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2625EUR

Friaul und Ravenna

Historische Höhepunkte in Norditalien

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Preise pro Person in EuroDoppelzimmerEinzelzimmer 
pro Person
05.05.2021 - 12.05.2021fester TerminDoppelzimmer: 2.625Einzelzimmer: 2.855 Merken Anfragen
Webcode: 38090
ab € 2.625,-

Auf einen Blick

  • 8 Tage Studienreise ab/bis Frankfurt
  • Ravenna mit seinen UNESCO-Weltkulturerbestätten
  • Die Höhepunkte der Region und Zeit für eigene Erkundungen und zur Entspannung
  • Studienreiseleitung Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Unsere Flugempfehlung

Sie fliegen mit:

Airline: Lufthansa

Mögliche Abflughäfen: ab vielen deutschen Flughäfen (ggf. mit Zubringerflügen), Frankfurt

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge ab/bis Frankfurt mit Lufthansa
  • Flughafensteuern, Gebühren und aktuell gültige Treibstoffzuschläge (Stand Juli 2020)
  • Rundreise im Reisebus
  • Transfers, Ausflüge, Besichtigungen lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • 7 Übernachtungen in den im Reiseprogramm genannten Hotels o.ä. in Zimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm (F = Frühstück, A = Abendessen)
  • 1 aktuelle Reiseliteratur pro Zimmer
  • Deutschsprechende Reisebegleitung ab/bis Flughafen Venedig
  • Studienreiseleitung ab/bis Frankfurt: Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Nicht eingeschlossen

Persönliche Ausgaben, weitere Mahlzeiten, Getränke, Reiseversicherungen, optionale Ausflüge und Trinkgelder.

Teilnehmer

Bis 12 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 20, max. 28 Personen

Eine Italien-Reise mit vielen historischen und kulturellen Höhepunkten – aber auch mit viel Zeit für Entspannung und eigene Gestaltung. Sie führt zu wichtigen Schauplätzen einer spannenden Phase der Geschichte, als das Weströmische Reich im Strudel der Völkerwanderung unterging. Bei diesen Vorgängen spielte Ravenna eine herausragende Rolle, erst als römische Kaiser- und ostgotische Königsresidenz und danach als glanzvoller Vorposten von Byzanz in Italien. Auch Aquileia, zeitweise Hauptstadt des Römischen Reiches, bietet eine Vielzahl außergewöhnlicher historischer Monumente. Abgerundet wird die Reise in die Spätantike durch Abstecher nach Triest und Cividale.

Reiseleitung: Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend ab/bis Frankfurt und zusätzliche lokale deutschsprechende Reiseleitung ab/bis Flughafen Venedig

Reise ab/bis: Frankfurt

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Frankfurt – Venedig – Aquileia (A).

Flug von Frankfurt nach Venedig. Nach der Ankunft am Flughafen Transfer zum Hotel. Am Nachmittag Fahrt nach Aquileia. Im 2. Jahrhundert v. Chr. von den Römern gegründet, entwickelte sich die Stadt in der Folgezeit zu einem blühenden Handelszentrum. In der Kaiserzeit lebten in Aquileia mehr als 100.000 Menschen. In der Spätantike residierten hier römische Kaiser, und ab dem 6. Jahrhundert war Aquileia Sitz eines der wichtigsten Patriarchate Italiens. Im 5. Jahrhundert stand die Stadt immer wieder im Mittelpunkt der Kämpfe zwischen Römern und den wandernden Germanenvölkern. Heute ist Aquileia eine beschauliche Landstadt, weist aber noch viele Spuren der einstigen Größe auf. Bei einem gemeinsamen Spaziergang erkunden Sie die Ausgrabungen am Flusshafen, das Forum, Wohnhäuser und die Nekropole. Anschließend Rückfahrt ins Hotel und gemeinsames Abendessen.

4 Übernachtungen: Hotel Albergo al Ponte***.

2. Tag: Aquileia (F).

Nach dem Frühstück fahren Sie wieder nach Aquileia. Am Anfang steht der Besuch des Museo Paleocristiano. Dieses eindrucksvolle Museum befindet sich an der Stelle einer frühchristlichen Basilika. Anschließen besuchen Sie das Museo Archeologico. Teilweise neu und modern gestaltet, bietet es eine Fülle von Exponaten, vor allem Mosaiken, Reliefs und Büsten, unter denen die Porträts der römischen Kaiser Augustus und Tiberius herausragen. Nach der Mittagspause widmen Sie sich ganz den einmaligen Zeugnissen des christlichen Aquileia. In der Basilika sind Fußboden-Mosaike erhalten, die auf die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts zurückgehen – kurz, nachdem Kaiser Konstantin das Christentum zu einer erlaubten Religion erklärt hatte – und die somit zu den ältesten Dokumenten christlicher Bildkunst zählen. Besonders eindrucksvoll sind die Mosaiken in der Krypta (Cripta degli Scavi). Der Bildschmuck der Karolingischen Krypta aus dem 9. Jahrhundert zeigt in der Auswahl der Motive den Wandel der christlichen Repräsentationskunst im Vergleich zur Spätantike. Abschließend Fahrt zurück ins Hotel.

