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4295EUR

Oman: Unterwegs zwischen Muscat und Salalah

Archäologische Studienreise auf den Spuren großer Kulturen im Sultanat Oman

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Preise pro Person in EuroDZEZ 
pro Person
14.02.2023 - 23.02.2023fester TerminDZ: 4.295EZ: 4.940 Merken Anfragen
Zuschläge pro Person in Euro

Bahnanreise zum Abflugort: 79
Webcode: 25875
ab € 4.295,-

Auf einen Blick

  • 10 Tage Studienreise zu den archäologischen Höhepunkten im Sultanat Oman
  • Besichtigung der Wadi Al Ayn Gräber bei Bat
  • Besuch der Ausgrabungsstätte Al-Kashbah
  • Studienreiseleitung Dr. Frauke und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge mit Oman Air in Economy-Class ab/bis Frankfurt
  • Inlandsflüge mit Oman Air in Economy-Class lt. Reiseprogramm
  • Flughafensteuern, Gebühren und aktuell gültige Treibstoffzuschläge (Stand Juni 2022)
  • 8 Übernachtungen in den im Reiseprogramm genannten Hotels o.ä. in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm (F = Frühstück / A = Abendessen)
  • Transfers, Ausflüge, Besichtigungen im Reisebus und Allradfahrzeugen lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • Deutschsprechende lokale Reiseleitung ab/bis Muscat
  • Studienreiseleitung ab/bis Frankfurt: Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Hinweise

Reiseveranstalter: Karawane Reisen GmbH & Co. KG.
Preisstand: 01. Juni 2022. Preisänderungen bleiben vorbehalten.
AGB: Der Reise liegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Karawane Reisen GmbH & Co. KG zugrunde:
AGB Karawane Reisen.
Bahnanreise zum Abfahrtsort („Zug zum Flug“): Bahnanreise zum Abfahrtsort.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung (Urlaubsgarantie) sowie eine Auslandskrankenversicherung. Informationen dazu finden Sie unter Reiseversicherung.
Reiseanmeldung: Ein Formular zur schriftlichen Reiseanmeldung finden Sie hier….

Teilnehmer

Bis 8 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 20, max. 28 Personen.

Ein geheimnisvolles Land von märchenhafter Schönheit – das Sultanat Oman ist ein außergewöhnliches Reiseziel voller Farben, Düfte und endloser Horizonte. Die Kultur des Omans ist einzigartig in der arabischen Welt und geprägt durch eine 5.000 Jahre alte Geschichte als Seehandelsnation. Ein wertvolles Erbe des Sultanats sind außerdem die Weihrauchbäume, aus denen seit der Antike das kostbare Duftharz gewonnen wird. Hier liegt der Beginn der Weihrauchstraße, einer der ältesten Handelsstraßen der Welt.

Reiseleitung: Dr. Frauke Sonnabend & Prof. Dr. Holger Sonnabend

Reise ab/bis: Frankfurt

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Frankfurt – Muscat.

Am Vormittag Abflug in Frankfurt. Gegen Abend Landung in Muscat und Transfer zum Hotel.

2 Übernachtungen: Al Falaj Hotel ***.

2. Tag: Muscat (F/A).

Nach dem Frühstück startet Ihre Stadtrundfahrt durch Muscat. Sie besuchen die Sultan-Qaboos-Moschee: die sorgfältige Komposition des Bauwerks beginnt schon mit der akribischen Anlage des Parkareals. 20.000 Gläubige kann das Gotteshaus aufnehmen. Die goldene Kuppel ist längst ein Wahrzeichen der Stadt geworden. Ihre Besichtigung führt Sie weiter zum Bait al-Zubair Museum. Es zeigt seit 1998 eine der hochwertigsten Privatsammlungen omanischen Kunsthandwerks. Die beiden Kastelle Jalali und Mirani haben nichts von ihrer ursprünglichen Gestalt eingebüßt und beherrschen das Stadtbild. Deren für Oman unübliche Bauart geht auf die Portugiesen zurück. Die 1972 errichtete Sultansresidenz Qasr al-Alam bildet den kaum zu übersehenden Mittelpunkt der Altstadt. Der größte und „orientalischste“ Markt des ganzen Landes ist ohne Zweifel die herausragende Attraktion im Stadtteil Mutrah. Der Souq vereint ein unübersehbares Gassengewirr mit immenser Warenvielfalt. Letzter Punkt Ihrer Stadtrundfahrt ist die Corniche, die sich gegen Abend in die Flaniermeile des Viertels verwandelt.

