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Etrusker Spezial

Faszinierende Hochkultur zwischen Arno und Tiber

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Webcode: 37315
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Auf einen Blick

  • 9 Tage Studienreise ab/bis Frankfurt
  • Die faszinierende Archäologie der Toskana
  • Abstecher in Italiens Hauptstadt Rom
  • Studienreiseleitung Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge ab/bis Frankfurt mit Lufthansa
  • Flughafensteuern, Gebühren und aktuell gültige Treibstoffzuschläge (Stand Dezember 2019)
  • Rundreise im Reisebus
  • Transfers, Ausflüge, Besichtigungen lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • 8 Übernachtungen in den genannten Hotels o.ä. in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm (F = Frühstück, A = Abendessen)
  • 1 aktuelle Reiseliteratur pro Zimmer
  • Deutschsprechende Reisebegleitung ab Bologna / bis Rom
  • Studienreiseleitung ab/bis Frankfurt: Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Nicht eingeschlossen

Persönliche Ausgaben, weitere Mahlzeiten, Getränke, Reiseversicherungen, optionale Ausflüge und Trinkgelder

Teilnehmer

Bis 10 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Mindestteilnehmerzahl: min. 20, max. 28 Personen

Geheimnisvoll – rätselhaft – faszinierend: Mit diesen Attributen werden die Etrusker oft versehen. Zu einem Zeitpunkt, als es von den Römern noch keine Spur gab, entwickelten sie in Italien eine bedeutende Hochkultur. Die fasziniert durch Reichtum, Innovation, künstlerische Qualität und eine positive Lebenseinstellung der Menschen. Der Forschung ist es in den letzten Jahren gelungen, so manchen Schleier zu lüften, der lange Zeit über den Etruskern lag. Das gilt besonders für die viel diskutierte Frage der Herkunft, aber auch für die Entzifferung ihrer Schrift. Die Reise „Etrusker Spezial“ führt zu bekannten und weniger bekannten, immer aber eindrucksvollen und spannenden Schauplätzen der etruskischen Kultur.

Reiseleitung: Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend ab/bis Frankfurt und zusätzliche lokale deutschsprechende Reiseleitung ab Bologna / bis Rom

Reise ab/bis: Frankfurt

Reiseprogramm: Reiseprogramm (Änderungen vorbehalten)

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Frankfurt – Bologna – Marzabotto – Florenz (A).

Am frühen Vormittag Flug von Frankfurt nach Bologna. Nach der Ankunft Empfang durch die lokale Reiseleitung und Beginn Ihrer Reise. Es besteht die erste Gelegenheit zu einer Kontaktaufnahme mit den Etruskern. Beim Ort Marzabotto im Apennin befinden sich die eindrucksvollen Reste einer etruskischen Stadt. Sie ist das beste Beispiel für die Art und Weise, wie die Etrusker ihre Städte anlegten und ergänzt das Wissen über die Etrusker mit wichtigen Aspekten zur Urbanistik. Bisher beruhten die Kenntnisse vor allem auf der Auswertung der Nekropolen und Grabanlagen. Zu bestaunen gibt es über die Stadtanlage hinaus auch ansehnliche Reste von Tempeln und Wohnhäusern, die meist aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. stammen. Danach Fahrt zum Hotel.

Übernachtung: Grand Hotel Villa Capuggi****.

2. Tag: Bologna – Volterra – Populonia – Elba (F/A).

Mit Volterra und Populonia stehen heute zwei der bedeutendsten etruskischen Stätten auf dem Programm. Volterra, das Mitglied im illustren Kreis des Bundes jener 12 Städte war, deren Fürsten sich zu einem losen politischen und religiösen Verband zusammengeschlossen hatten, liegt auf einem 550 Meter hohen Bergrücken und bietet aus dieser Höhe ein einmaliges Landschaftspanorama. Die historische Bausubstanz der Stadt ist vom Mittelalter geprägt. Doch gibt es auch noch einige bedeutende Überreste aus der Etruskerzeit, in der Volterra zu den wirtschaftlich und politisch wichtigsten Zentren in der Toskana zählte. Unter diesen Relikten nimmt das imposante Stadttor eine besondere Stellung ein. Die Porta dell’Arco ist das älteste erhaltene etruskische Stadttor in Italien. Sie stammt aus dem beginnenden 4. Jahrhundert v. Chr. und bildete den südlichen Eingang zur Stadt. Herausragend und absolut sehenswert ist das stilvoll in einem alten Palazzo untergebrachte Museo Etrusco Guarnacci. Es beherbergt eine Reihe bedeutender Funde. Dazu zählen vor allem die prächtigen Sarkophage. Berühmt ist die „Urna degli Sposi“ mit der figürlichen Darstellung eines verstorbenen Ehepaares. Populonia liegt direkt an der Küste, gegenüber der Insel Elba. Im Hafen von Populonia wurden die auf Elba abgebauten Erze verhüttet und für den Export aufbereitet. Eindrucksvoll sind die vielen erhaltenen Nekropolen, die ihren Luxus unter anderem der Tatsache verdankten, dass die dort bestatteten Familien durch den Metallhandel reich wurden. Die Funde aus der Ausgrabungsstätte sind im Museum von Populonia zu besichtigen. Am späten Nachmittag Fahrt mit der Fähre auf die Insel Elba.

