Im Reich der KeltenfürstenRundreise zu keltischen Fundstücken in Südwestdeutschland

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Preise pro Person in EuroDoppelzimmerEinzelzimmer
pro Person
09.06.2020 - 15.06.2020 fester Termin Anfrage Merkliste1.5901.770
Webcode: 34958
ab € 1.590,-

Auf einen Blick

  • 7 Tage Archäologie-Reise ab/bis Stuttgart
  • Einzigartige keltische Fundstücke im Landesmuseum Stuttgart
  • Wanderung am Ipf bei Bopfingen
  • Studienreiseleitung Frau Dipl.-Prähist. Petra Härtl

Eingeschlossene Leistungen

  • Transfers im Reisebus
  • Fahrten, Ausflüge, Besichtigungen lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • 6 Übernachtungen in dem im Reiseprogramm genannten Hotel o.ä. in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm (F = Frühstück, A = Abendessen)
  • 1 aktueller Reiseführer pro Zimmer
  • Studienreiseleitung ab/bis Stuttgart: Frau Petra Härtl

Nicht eingeschlossen

    Anreise nach Stuttgart, persönliche Ausgaben wie weitere Mahlzeiten, Getränke, Reiseversicherungen, optionale Ausflüge und Trinkgelder
Vom 7. bis ins 5. Jh. v. Chr. befand sich im heutigen Südwestdeutschland ein Zentrum der keltischen Welt: Es formte sich ein Kulturkreis, der durch Vielfalt und Wohlstand gekennzeichnet war. Stadtartige Zentren waren Drehscheiben von Handel, technischen Neuerungen und kulturellen Errungenschaften. Von dieser Blütezeit zeugen einzigartige Fundstücke aus Fürstengräbern, Befestigungsanlagen und Herrenhöfe. Auch aus der Zeit nach Ende der Keltenfürsten weist die Region spannende Funde auf.
Die Reise führt zu glanzvollen Fundstücken, eindrucksvollen Städten und mächtigen Grabhügeln. Konzipiert und geleitet wird sie von der Archäologin Petra Härtl, die sich seit fast 20 Jahren mit den Kelten in Südwestdeutschland befasst.
Reiseleitung: Frau Dipl.-Prähist. Petra Härtl ab/bis Stuttgart
Reiseleiterportrait: Petra Härtl (Diplom-Prähistorikerin und ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin) studierte Ur- und Frühgeschichte, Antrophologie und Geologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Exkursions- und Reiseleitung zu archäologischen, geologischen und kulturwissenschaftlichen Themen,
Reise ab/bis: Stuttgart Hauptbahnhof
Teilnehmer
Bis 12 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 15, max. 25 Personen
Reiseverlauf(Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Stuttgart - Esslingen (A).
Die Reise beginnt am Hauptbahnhof in Stuttgart. Hier treffen Sie sich gegen 14 Uhr mit Ihrer Reiseleitung Frau Petra Härtl. Zur Einstimmung besuchen Sie am Nachmittag keltische Meisterwerke und die umfangreichen eisenzeitlichen Sammlungen im Landesmuseum Württemberg. Hier zeugen weltweit einzigartige Funde von der Vielfalt und kulturellen Bedeutung der keltischen Epoche. Nach dem Besuch fahren Sie nach Esslingen zu Ihrem Hotel für die nächsten Tage.
6 Übernachtungen: Hotel Jägerhaus***.
2. Tag: Hochdorf - Asperg (F/A).
Der Tagesausflug führt Sie zunächst zum weltbekannten Fundort Hochdorf. Hier wurde Ende der 1970er Jahre das Fürstengrab von Hochdorf, ein unberaubtes, sehr reiches keltisches Grab mit einzigartigen Beigaben entdeckt. Im Keltenmuseum erhalten Sie Informationen über dieses einzigartige Grabmal und bestaunen einen Nachbau der Grabkammer in Originalgröße. Anschließend fahren Sie zum Hohenasperg. In der Hallstatterzeit hat sich hier vermutlich ein wichtiger frühkeltischer Zentralort befunden. Bei einer Außenbesichtigung erfahren Sie alles Wissenswerte. Danach geht es zum Kleinaspergle. Dieser im 19. Jahrhundert untersuchte Grabhügel stellt einen der wichtigsten Fundorte der Wende von der Hallstatt- zur Latènezeit darf.