3. Tag: Muscat – Nizwa (F/A).

Über die Suma’il-Kluft erreichen Sie heute Nizwa. Am Fuße des Jebel Akhdar gelegen, gehört Nizwa zu den schönsten Orten Omans. Nizwa war bis 1783 die Hauptstadt Omans, ist bis heute der Hauptsitz des Imams und gilt mithin als geistliches Zentrum des Landes. Sie besichtigen die beeindruckende Festung von Nizwa, eine eindrückliche Erinnerung an die Bedeutung der Stadt während turbulenter Zeiten in Omans langer Geschichte. Vorgängerbauten gehen möglicherweise auf das 9. Jh. zurück, doch war es Imam Sultan bin Saif, der den zentralen Festungsturm ab 1649 errichten ließ. Bahla ist ein herausragendes Beispiel für eine befestigte Oasensiedlung des islamischen Mittelalters. Reste der 12 Kilometer langen Mauer durchziehen bis heute die Palmengärten. Auf einem Hügel über dem Ort thront eine der ältesten, größten und bekanntesten Festungen Omans (UNESCO-Weltkulturerbe). Ihre Entstehung geht auf die Zeit zurück, als der Stamm der Bani Nabhan die Region beherrschte und Bahla vom 12. bis 17. Jh. Hauptstadt war. Al-Hamra zählt zu den am besten erhaltenen traditionellen Oasensiedlungen. Letzter Programmpunkt am heutigen Tag sind die Ruinen von Tanuf. Sie erinnern an den letzten Versuch die Region zu einem unabhängigen Staat zu machen. Zu den spärlichen Überresten gehören eine kleine Moschee und das noch funktionstüchtige Falaj-System.

2 Übernachtungen: Falaj Daris Hotel *** in Nizwa.

4. Tag: Ausflug Jabrin, Al-Ayn & Bat (F/A).

Am Morgen Besuch des Jabrin-Palastes – ein omanisches Fort, das seine Besucher durch elegante Bauweise und Innenausstattung begeistert. Um 1670 errichtet, durchlief das Gebäude mehrere Bauphasen und erhielt zuletzt die beiden runden Kanonentürme. Herausragend sind die Deckenbemalungen in den verschiedenen Gemächern, deren Farbmuster an orientalische Teppiche erinnern. Östlich von Ibri befinden sich mit Al-Ayn und Bat zwei der bedeutendsten prähistorischen Fundstätten Omans (UNESCO-Weltkulturerbe). Hier stehen die gleichen bienenkorbförmigen Grabbauten, die auch an anderen Ausgrabungsorten Ostarabiens vorkommen und deren Funde es immer eindeutiger erlauben, das bronzezeitliche Reich Magan in Oman zu lokalisieren. Das Areal von Bat erstreckt sich auf zwei Quadratkilometer. Die Anordnung der sog. „Bienenkorbgräber“ von Al-Ayn auf einer Hügelkuppe vor der schroff abfallenden Steilwand des Jebel Misht könnte gar nicht dramatischer sein. Anschließend Rückfahrt nach Nizwa.