Übernachtung: Hotel Villa Ombrosa***.

3. Tag: Elba – Piombino – Paganico (F/A).

Elba gehört zu den schönsten Inseln im westlichen Mittelmeer. Sie liegt 12 Kilometer von der Küste der Toskana entfernt und insofern gewissermaßen vor der Haustür der Etrusker. Wegen ihres Reichtums an Erzen war sie für die Etrusker ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Der Besuch auf der Insel gilt den Höhensiedlungen Castiglione di Marina di Campo, Monte Castello und Castiglione di San Martino. Sie stammen aus der Zeit der Etrusker, wurden erst in den letzten Jahren umfassenden archäologischen Forschungen unterzogen und liefern mit ihren reichen Funden neue Erkenntnisse über das Leben und die Kultur der Etrusker außerhalb ihrer traditionellen Siedlungsgebiete in der Toskana. Am Nachmittag Rückfahrt mit der Fähre nach Piombino und Weiterfahrt ins Hotel in Paganico.

Übernachtung: Hotel La Pace***.

4. Tag: Paganico – Vulci – Cortona – Perugia (F).

Einige Kilometer vom Meer entfernt liegt die Etruskermetropole Vulci. Die Bewohner betrieben einen schwunghaften Handel mit Keramik- und Bronzeprodukten, die auch bei den Kelten und den Griechen beliebt waren. Die reich ausgestatteten, teilweise geplünderten Gräber belegen den Wohlstand der Stadt über die gesamte etruskische Periode hinweg. Nach der Besichtigung des Archäologischen Parks geht die Fahrt weiter nach Cortona. Noch gut zu erkennen ist die imposante Stadtmauer aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Sie wurde später in die mittelalterliche Stadtbefestigung integriert. Einzigartig sind die Meloni di Cortona genannten, aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. stammenden etruskischen Hügelgräber. An einem der Grabtumuli befindet sich ein, über eine Treppe zugänglicher Altar mit skulptierten Anten. Sie zeigen den Kampf einer männlichen Gestalt mit einem als Löwenkörper gestalteten Mischwesen. Ein absolutes Muss ist der Besuch des Museums von Cortona, das eine Fülle an Funden bietet, darunter ein bemerkenswertes Zeugnis der etruskischen Schrift: Die „Tabula Cortonensis“, eine Bronzetafel, die einen Text von 32 Zeilen Länge enthält, der den Abschluss eines Vertrages zwischen zwei in Cortona ansässigen etruskischen Familien dokumentiert. Weiterfahrt nach Perugia.

2 Übernachtungen: Hotel La Rosetta****.

5. Tag: Perugia (F).

Die östlich des Trasimenischen Sees gelegene Stadt Perugia war unter den Etruskern eine pulsierende Metropole. Bei einem Rundgang durch die Stadt sehen Sie eine Reihe von Monumenten aus jener Zeit, als Perugia, das die Etrusker Perusia nannten, zu den führenden Mächten im Bund der etruskischen Städte gehörte. Beeindruckend sind die Reste der Stadtmauer mit der speziellen Attraktion eines reich verzierten Bogens, der auch noch in der Römerzeit in Gebrauch war (Arco di Augusto). In den Untergewölben des Domes San Lorenzo ist ein etruskischer Tempel erhalten. Rund um die Stadt befinden sich die Nekropolen der Etrusker. Die bedeutendste Grabanlage stellt das „Ipogeo di Volumni“ dar, das aus hellenistischer Zeit stammt, wohl aber auf etruskische Vorläufer zurückgeht. Ein Besuch im Archäologischen Nationalmuseum rundet den Tag in Perugia ab.

