Urlaub in Frage.

 

El Salvador

Das kleinste Land Mittelamerikas ist nur etwa so groß wie das Land Hessen, aber die höchste Bevölkerungsdichte. Ein Fünftel der knapp 6 Millionen Einwohner leben in der Hauptstadt San Salvador. Auch wird als Amtssprache Spanisch gesprochen. Landschaftlich kann es mit den südlichen Nachbarn nicht ganz mithalten, doch wird es durch seine wilde Pazifikküste und die von Vulkanen dominierte Landschaft für Touristen interessant. Eher abschreckend ist die Kriminalitätsrate, die zu den höchsten weltweit gehört. Insgesamt ist die touristische Infrastruktur in El Salvador noch schwach entwickelt.

90% der Bevölkerung sind Mestizen, Nachfahren von Weißen und der indigenen Bevölkerung. Diese Mischung kolonialer Einflüsse und dem Erbe der Mayas bestimmen die Kultur, Lebensart und Küche des Landes. Die Geographie ist durch eine majestätische Vulkankette, die das Land am Pazifik in drei Regionen teilt, geprägt: den südlichen Küstenstreifen, die zentralen Hochebenen und Täler und die nördlichen Berge. Touristisch steckt El Salvador noch in den Kinderschuhen. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist enorm. Dennoch hat das Land viel Sehenswertes zu bieten: die quirlige Metropole San Salvador am Fuße des Vulkans Boquerón, Kaffeefincas an der "Ruta de las Flores“ oder die Maya-Stätten von Tazumal. Nimmt man sich ein paar Sicherheitsregeln zu Herzen, ist El Salvador ein toller Geheimtipp auf Ihrer Lateinamerikareise.

Beste Reisezeit für El Salvador: Die beste Jahreszeit für eine Reise nach El Salvador, liegt in der Trockenzeit. Dann regnet es nicht oft und die Straßen sind in einem bereisbaren Zustand. In der Regenzeit sind die Preise niedriger, die Strände sind nicht überfüllt und die Regenschauer machen die Nächte angenehm kühl.

 

Guatemala

Im Land Guatemala ist die Kultur und Geschichte der Mayas noch sehr präsent. Unter den rund 14 Millionen Einwohnern werden heute noch 22 Mayasprachen neben Spanisch gesprochen. Allein in der Hauptstadt Guatemala-City leben ca. 3,5 Millionen Einwohner. Die frühere Hauptstadt Antigua gilt als eine der schönsten Stadt Zentralamerikas – gleichwohl ist auch hier große Vorsicht vor Kleinkriminellen und Überfällen geboten. Der Atitlán-See zählt zu den schönsten Binnenseen Mittelamerikas. Im Norden liegen die Maya-Ruinen von Tikal inmitten des tropischen Regenwalds. Im Süden der Halbinsel Yucatán liegt Guatemala quasi in der Mitte des amerikanischen Kontinents. Es ist sowohl kulturell, als auch landschaftlich hochinteressant. Die antike Mayastadt Tikal, die von Vulkanen umgebene Kolonialstadt Antigua oder die authentischen Indianermärkte, wie z.B. in Chichicastenango im Hochland – trotz dieser weltbekannten Highlights ist Guatemala touristisch noch ein Geheimtipp. Zu empfehlen ist eine Bootsfahrt auf dem Atitlan See oder eine Tour (z.B. mit dem Pferd) zum Pacaya Vulkankrater, von dem aus man eine wunderbare Aussicht genießen und vielleicht sogar in glutroter Lava stochern kann.

Beste Reisezeit für Guatemala: In Guatemala kann es besonders zwischen Mai und September sehr stark regnen. Einige Maya-Stätten sind in dieser Zeit nicht zu besichtigen. Wem es nur ums baden geht kann auch noch den Mai als Reisemonat einplanen. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis April/Mai.

 

Haiti

Auf dem westlichen Drittel der Insel Hispaniola liegt die Republik Haiti. Die restlichen zwei Drittel zählen zur Dominikanischen Republik. Nach dem schweren Erdbeben 2010 wurde viel Energie in den Wiederaufbau investiert. Haiti ist ein exotisches und interessantes, aber auch ein sehr armes Land und daher nur sehr reise-erfahrenen Touristen zu empfehlen. Die touristische und sonstige Infrastruktur ist schwach ausgeprägt. Tourismus beschränkt sich hauptsächlich auf eine kleine Landzunge im Nordwesten mit seinem Hafen Labadee und den angrenzenden Stränden. Hier legen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe an. Das subtropisch bis tropisch gelegene Land besticht durch seine endemische Vielfalt von Flora und Fauna, unberührte Küsten und koloniale Schätze: die Citadelle Laferrière und der Palast Sans-Souci gehören sogar zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Hauptstadt ist Port-au-Prince. Landessprache ist kreolisch