3. Tag: Ausflug: Triest (F).

Heute steht ein Ausflug nach Triest auf dem Programm. Die Metropole der Provinz Friaul-Julisch Venetien ist heute eine lebendige Hafenstadt. Aber auch schon zur Zeit der Römer war sie von Bedeutung. Ursprünglich von Illyrern besiedelt, kam die Stadt im 2. Jahrhundert v. Chr. unter dem Namen Tergeste in den römischen Herrschaftsbereich. Als Vorposten zum Norden und zum Balkan hatte sie eine wichtige strategische Bedeutung. Sie besichtigen das römische Theater, das im 1. Jahrhundert n. Chr. gebaut wurde und Platz für 6.000 Zuschauer bot. 2015 wurde bei Triest ein römisches Militärlager entdeckt, das aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. stammt und zu den ältesten seiner Art überhaupt zählt. Anschließend Freizeit und Mittagspause. Am frühen Nachmittag Besuch im Kaffee-Workshop von Illy. Triest ist die Stadt des Kaffees. Nirgendwo in Italien wird mehr Kaffee getrunken. Illy, 1933 gegründet, ist das führende Unternehmen in der Kaffeebranche. Nach einem Begrüßungskaffee gibt es einen Vortrag zum Thema Kaffee. Den Abschluss bildet eine Besichtigung der Illy-Kaffee-Manufaktur. Danach Fahrt zurück ins Hotel und Abendessen in eigener Regie.

4. Tag: Ausflug: Cividale (F).

Fahrt nach Cividale del Friuli. Die hoch über dem Fluss Natisone gelegene Stadt liegt im einstigen Siedlungsgebiet der Veneter und Kelten. 50 v. Chr. wurde sie von Iulius Caesar, nachdem er den Gallischen Krieg erfolgreich beendet hatte, unter dem Namen Forum Iulii als Marktort gegründet. Ihre beste Zeit erlebte die Stadt nach der Völkerwanderung und dem Ende des Weströmischen Reiches. 568 wurde sie zur Hauptstadt der Langobarden, die von hier aus, in Konkurrenz zu Byzanz, weite Teile Italiens beherrschten. Der historische Kern der antiken und mittelalterlichen Stadt ist die heutige Piazza Paolo Diacono, benannt nach dem berühmten langobardischen Geschichtsschreiber Paulus Diaconus. Wir besichtigen den aus dem 8. Jahrhundert stammenden Tempietto Longobardo, einen der besterhaltenen Sakralbauten aus der Zeit der Langobarden, dekoriert mit wertvollen Fresken und Stuckreliefs. Im kleinen Dommuseum (Museo Cristiano) sind wichtige Zeugnisse aus der Zeit der Langobarden ausgestellt, darunter das Taufbecken des Patriarchen Calixtus und der nach dem langobardischen König Ratchis benannte Altar. Das Archäologische Nationalmuseum bietet wichtige Exponate aus römischer und frühbyzantinischer Zeit und vermittelt darüber hinaus Einblicke in die Kunst und Kultur der Langobarden vom 6. Jahrhundert bis in die Zeit der Karolinger. Um die Mittagszeit fahren Sie zu einem außerhalb von Cividale gelegenen Weingut, wo neben einer Führung eine Weinprobe auf dem Programm steht. Anschließend Rückfahrt zum Hotel. Abendessen in Eigenregie.

5. Tag: Catania – Ravenna (F).

Am Morgen Fahrt nach Ravenna und Bezug der Zimmer im Hotel. Aufgrund ihrer strategischen Bedeutung kam die Stadt schon früh unter römischen Einfluss. Unter Kaiser Augustus wurde hier die römische Adria-Flotte stationiert. Zu einem Brennpunkt der Geschichte wurde Ravenna in der Spätantike. Seit dem Beginn des 5. Jahrhunderts residierten hier die weströmischen Kaiser. 476 wurde der letzte Kaiser Romulus Augustulus von dem germanischen Heerführer Odoaker in Ravenna abgesetzt. Dessen Herrschaft wiederum wurde von Theoderich, dem König der Ostgoten beendet, der unter dem Namen Dietrich von Bern in die Sage eingegangen ist. Unter seiner Herrschaft wurde Ravenna Zentrum des ostgotischen Reiches. Am eindrucksvollsten aber ist das byzantinische Erbe der Stadt. Nirgendwo sonst ist der Glanz des oströmischen Reiches noch so zu spüren und zu bestaunen wie in Ravenna. Nach der Eroberung Italiens unter dem oströmischen Kaiser Justinian war Ravenna Mittelpunkt der byzantinischen Kultur im Westen, bevor 751 die Stadt von den Langobarden erobert wurde. Ravenna beherbergt allein acht Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. Sie starten Ihr Besichtigungsprogramm in Ravenna mit einem Besuch im so genannten „Palast des Theoderich“ – so genannt deswegen, weil der betreffende, heute noch erhaltene Gebäudekomplex nicht mit Sicherheit als Herrschersitz des Ostgotenkönigs Theoderich identifiziert werden kann und wahrscheinlich aus byzantinischer oder langobardischer Zeit stammt. Danach steht genügend Zeit für eigene Erkundungen oder einen Bummel durch die attraktive Altstadt von Ravenna zur Verfügung. Auch das Abendessen kann in eigener Regie gestaltet werden.

