Reisesuche

Aidswaisen in Malawi

Karawane Reisen unterstützt seit 2011 das Projekt "Hoffnung für Aids-Waisen" in Malawi.

In dem kleinen afrikanischen Land Malawi sind derzeit 1,7 Millionen der insgesamt rund 14 Millionen Einwohner HIV-positiv. Fast eine Million Kinder haben in Folge von Aids zumindest einen Elternteil verloren. Es ist eine zwar stille, aber ungeheuer große Katastrophe für dieses arme Land, in dem fast nur Bauern, am Rande des Existenzminimums leben. Aids und andere Krankheiten drohen die Erfolge der letzten Jahre, in denen Malawi sogar zum Exporteur von Nahrungsmitteln aufgestiegen ist, komplett zunichte zu machen. Die Kindernothilfe unterstützt in Malawi ein Projekt, das Aids-Waisen neue Hoffnung schenkt. (Projekt: 62291).


Neben den Kindergärten gibt es Jugendclubs für die älteren Kinder und Jugendlichen. Hier finden sie jemanden zum Spielen und zum Miteinander Reden. Die älteren von ihnen werden regelmäßig zu HIV/Aids geschult. Auch das übernehmen die Dorfbewohner selbst. WRM bildet hunderte von Freiwilligen aus. Für die Kinder führen sie Kindergärten und Jugendclubs und unterstützen Pflegefamilien. Die Eltern, die chronisch erkrankt sind, werden von ausgebildeten Helfern aus den Dörfern beraten, betreut und zum HIV-Test motiviert. Regelmäßig gibt es Informationsveranstaltungen zu HIV/Aids, organisiert aus den eigenen Reihen der Bevölkerung. Betroffene, die HIV-infiziert sind, können sich einer Selbsthilfegruppe anschließen. Wenn Tadala groß ist und WRM bereits in anderen Projekten tätig, werden ihr die Gemeindemitglieder auch langfristig helfen können. 

Unsere Unterstützung für Malawi hilft:

  • 4.610 Aidswaisen, schutzbedürftige Kinder und Pflegefamilien direkt zu unterstützen
  • Über Jugendclubs und andere Aktivitäten über 18.000 Jugendliche zu fördern
  • Die Bevölkerung zu HIV/Aids zu sensibilisieren und Infektionen zu verringern

 

Wenn auch Sie helfen möchten, so finden Sie weitere Informationen unter www.kindernothilfe.de unter "Projekte". Projektbericht und Projekturkunde. 

 

 

Karlshöhe Ludwigsburg

Eine jährliche Spende der Karawane geht seit vielen Jahren an die Karlshöhe Ludwigsburg.

Ausgehend vom Kinderheim im Jahre 1876 entwickelte sich bis zum heutigen Tag ein großes Zentrum voller moderner diakonischer Einrichtungen auf dem Gelände und in der Region: Die Altenhilfe „Haus am Salon“, die Kaufmännische Ausbildung für Qualifizierung und Berufsausbildung, das „Haus auf der Wart“ für Männer und Frauen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und zusätzlichen Angeboten für psychisch erkrankte Menschen, die Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung und natürlich die Kinder- und Jugendhilfe. In der Flüchtlingshilfe hilft und fördert die Karlshöhe mit großem Engagement. 

Die Karlshöhe Ludwigsburg setzt sich als Einrichtung der Diakonie mit Herz, Verstand und christlicher Nächstenliebe für Menschen ein, die Begleitung und Unterstützung brauchen. 

Neben den 520 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tragen viele Freunde und Förderer in der Region dazu bei, das Leben menschlicher zu gestalten. 

Die Mitarbeiter/innen begleiten Tag und Nacht 600 Menschen, die zwischen 3 und 101 Jahre alt sind: Kinder und Jugendliche, älter werdende Männer und Frauen, behinderte Menschen und ehemals wohnungslose Menschen. Die Karlshöhe bildet mit der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg Diakoninnen und Diakone aus, die sich im Karlshöher Diakonieverband zusammenschließen. 

Gottesdienste in der Karlshöher Kirche und die Musik der Karlshöher Kantorei beflügeln Geist und Seele. Ein vielfältiges Verkaufsangebot reicht von attraktiven Geschenken und Gebrauchsgeschenken aus den Läden bis hin zu hochwertigen Gebrauchtwaren. 