 

Honduras

Die Republik Honduras ist etwa so groß wie England und das zweitgrößte Land Mittelamerikas. Etwa 7,6 Millionen Einwohner leben hier, davon etwa eine Million in der Hauptstadt Tegucigalpa. Spanisch ist Amtssprache. Besucher werden vor allem von den alten Maya-Ruinen Copáns angezogen, aber auch von der wunderschönen Natur. Die Bay Islands gelten als eines der besten Tauchgebiete Mittelamerikas.Porfirio Lobo Sosa von der Nationalen Partei (Partido Nacional) wurde bei den Wahlen vom 29. November 2010 zum Staatsoberhaupt gewählt. Sein Amt trat er am 27. Januar 2010 an. Honduras, El Salvador und Guatemala haben (leider) eine sehr hohe Kriminalität, worunter der Tourismus leidet.

Honduras liegt an der breitesten Stelle der mittelamerikanischen Landbrücke mit Nicaragua im Südosten und Guatemala im Nordwesten. Zwischen der Pazifikküste im Süden des Landes und dem Karibischen Meer im Norden erstreckt sich eine tropische Landschaft mit Flüssen und Lagunen, Bergmassiven und Regenwäldern. Das rund 5.000 km² große Biosphärenreservat Río Plátano gehört zu den letzten noch intakten Regenwaldgebieten Zentralamerikas. Weitgehend untouristisch bietet Honduras Bilderbuchstrände auf den vorgelagerten Karibikinseln vulkanischen Ursprungs, Tauchparadiese, unberührte Natur und die faszinierende Mayastadt Copan. Mit etwas Glück kann man im Nationalpark Cusuco den Quetzal, den heiligen Vogels der Mayas und Azteken beobachten.

Beste Reisezeit für Honduras: In den Höhenlagen wird es maximal bis zu 20 Grad, an der Küste kann das Thermometer schon mal auf 35 Grad klettern. Trocken ist es von November  bis April. Die Regenzeit geht von Mai  bis Oktober. In der Zeit von Juni bis September muss mit Hurrikans  gerechnet werden.

 

Jamaika

Die Karibikinsel Jamaika mit ihren schneeweißen Sandstränden, quirligen Städten und faszinierenden Naturschauspielen macht jeden Urlaub unvergesslich. Einige der zahllosen Hotspots der Insel sind Montego Bay im Nordwesten, die beliebte Goldküste mit den traumhaften Stränden Doctor´s Cave Beach und White Sands, die berühmten Wasserfälle Dunn´s River Falls, die „Bananenhauptstadt“ Port Antonio sowie die Blue Mountains nahe der Hauptstadt Kingston, der Heimat von Reggaelegende Bob Marley. Jamaica gilt als Inbegriff der Karibik und Reiseprofis sind sich einig, dass hier die schönsten Strände und malerischsten Lagunen zu finden sind.

Beste Reisezeit für Jamaika: Jamaika hat zwei heftige Regenzeiten, Mai/Juni und September bis November. Hinzu kommen bis November die tropischen Wirbelstürme. Beste Reisezeit ist Dezember bis April. Doch auch im August kann man Jamaika bereisen, allerdings nur die Südwest- und Westküste. Neben Badewannentemperaturen gibt es trotz heftiger Schauer viel Sonnenschein.

 

Kuba

Kuba (span.: Cuba) gilt als karibischer Inselstaat aufgrund seiner Geschichte und seiner aktuellen politischen Situation Kuba als Reiseziel der besonderen Art. Kuba ist vor allem bekannt für Musik und Tanz, für Rum und Zigarren, für seine spanischen Kolonialbauten und nicht zuletzt für die kommunistische Revolution von 1959, bei der die Bevölkerung mit Hilfe von Che Guevara und Fidel Castro den Diktator Batista von der Insel vertrieb. Der Nordwesten der Insel grenzt an den Golf von Mexiko, der Süden an die Karibik und der Nordosten an den Atlantischen Ozean.

Kuba wurde am 28. Oktober 1492 von Christof Kolumbus auf seiner ersten Reise in die Neue Welt besucht und Juana getauft. Ab 1511 eroberten die Spanier unter dem Gouverneur Diego Velázquez de Cuéllar Kuba auf der Suche nach Gold, versklavten die indigene Bevölkerung und gründeten erste Siedlungen. Zu diesem Zeitpunkt gab es auf der Insel zwei ethnische Gruppen, die Taíno und die Ciboney, die als Jäger und Sammler den hochgerüsteten Spaniern militärisch nicht viel entgegensetzen konnten. Die Bevölkerung auf der Insel vor der Eroberung durch die Europäer wird auf 60.000 bis 300.000 Menschen geschätzt. Wer die erste Welle der Eroberung überlebte, starb bald darauf an eingeschleppten Krankheiten oder den miserablen Lebensbedingungen der Sklaverei.