6. Tag: Perugia – Orvieto – Veji – Rom (F).

Orvieto thront in einer für die Etrusker typischen Lage auf einem hohen Felsplateau. Ein urbanes Schmuckstück ist die verwinkelte, mittelalterliche Altstadt, der Orvieto seinen Ruf als eine der schönsten historischen Stätten in Italien zu verdanken hat. Aus der Zeit der Etrusker ist in Gestalt eines Tempels ein architektonisches und kultisches Juwel erhalten. Das Bauwerk wurde an exponierter Stelle am Rande der Stadt, mit Blick auf die Ebene, errichtet. Es stammt aus dem 6. oder 5. Jahrhundert v. Chr. und war aller Wahrscheinlichkeit nach der etruskischen Unterweltgöttin Tinia geweiht. Zu sehen sind neben dem Fundament eine Treppe und Reste der Säulen. Die nächste Station an diesem Tag ist die in der Nähe von Rom gelegene Stadt Veji. Sie war die erste Etruskerstadt, die im Zuge der römischen Expansion in Italien von den Römern erobert wurde (399 v. Chr.). Große Teile der Stadt wurden damals zerstört. Die Belagerung der Stadt soll den schriftlichen Quellen zufolge zehn Jahre lang gedauert haben. Bei dieser Angabe handelt es sich aber um eine Anleihe bei der Belagerung von Troja durch die Griechen. Zu der heute noch sichtbaren Hinterlassenschaft der Etrusker in Veji, das in seiner besten Zeit mehrere Zehntausend Einwohner aufweisen konnte, zählen Reste der Stadtmauer, Häuser und Tempel. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Rom.

3 Übernachtungen: Grand Hotel Gianicolo****.

7. Tag: Rom (F).

Rom darf bei einer Reise zu den Schauplätzen der etruskischen Hochkultur nicht fehlen. Denn es sind Etrusker gewesen, die im 8. Jahrhundert das kleine Tiberdorf der Hirten und Bauern zu einem modernen urbanen Ensemble formten. Die Legende von den sieben römischen Königen, beginnend mit Romulus und endend mit Tarquinius Superbus, spiegelt die historische Tatsache wider, dass das frühe Rom lange Zeit von etruskischen Herrschern regiert wurde. Der Tag in Rom dient der Suche nach den Spuren, die die Etrusker hier hinterlassen haben. In den Kapitolinischen Museen sind die Fundamente des ersten Kapitolinischen Tempels und die berühmte Bronzewölfin zu sehen. Die nächste Station ist das Forum Boarium. Der „Viehmarkt“ ist das älteste Forum in Rom. Die Etrusker gründeten diesen Handelsplatz an einer flachen, als Furt dienenden Stelle des Tibers. Nicht weit entfernt ist die Cloaca Maxima, eine damals hochmoderne Abwasseranlage, die von der technischen Innovation der Etrusker bei der Urbanisierung Roms zeugt. Den krönenden Abschluss des Tages bildet der Besuch in der Villa Giulia. Das Gebäude beherbergt das Museo Nazionale Etrusco, unbestritten das wichtigste Museum zur Geschichte und Kultur der Etrusker. Zu den berühmtesten Exponaten gehören die prächtigen Schmuckstücke aus verschiedenen etruskischen Nekropolen und der Ehepaar-Sarkophag aus Cerveteri.

8. Tag: Ausflug Tarquinia (F/A).

Zehn Kilometer von der Küste des Tyrrhenischen Meeres und knapp 90 Kilometer von Rom entfernt befindet sich die archäologische Grabungsstätte von Tarquinia. Die Stadt gehörte zu den wichtigsten und mächtigsten Zentren der Etrusker. Mit einer Fläche von 135 Hektar war das Stadtgebiet von Tarquinia eines der größten in ganz Etrurien. Quelle des Reichtums der Tarquinier waren die Bodenschätze in den benachbarten Tolfabergen. Auf dem Programm der Besichtigung stehen das Museum und die Nekropolen. Die prachtvoll ausgestatteten Gräber sind Ausdruck des Wohlstandes, den einzelne Familien durch ihre Handelsaktivitäten zu erwerben vermochten. Die Fresken sind wichtige Quellen für Alltag, Religion und Sozialleben der Etrusker. Die Gräber waren über einen Gang (Dromos) zugänglich. Einige der Grabkammern können auch heute noch an Ort und Stelle besichtigt werden. Rückfahrt nach Rom und gemeinsames Abschiedsessen in der Osteria De Memmo in der Nähe der Piazza Navona.

9. Tag: Rom – Cerveteri – Frankfurt (F).

Vor dem endgültigen Abschied von den Etruskern steht noch ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. In Cerveteri befinden sich auf einem gut geschützten Tuffsteinplateau die imposanten Nekropolen der Etruskerstadt Cerite/römisch Caere. Die Bewohner wurden durch den Export von Eisen, die Herstellung von Keramik und die perfekte Beherrschung der Goldschmiedekunst reich. Entsprechend üppig und luxuriös war die Ausgestaltung der Grabstätten. Die sehr gut erhaltenen Nekropolen von Cerveteri bieten bei einem Rundgang die Gelegenheit, die Vielfalt und die Qualität der architektonischen Gestaltung etruskischer Sakralbauten zu erfassen. Viele der Funde sind im benachbarten Museo Nazionale von Cerveteri ausgestellt. Weiterfahrt zum Flughafen Fiumicino und Rückflug nach Frankfurt.

Gut zu wissen

Bei dieser Reise in Zusammenarbeit mit dem Ehepaar Sonnabend kann kein Frühbucherrabatt gewährt werden.

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