Die Karlshöhe ist eine gemeinnützige Einrichtung und Mitglied im Diakonischen Werk Württemberg. Weitere Informationen zur Karlshöhe Ludwigsburg finden Sie hier.

 

MyClimate Klimaschutzprojekte

Wir alle versuchen, möglichst wenig CO² zu verursachen. Trotzdem resultieren aus den meisten Tätigkeiten im Alltag klimaschädliche Treibhausgasemissionen, so auch beim Reisen. Emissionen entstehen beispielsweise beim Autofahren oder während eines Fluges. Für das Klima spielt es – im Gegensatz zur Luftverschmutzung – grundsätzlich keine Rolle, wo auf der Erdoberfläche die unerwünschten Gase in die Atmosphäre gelangen, und wo sie reduziert werden. Wichtig ist, dass die weltweiten Treibhausgasemissionen in der Summe abnehmen. Es ist daher sinnvoll, Emissionen, die an einem Ort in die Luft gelangen, an einer anderen Stelle einzusparen.

Die myclimate Klimaschutzprojekte entsprechen den weltweit höchsten und strengsten Qualitätsstandards (CDM, Gold Standard, Plan Vivo) und werden zusammen mit starken, lokalen Partnern entwickelt und umgesetzt. Sie sind ganzheitlich nachhaltig: Die lokale Bevölkerung profitiert von sozialen, ökonomischen und ökologischen Verbesserungen (Schaffung von Arbeitsplätzen, Wissens- und Technologietransfer, verbesserte Lebensqualität). myclimate unterstützt Klimaschutzprojekte, die erneuerbare Energien einsetzen, Energieeffizienzmaßnahmen realisieren, Methanemissionen reduzieren und Waldprojekte unterstützen. Alle Klimaschutzprojekte führen zu weniger CO²-Ausstoß und leisten gleichzeitig einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der Region.

Karawane unterstützt die myclimate Klimaschutzprojekte seit 2010 mit einem jährlichen Spendenbetrag in vierstelliger Höhe und bietet allen Reisenden den CO² Rechner für eine Kompensation auf freiwilliger Basis an. Weitere Informationen über die Arbeit und die Projekte von myclimate finden Sie unter www.myclimate.org.

 

 

Uno Flüchtlingshilfe

Karawane unterstützt die Uno-Flüchtlingshilfe seit 2013 mit einem jährlichen Spendenbetrag. 


Derzeit befinden sich weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies ist die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde. Und sie wächst weiter. 2014 wurden 13,9 Millionen Menschen zur Flucht getrieben - viermal so viele wie noch 2010. Jeden Tag machten sich durchschnittlich 42.500 Menschen auf den Weg auf der Suche nach Frieden, Sicherheit und einem neuen Leben.

Den größten Teil – 38,2 Millionen – bilden die sogenannte Binnenvertriebene (Internally Displaced Persons – IDP). Sie fliehen innerhalb ihres eigenen Landes, ohne dabei internationale Landesgrenzen zu überschreiten. Binnenvertriebene sind - anders als Flüchtlinge - nicht durch internationale Abkommen geschützt und stehen offiziell nicht unter dem Mandat von UNHCR. Dennoch kümmert sich UNHCR seit vielen Jahren um die Bedürfnisse von Binnenvertriebenen. Denn oftmals befinden sie sich in sehr ähnlichen Situationen wie Flüchtlinge und haben einen ähnlichen Hilfsbedarf.

Die zweite Gruppe sind die 19,5 Millionen Flüchtlinge sowie 1,8 Millionen Asylsuchende, die noch auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten.Neun von zehn Flüchtlingen (86 Prozent) leben in Entwicklungsländern, da die meisten Flüchtlinge lediglich in ein angrenzendes Nachbarland fliehen. Die globalen Statistiken der UNHCR zeigen die größten Herkunftsländer der Flüchtlingen: Syrien 3,88 Millionen, Afghanistan 2,59 Millionen, Somalia 1,11 Millionen (Stand Okt. 2015).