3 Übernachtungen: Hotel Diana***.

6. Tag: Ravenna (F).

Der Tag ist Ravenna gewidmet. Sie beginnen am Morgen mit der Besichtigung der Kirche San Vitale. Sie wurde gleich nach der Eroberung von Ravenna durch die Byzantiner erbaut und diente als sakrale Visitenkarte der neuen Herrscher. Berühmt sind die Mosaike in den Apsiden, die Kaiser Justinian und Kaiserin Theodora inmitten ihres jeweiligen Hofstaates zeigen. Sie sind herausragende Quellen für byzantinisches Hofzeremoniell und kaiserliche Selbstdarstellung. Gleich neben der Kirche befindet sich das mit prächtigem Mosaikschmuck ausgestattete „Mausoleum der Galla Placidia“, benannt nach der Schwester des weströmischen Kaisers Honorius. Sie wurde allerdings in Rom bestattet, bei dem Bauwerk in Ravenna handelt es sich wohl um ein Oratorium – was aber nichts an seinem Status als einem der beeindruckendsten historischen Monumente Ravennas ändert. Bedeutende Zeugnisse frühchristlicher Selbstdarstellung und interner kirchlicher Rivalitäten bieten das Baptisterium der Orthodoxen und das Baptisterium der Arianer. Die arianische Taufkapelle dokumentiert den offiziell als Häresie gebrandmarkten Glauben der Ostgoten, das orthodoxe Pendant die byzantinische Richtung. Beiden gemeinsam ist ein auch künstlerisch hochwertiges Bildprogramm in den Deckenmosaiken. Zu den neueren archäologischen Entdeckungen in Ravenna zählt die Domus di tappeti di pietra („Haus der Steinteppiche“). Drei Meter unter dem heutigen Bodenniveau kamen die Fundamente einer repräsentativen Villa aus dem 6. Jahrhundert zum Vorschein, die eine Vorstellung von gehobener privater Wohnkultur im byzantinischen Ravenna vermitteln. Sehr gut erhalten sind die Fußbodenmosaike (Vier Jahreszeiten, Guter Hirte). Den krönenden Abschluss des Besichtigungsprogramms bildet der Besuch im Erzbischöflichen Museum. Glanzstück der Dauerausstellung ist ein mit Elfenbeinplatten überzogener Bischofsstuhl aus dem 6. Jahrhundert (Maximilianskathedrale). Zwischen den Besichtigungen gibt es genügend Zeit für Erholung und Entspannung nach eigener Präferenz. Und auch das Abendessen wird nach individuellen Vorstellungen gestaltet.

7. Tag: Ausflug: Classe (F/A).

Nach dem Frühstück geht es zuerst in das Nationalmuseum. Es beherbergt eine Vielzahl von antiken Funden – Kapitelle, Sarkophage, Stelen und Inschriften liefern ein lebendiges Bild von Alltag und Kultur vor allem in römischer Zeit. Der Besuch der Basilika Sant`Apollinare Nuovo führt historisch in die Zeit der Herrschaft der Ostgoten und der Byzantiner. Die reiche Ausstattung mit Mosaiken diente nicht nur dekorativ-ästhetischen Zwecken, sondern sollte auch die jeweiligen Glaubensvorstellungen zum Ausdruck bringen. Geradezu ein Wahrzeichen Ravennas ist das Mausoleum des Theoderich. Hier wurde der berühmte König der Ostgoten nach seinem Tod 526 bestattet. Die Bauweise des Grabmals spiegelt das politische Programm des verstorbenen Monarchen wider: ein römisches Fundament mit einer gotischen Kuppel. Fahrt nach Classe. Hier befand sich einst der Hafen von Ravenna und der Stützpunkt der römischen Adriaflotte. Heute ist das Areal verlandet. Besichtigung der Basilika Sant`Apollinare in Classe. Sie wurde im Jahre 549 eingeweiht und ist mit ihrer Architektur und ihrem Bildprogramm ein einzigartiges Dokument byzantinischer Herrschaftsideologie und Religiosität. Auch an diesem Tag gibt es zwischen den Besichtigungen genügend Zeit zur freien Verfügung.

8. Tag: Ravenna – Venedig – Frankfurt (F).

Transfer zum Flughafen Venedig und Rückflug nach Frankfurt.

Gut zu wissen

Bei dieser Reise in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Antike Welt kann kein Frühbucherrabatt gewährt werden.

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