Megalithgrab Descartes
3690EUR

Loire, Atlantik und Poitou

Archäologischer Frühling im Westen Frankreichs

Anmeldeschluss für diese Reise ist am 08.02.2023!
Megalithgrab Descartes, ©Archäologie & ReisenAquädukt Luynes, ©Archäologie & ReisenArchäologie & ReisenStudienreiseleiter Hery A. Lauer, ©Archäologie & ReisenBaptisterium Poitiers , ©Archäologie & ReisenLochstein Draché , ©Archäologie & ReisenMegalithgrab Bajoulière , ©Archäologie & ReisenMenhir du Camp de César , ©Archäologie & Reisen
Preise pro Person in EuroDZEZ 
30.03.2023 - 11.04.2023fester TerminDZ: 3.690EZ: 4.205 Merken Anfragen
Webcode: 41220
ab € 3.690,-

Auf einen Blick

  • 13 Tage archäologische Studienreise
  • eindrucksvolle Megalithanlagen
  • vielfältige Relikte gallo-römischer Siedlungen
  • einzigartige Bauwerke der Karolingerzeit

Eingeschlossene Leistungen

  • Rundreise im Reisebus lt. Reiseprogramm
  • Ausflüge, Besichtigungen und Museumsbesuche lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • 12 Übernachtungen in den im Reiseprogramm genannten Hotels o.ä. in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Kurtaxe
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm (F=Frühstück, A=Abendessen)
  • Informationsmaterial
  • Reisepreis-Sicherungsschein

Nicht eingeschlossen

Persönliche Ausgaben wie weitere Mahlzeiten, Getränke, Reiseversicherungen und Trinkgelder.

Hinweise

Reiseveranstalter: Karawane Reisen GmbH & Co. KG
AGB: Der Reise liegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Karawane Reisen GmbH & Co. KG zugrunde:
AGB Karawane Reisen.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung (Urlaubsgarantie) sowie eine Auslandskrankenversicherung. Informationen dazu finden Sie unter Reiseversicherung.
Reiseanmeldung: Ein Formular zur schriftlichen Reiseanmeldung finden Sie hier….

Teilnehmer

Bis 6 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 12 , max. 20 Personen

Die Flusslandschaft an der unteren Loire mit ihren Nebenflüssen, die Gebiete der Atlantikküste und des Poitou überraschen mit einer Fülle archäologischer Denkmäler. Die jungsteinzeitlichen Megalithanlagen, die sich an einigen Orten auffällig konzentrieren, werden auch Megalithkenner durch ihre wahrlich monumentalen Dimensionen in Erstaunen versetzen. Immer wieder stößt man auf gallo-römische Siedlungen und Städte mit teils erstaunlich gut erhaltenen Wohnquartieren, Tempeln, Thermen, Theatern und Grabdenkmälern. Das frühe Mittelalter, das sich aus dieser römischen Welt entwickelte, ist vorwiegend durch karolingische Kirchen, Paläste, Wehrbauten und Grabanlagen präsent, von denen einige auch im europäischen Vergleich einzigartig sind.

Reiseleitung: Hery A. Lauer, M.A., Vor- und Frühgeschichte, Archäologie

Reiseleiterportrait: Seit seinem Studium der Ur-, Früh- und Kunstgeschichte sowie der Geographie ist Hery A. Lauer als freiberuflicher Archäologe tätig. Zu seinen vielfältigen Aktivitäten zählen zahlreiche Ausgrabungen im In- und Ausland, die Publikation archäologischer Führer sowie intensive Öffentlichkeitsarbeit mit Vorträgen und Exkursionen. 1985 gründete er in Zusammenarbeit mit Karawane Studienreisen die Reihe „Archäologie & Reisen“ mit außergewöhnlichen Reisen zu urgeschichtlichen Zielen. Diese speziellen Studienreisen erfreuen sich steigender Beliebtheit und die Zahl der Stammgäste wächst von Jahr zu Jahr. Weit mehr als 100 verschiedene Exkursionen ins urgeschichtliche Europa hat er im Laufe der Zeit mit Herzblut und Engagement ausgearbeitet und erfolgreich durchgeführt.

Reise ab/bis: Göttingen

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Göttingen – Reims (A).

Treffen am Bahnhof Göttingen um 8 Uhr. Fahrt über Frankfurt (dort Zustiegsmöglichkeit am Hbf gegen 11:15 Uhr) in die Champagne. Sie besuchen das Flachlandoppidum „Camp d´Attila“ bei La Cheppe.

Übernachtung in Reims: Hotel Mercure Reims Centre****.

2. Tag: Von Reims nach Saumur (F/A).

Sie sehen das Nordtor der römischen Stadt Durocortorum und besuchen auf der Fahrt an die Loire das turmartige gallo-römische Grabmal von Cinq-Mars-la-Pile.

4 Übernachtungen in Saumur: Hotel Anne d´Anjou****.

3. Tag: Megalithik an der Loire (F).

Sie besuchen Grabanlagen und Menhire bei Nidevelle und Cumeray. Staunen Sie über die wahrhaft gigantischen Dimensionen hiesiger Großsteingräber wie Gennes, Bajoulière und Bagneux.