5. Tag: Nizwa – Birkat Al-Mauz – Zakeet-Gräber – Samad ash-Shan – Fort Lizq – Al-Kashbah – Ibra – Wahiba Sands (F/A).

Die fruchtbare Oase Birkat Al-Mauz liegt am Ausgang des Wadi Muaydin und ist für seinen Wasserreichtum bekannt: der 36 Kilometer lange Falaj Khatmayn (UNESCO-Weltkulturerbe) zählt zu den ergiebigsten Wasserquellen Omans. Bei den Zakeet-Gräbern legen Sie den nächsten Stopp ein. Sie stammen wahrscheinlich aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Die antiken Gräber liegen auf seinem zylindrischen Hügel. Sie fahren weiter nach Samad ash-Shan. Aufgrund seiner reichen Gräberfunde aus der späten Eisenzeit leiht der Ort einer eigenen archäologischen Zeitstufe seinen Namen: der Samad-Periode. In der Oase Lizq stehen östlich des Palmengartens die Reste einer Festung aus der Eisenzeit. Es ist die größte aus der Zeit, die in Oman entdeckt wurde. Anschließend besuchen Sie die Ausgrabungsstätte Al-Kashbah. Seit 2015 wird hier ein archäologisches Forschungsprojekt unter der Leitung von Conrad Schmidt (Universität Tübingen) durchgeführt. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die Siedlungsentwicklung in der Hafit- und Umm an-När-Zeit zu gewinnen. Der Fundort erstreckt sich über insgesamt 5 Kilometer. Al-Kashbah war vor allem im 3. Jh. v. Chr. und im 16. bis 18. Jh. besiedelt. In Ibra besuchen Sie Al-Minzafah. Hohe Spitzbögen, schmuckvolle Ornamente, feine Schnitzereien: die verwitterten Reste der Kaufmannshäuser in Al-Minzafah vermitteln ein Bild davon, welche Gewinne Ibra einst aus dem Afrikahandel zog. Nach Ankunft in Wahiba Sands geht es nur noch mit dem Allradfahrzeug weiter. Sie werden direkt in die Wüste und zu atemberaubenden Dünen gefahren, deren Form sich je nach Stärke und Richtung des Windes verändert. Sie genießen den wundervollen Sonnenuntergang und ein besonderes Wüstendinner, bevor Sie sich in Ihrem Chalet zur Nachtruhe begeben.

Übernachtung: Sama Al Wasil Desert Camp.

6. Tag: Wahiba Sands – Jaylah Türme – Al Salil Naturpark – Ras al-Jinz – Sur (F/A).

Nach dem Frühstück verlassen Sie das Camp in den Allradfahrzeugen Richtung Wadi Bai Jabr. Die Jaylah Türme stehen in einer Höhe von 2.000 Metern über dem Meeresspiegel. Ca. 90 Türme in noch gutem Zustand wurden entdeckt, was der Haltbarkeit ihrer Konstruktion zu verdanken ist. Sie erreichen eine Höhe von 5 Metern und einen Durchmesser von 4 Metern. Anschließend Fahrt durch den Al Salil Naturpark. Seine Fläche von 220 Quadratkilometern ist größtenteils von Akazienwäldern bedeckt. Er ist die Heimat zahlreicher seltener Tierarten, z.B. die arabische Gazelle und die Omanische Wildkatze. Am Nachmittag erreichen Sie Sur, eine Stadt die einst weit über die Küsten des Golfs bekannt war, als wichtiger Dreh- und Angelpunkt für den internationalen Seehandel. Sie besuchen eine traditionelle Dhau Werft, wo auch heute noch die typischen omanischen Holzschiffe ohne Nägel und Leim nach altem Brauch gebaut werden. Weiter geht es nach Ras al-Jinz. Oberhalb des Strandes liegt eine wichtige Ausgrabungsstätte. Die Hauptsiedlung, die aus Lehmziegelhäusern bestand, stammt von ca. 2.400 v. Chr. Ein besonders wichtiger Fund waren Stempelsiegel mit Schriftzeichen, die ebenfalls aus der Zeit um 2.400 v. Chr stammen. Rückfahrt nach Sur und Check-In im Hotel.