3. Tag: Grabenstetten (F/A).
Heute erwartet Sie ein landschaftlich reizvoller Ausflug zum Heidengraben in Grabenstetten. Hier befand sich in spätkeltischer Zeit ein sogenanntes Oppidum, eine gut befestigte, stadtartige Siedlung. Bei einer Rundfahrt kommen Sie vorbei an zahlreichen Zeugnissen aus der Vorzeit und der Blütezeit dieser Keltenstadt. Es erwarten Sie u.a. eindrucksvolle Wallanlagen, Torreste und Grabhügel. Bevor Sie wieder zurück nach Esslingen fahren, rundet ein Besuch im archäologischen Museum von Grabenstetten diesen Tag ab.
4. Tag: Heuneburg (F/A).
Sie besuchen die Heuneburg, die unter dem Namen „Pyrene“ als keltische Stadt auch Eingang in antike Schriftquellen fand. Es handelt sich um eines der wichtigsten Zentren der keltischen Welt nördlich der Alpen. Von dieser Bedeutung zeugen u.a. reichhaltige Funde, die im Museum präsentiert werden, eine monumentale Architektur, die im Freilichtmuseum rekonstruiert wurde sowie wertvoll ausgestattete Grabhügel im Umland. Sie besuchen u.a. die Museen der Heuneburg, das Grabhügelfeld Gießübel-Talhau sowie den eindrucksvollen Großgrabhügel Hohmichele. Am Nachmittag bietet sich Ihnen die Möglichkeit eine aktuelle Grabung im Umfeld zu besuchen. Im Zuge eines Forschungsprojektes zur frühkeltischen Besiedlungsentwicklung in der Region werden dort zahlreiche Grabhügelfelder, Befestigungsanlagen und offene Siedlungen untersucht. Die Teilnahme an der Grabung ist genehmigungspflichtig. Die endgültige Genehmigung kann erst ca. 3 Monate vorher erteilt werden. Sollte die Grabung nicht besucht werden können, werden wir für Sie ein Alternativprogramm zusammenstellen. Am Abend Rückfahrt nach Esslingen.
5. Tag: Ipf bei Bopfingen (F/A).
Sie begeben sich ins Grenzgebiet zu Bayern, und zwar an den Ipf bei Bopfingen. Hier belegen zahlreiche Befestigungsanlagen, dass auch dieser prägnante Höhenzug einst eine wichtige keltische Siedlung beherbergte. Sie werden ihn auf einer Wanderung erkunden und dabei viel Interessantes zu den Ausgrabungen im Umland hören. So wurde nahe des Ipf auch ein sogenannter Herrenhof untersucht. Diese Siedlungsform ist typisch für die reicheren frühkeltischen Bevölkerungsschichten östlich des „Fürstensitzkreises“. Anschließend Fahrt zurück nach Esslingen zum Hotel.
6. Tag: Villingen-Schwenningen (F/A).
In der Nähe von Villingen-Schwenningen besuchen Sie heute den Magdalenenberg, der größte hallstattzeitliche Grabhügel Mitteleuropas. Über 125 Bestattungen wurden in diesem Grabhügel gefunden. Die hölzernen Reste der monumentalen Grabkammer der Zentralbestattung stellen zugleich den größten Holzfund aus keltischer Zeit dar. Dieser erwartet Sie im Anschluss im Frankziskanermuseum, zusammen mit zahlreichen Grabbeigaben aus dem Magdalenenberg. Ein Abendspaziergang zur keltischen Viereckschanze von Leinfelden-Echterdingen rundet diesen Tag ab.
7. Tag: Esslingen – Feuerbach - Stuttgart (F).
Bevor Sie heute wieder die Heimreise antreten, erkunden Sie ein noch eher unbekanntes Geländedenkmal in Stuttgart: Die Befestigungsanlagen auf dem Lemberg bei Feuerbach. Sie stammen von einer hallstattzeitlichen Höhensiedlung. Hier lebte möglicherweise ein Teil der Bevölkerung nach Aufgabe der Siedlung auf dem Hohenasperg. Danach fahren Sie zum Hauptbahnhof Stuttgart, wo die Reise gegen 15 Uhr endet.
 
Gut zu wissen
Bei dieser Reise in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Archäologie in Deutschland kann kein Frühbucherrabatt gewährt werden.
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