4. Tag: Rund um Tours (F).

Am Schloss von Amboise lag hoch über der Loire an schon seit dem Neolithikum besiedeltem Ort das Oppidum Les Châteliers, möglicherweise Hauptort der keltischen Turonen. Des Weiteren besuchen Sie das eindrucksvolle gallo-römische Aquädukt bei Luynes, die teils heute noch bewohnte spätrömische Festung Larcay und den Dolmen „Grotte aux Fées“ bei Saint-Antoine.

5. Tag: Zwischen Saumur und Angers (F/A).

Gennes ist reich an Denkmälern aus römischer und frühmittelalterlicher Zeit. Karolingische Spuren finden Sie an der Kirche von Savennières und am Palast von Doué-la-Fontaine. Zudem besuchen Sie die romanische Kirche Notre-Dame in Cunault.

6. Tag: An die Atlantikküste (F/A).

Auf der Fahrt zur Küste besuchen Sie zwei Stätten, die mit dem Heiligen Philibert verbunden sind: die karolingische Abteikirche Saint-Philibert-de-Grand-Lieu und eine merowingerzeitliche Krypta auf der Insel Île des Noirmoutier. Auch der kompliziert gebaute Tumulus des Mousseaux in Pornic auf der Norseite der Bucht von Bourgneuf wird besichtigt.

2 Übernachtungen in Sables d´Olonne: Citodel le Chêne Vert***.

7. Tag: Der König der Menhire (F/A).

Eine kurze Fahrt bringt Sie nach Avrille, wo ein 7 m hoher und ca. 80 Tonnen schwerer Menhir, der König der Menhire, wie die Bevölkerung ihn ehrfürchtig nennt, steht. Ein Spaziergang im Wald von Fourgon bringt Sie zu drei vermutlich neolithischen Steinreihen. Imposante Megalithgräber finden sich in der näheren Umgebung.

8. Tag: Von der Küste nach Poitiers (F/A).

Die Fahrt nach Poitiers wird unterbrochen, um die neolithische Einhegung Champ-Durand und einen gallo-römischen Kur- und Pilgerort bei Sanxay zu besuchen.

4 Übernachtungen in Poitiers: Best Western Poitiers Centre****.

9. Tag: Touraine du sud (F).

Das im mittelalterlich/renaissancezeitlichen Schloss von Grand-Pressigny untergebrachte Museum widmet sich schwerpunktmäßig den paläolithischen und neolithischen Perioden (Feuersteingewinnung und Verarbeitung). In der Umgebung des Ortes besuchen Sie megalithische Stätten: Lochstein „La Pierre Perrceé“ bei Draché, Dolmen „Palet de Gargantua“ bei Charnitzay und Dolmen „Le Chillou du Feuillet“ bei Descartes.

10. Tag: Poitiers (F).

Am Vormittag besuchen Sie das Baptisterium Saint-Jean, einer der ältesten christlichen Bauten Frankreichs. Daran schließt sich ein Stadtrundgang an, der Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Örtlichkeiten dieses schon seit dem Neolithikum besiedelten Ortes ermöglicht. Der Nachmittag ist zu Ihrer freien Verfügung, mit der Möglichkeit zum Besuch weiterer Stätten und Museen.

11. Tag: Im südlichen Poitou (F/A).

Der Tag widmet sich zwei archäologischen Schwergewichten: Der neolithischen Nekropole Bougon und dem Ort Civaux, der neben gallo-römischen Relikten und romanischer Kirche vor allem wegen seiner mehr als tausend merowingerzeitlichen Sarkophagen einzigartig ist.

12. Tag: Poitiers – Troyes (F/A).

Die Fahrt nach Troyes wird unterbrochen durch den Besuch der frühromanischen Kirche Saint-Martin in Autrèche und der Überreste einer wichtigen gallo-römischen Siedlung in Pithiviers-le-Vieil.

Übernachtung im Raum Troyes: Hotel Royal***.

13. Tag: Rückfahrt nach Göttingen (F).

Fahrt über Frankfurt (dort Ausstiegsmöglichkeit ca. 15 Uhr) nach Göttingen. Ankunft am Bahnhof gegen 18:30 Uhr.

Gut zu wissen

ANMELDESCHLUSS für diese Reise ist am 08.02.2023!

Nicht alle der oben erwähnten Kirchen und Bauten sind auch im Innenraum zugänglich.

Gerne buchen wir für Sie Übernachtungen in einem Hotel in Göttingen in Bahnhofsnähe bei An- und/oder Abreise.

Änderungen im Reiseverlauf oder bei den genannten Unterkünften aufgrund von örtlichen Gegebenheiten sowie Preisanpassungen aufgrund von staatlichen Abgabenänderungen, Zuschlägen (z. B. Diesel) müssen wir uns ausdrücklich vorbehalten. Die Klassifizierung der Hotels entspricht der Landeskategorie.


Ihre Expertin

Juliane Link

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