Eine Übernachtung: Sur Plaza Hotel ***.

7. Tag: Sur – Fort Quriat – Muscat – Salalah (F/A).

Über die Küstenstraße fahren Sie zurück nach Muscat zum Flughafen. Unterwegs legen Sie einen Stopp am Fort Quriat aus der portugiesischen Besatzungszeit ein. In seiner heutigen Form wurde es Ende des 18. Jh. von Hamad bin Said Al Bu Said erbaut. Um 21:00 Uhr fliegen Sie mit Oman Air weiter nach Salalah, wo Sie gegen 22:35 Uhr landen. Anschließend Transfer zum Hotel.

2 Übernachtungen: Juweira Boutique Hotel Salalah.

8. Tag: Salalah (F/A).

Salalah ist mit seinen 250.000 Einwohnern die zweitgrößte Metropole des Sultanats. In der Parkanlage Al-Baleed (UNESCO-Weltkulturerbe) spüren Sie die Wurzeln Salalahs auf. Erste, jedoch sehr spärliche Funde weisen in das frühe 2. Jahrtausend v. Chr. In der Antike war der Ort als Zafar bekannt und wurde so namensgebend für die gesamte Provinz. Seine Blütezeit erlebte Salalah im 12. bis 16. Jh. In Al-Baleed ist ein weit dimensionierter archäologischer Park entstanden, in dem sich ein bemerkenswertes Museum befindet, das umfassend über Geschichte, Kultur und Geographie des Omans informiert. Anschließend besuchen Sie den Souq. Hier finden sich fast ausschließlich Duftstoffe, vornehmlich Weihrauch samt Zubehör. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Rundfahrt durch die wunderschönen Plantagen, von denen Salalah umgeben ist. Während anderswo im Oman Dattelpalmen das Bild der Oasen prägen, sind es hier Kokospalmen.

9. Tag: Ausflug Grab des Propheten Hiob und Samhuram (F/A).

Das Grab des Propheten Hiob, auch Mausoleum von Nabi Ayup genannt, liegt im nordwestlichen Teil von Salalah, auf dem Gipfel des Jebel Atin. Die Person wird sowohl in der Bibel als auch im Koran erwähnt. Weiter geht es nach Samhuram. Im Jahr 2000 wurde Samhuram mit drei anderen omanischen Plätzen der Weihrauchstraße Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Llizz Yalt I, König des Hadramaut, ließ Samhuram gründen. Ziel war es, den Einfluss des Hadramauts auf den Dhofar zu festigen und den Weihrauchhandel zu kontrollieren. Man geht von einer Nutzung der Anlage vom 4. bis 5. Jh. v. Chr. aus. Samhuram entstand als eine befestigte Handelskolonie mit Hafen. Von hier sollte der im Dhofar gesammelte wertvolle Weihrauch sicher in die jemenitische Hafenstadt Qana verschifft werden. Bei den Griechen wurde Samhuram als „Moscha“ bezeichnet. Sie besuchen die Anlage und besichtigen Reste des alten Tempels, der Lagerräume und einen großen, tiefen Brunnen. Auf dem Rückweg nach Salalah sehen Sie einige Weihrauchbäume. Dieser Baum, dessen Essenz in den alten Geschichtsbüchern erwähnt wurde, hat Weltruhm erlangt. Anschließend Rückkehr ins Hotel. Abendessen und Zeit zum frisch machen. Danach Transfer zum Flughafen für Ihren Nachtflug.

10. Tag: Salalah – Muscat – Frankfurt (F).

Via Muscat geht es wieder zurück nach Frankfurt. Landung gegen 7 Uhr. Vom Flughafen individuelle Heimreise.

Gut zu wissen

Bei dieser Reise in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Antike Welt, kann kein Frühbucherrabatt gewährt werden.

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Nächster Termin: 10.10.2022

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