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/ und im Video: 

 

 

World Bicycle Relief

 

 

Wer einmal im ländlichen Afrika unterwegs war, weiß, dass die Entfernungen groß sind und mangels geeigneter Verkehrsmittel und fehlender Infrastruktur viel zu Fuß gegangen werden muss. Im Gegensatz zur Fortbewegung zu Fuß ist ein Fahrrad um ein Vielfaches effizienter, zudem einfach und nachhaltig. Ein robustes und sicheres Fahrrad verbessert für Menschen in Entwicklungsregionen den Zugang zu Bildung, Gesundheitsfürsorge und wirtschaftlichen Chancen. Sie können deutlich mehr transportieren, längere Strecken zurücklegen und gleichzeitig viel wertvolle Tageszeit sparen.

Das Projekt und die Idee: World Bicycle Relief (WBR) wurde 2005 von F. K. Day und Leah Missbach Day als Reaktion auf den Tsunami im Indischen Ozean gegründet. Dank der guten Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen in Sri Lanka konnten den Überlebenden der Katastrophe über 24.000 Fahrräder zur Verfügung gestellt werden und so ein besserer Zugang zu Bildung und Gesundheitsfürsorge geboten werden. World Bicycle Relief mobilisiert Menschen durch "The Power of Bicycles". Die Vision ist eine Welt, in der Entfernungen kein Hindernis für Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlichen Chancen mehr sind. WBR gibt speziell entwickelte Fahrräder an Kleinstunternehmer, Pflegekräfte und Schüler in den ländlichen Regionen Afrikas. Durch so genannte „work-to-own" und „study-to-own" Programme gehen sie in den Besitz der Teilnehmer über. Außerdem bildet WBR Mechaniker vor Ort aus, um eine nachhaltige Infrastruktur für Fahrräder zu schaffen und den Zugang zu Wartung und Ersatzteilen sicherzustellen. 

Von 2005 bis heute hat WBR mehr als 270.000 Fahrräder nach Südamerika, Afrika und Asien ausgeliefert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in Afrika.

Das Buffalo Fahrrad: Allein um ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen, transportieren Menschen in ländlichen Regionen Afrikas jeden Tag schwere Lasten auf unebenen Straßen. Ein einfaches Fahrrad kann hier Großes bewirken: Menschen können mehr Güter in kürzerer Zeit und über längere Strecken transportieren als zu Fuß – vorausgesetzt das Fahrrad ist stabil und widerstandsfähig. In Afrika hat die Kluft zwischen Fahrradherstellern und Endnutzern dazu geführt, dass die Fahrräder oft billig und anfällig  sind. Viele fallen bereits nach wenigen Wochen auseinander, weil sie nicht für das schroffes Gelände und den Transport großer Güter geeignet sind. Dies hat dramatische Auswirkungen auf Menschen ohne Zugang zu alternativen Transportmitteln. WBR hat eine die Verbindung zwischen den Bewohnern des ländlichen Afrika und den Fahrradherstellern aufgebaut: Das Ergebnis ist ein robustes Fahrrad, das speziell auf das Gelände und die Lastanforderungen in den ländlichen Regionen zugeschnitten ist. Das Buffalo-Fahrrad wird in Afrika entwickelt, getestet und montiert. Eine strenge Qualitätskontrolle garantiert absolute Sicherheit und das Feedback der Endnutzer hilft, die Räder stetig zu verbessern. Unser Ziel ist, die qualitativ hochwertigsten und widerstandsfähigsten Fahrräder in Afrika bereitzustellen. Durch unsere Innovationsfähigkeit und die Nähe zum Markt stellen wir sicher, dass die Fahrräder den Anforderungen der Fahrer gerecht werden. Das Team von WBR in Afrika betreut mehrere Fahrer, die aktuelle und zukünftige Komponenten unter den anspruchsvollen Praxisbedingungen testen. Darüber hinaus sind die Buffalo-Fahrräder mit vor Ort erhältlichen Ersatzteilen kompatibel. So kann über Jahre hinweg eine ordnungsgemäße Wartung sichergestellt werden. Das innovative Design zielt speziell auf die besonderen  Anforderungen im ländlichen Afrika. 

Karawane unterstützt World Bicycle Relief seit 2015 mit einer jährlichen Spende. Einen lesenswerten Artikel über das Hilfsprojekt finden Sie hier auf Spiegel Online.

 

 
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