Kuba verändert sich: Nach jahrzehntelanger Eiszeit nähern sich die USA und Kuba politisch wieder an. Für US-Touristen ist ein Besuch in Kuba eine Zeitreise in die 50er-Jahre. Die Kubaner freuen sich über die vorsichtige Öffnung - und einen Hauch Modernität, die sie mit sich bringt. Nach jahrzehntelanger Eiszeit gehen Kuba und die USA in diesen Monaten einen historischen Schritt nach dem anderen: Nach der Ankündigung im Dezember, wieder diplomatische Beziehungen aufnehmen zu wollen, lockerten die USA Embargo- Bestimmungen und strichen den sozialistischen "Feind" von der Liste der Länder, die den Terror unterstützten. Es folgte die Eröffnung der Botschaften in beiden Hauptstädten mit einer Zeremonie in Washington am 20. Juli 2015. Am 14. August 2015 hisste US-Außenminister John Kerry dort die Flagge seines Landes.

Beste Reisezeit für Kuba: Wer zwischen Mitte Dezember und Ende April reist, macht alles richtig! Dann liegen die Temperaturen zwischen 25 und 28 °C, die Sonne, von gelegentlichen Regengüssen einmal abgesehen, ist stets präsent. Hurrikans drohen bis Mitte November und sollten in die Reiseplanung mit einbezogen werden.

Weitere Informationen: http://wikitravel.org/de/Kuba

 

Nicaragua

Das größte Land Mittelamerikas mit der Hauptstadt Managua. Dort leben 1,6 der etwa 5,6 Millionen Einwohner. Neben Spanisch wird in der Karibik das Creol, eine Form des Englisch, gesprochen, ebenso wie verschiedene indigene Sprachen. Nicaragua ist das größte Land Mittelamerikas. Nach Haiti ist Nicaragua das zweitärmste Land Lateinamerikas. Der Tourismus gehört zu den wachsenden Wirtschaftszweigen Nicaraguas. Kolonialstädte wie Granada ziehen ebenso wie die karibischen Corn Islands oder die verschiedenen Nationalparks immer mehr Besucher an. Kaum ein Land in Zentralamerika hat eine so hohe biologische Vielfalt wie Nicaragua.

Beste Reisezeit für Nicaragua: In Nicaragua herrscht vorwiegend tropisches Klima. Trocken ist es hier von Dezember bis Mai und dies ist auch die beste Reisezeit, obwohl es im Mai schon vereinzelt zu Regen kommen kann. Wer also ganz sicher gehen möchte reist von Dezember bis April.

 

Panama

Das kleine Land mit 3,4 Millionen Einwohnern, von denen etwa 1,5 Millionen in der Hauptstadt leben, verbinden viele Menschen hauptsächlich mit Hüten und dem Panama-Kanal. Das präsidialdemokratisch regierte Land aber ist eines der wirtschaftlich am besten gestellten Staaten Zentralamerikas und auch immer mehr Reisende entdecken die abwechslungsreiche Landschaft für sich. Panama ist in neun Provinzen gegliedert. Es wird Spanisch als Amtssprache gesprochen, Englisch als Zweitsprache ist sehr verbreitet. Zusätzlich existieren im Land fünf autonome Verwaltungsgebiete von indigenen Volksgruppen, wo noch verschiedene indianische Sprachen lebendig sind. Panama kann gut individuell bereist werden. Busse führen in alle Teile des Landes. Lediglich die südliche Provinz Darién sollten Reisende unbedingt meiden, wenn sie nicht auf Begegnungen mit bewaffneten Drogenschmugglern aus sind. Wichtige Reiseziele sind der Panama Kanal, die San Blas Islands, wo man Dörfer der indigenen Kuna besuchen kann und der karibische Inselarchipel Bocas del Toro.

Beste Reisezeit für Panama: Die Regenzeit dauert von April bis Dezember und auf der karibischen Seite regnet es im Schnitt mehr als auf der  pazifischen Seite. Die beste Reisezeit ist von Januar bis April, bei Temperaturen von  24 bis 32 Grad.

 

 

 

Informieren Sie sich auch immer beim Auswärtigen Amt, über aktuelle Hinweise und Bestimmungen!

www.auswaertiges-amt.de.

 

 

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