Kirgisistan - Die Seidenstraße im Wandel der Zeit15 Tage Studienreise

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Preise pro Person in EuroDZEZ
pro Person
30.07.2019 - 13.08.2019 fester Termin Anfrage Merkliste2.9703.155
Webcode: 34018
ab € 2.970,-

Auf einen Blick

  • 15 Tage Studienreise durch Kirgisistan
  • Studienreiseleitung durch Herrn Albert Klütsch
  • unter anderem Übernachtungen in einer Jurte und bei einer Gastfamilie

Unsere Flugempfehlung

Sie fliegen mit:

Airline: Turkish Airlines

Mögliche Abflughäfen: München

Tipp: Gerne buchen wir Ihnen ein Zugticket für die Anreise nach Frankfurt dazu.

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge mit Turkish Airlines in der Economy-Class:
  • München – Istanbul – Bischkek / Bischkek – Istanbul – München
  • Sämtliche Flughafen-, Sicherheits- und Landegebühren sowie Luftverkehrsabgabe (Stand Oktober 2018)
  • 13 Übernachtungen in den angegebenen Hotels / Gästehäusern / Jurten o.ä.
  • Alle im Reiseverlauf genannten Mahlzeiten:
  • (F = Frühstück / P = Picknick / M = Mittagessen / A = Abendessen)
  • Alle im Programm aufgeführten Besichtigungs- und Transferfahrten in einem Reisebus (großer Bus für 2 Tage Bischkek, Minibusse an allen anderen Tagen)
  • Sämtliche im Programm genannten Ausflüge und Besichtigungen
  • Alle Eintrittsgebühren für die im Programm genannten Besichtigungen
  • Deutschsprechende, örtliche Reiseleitung
  • 1 Flasche Mineralwasser pro Person / Tag
  • 1 aktueller Reiseführer KIRGISISTAN pro Person
  • Reisepreis-Sicherungsschein
  • SRS-Studienreiseleitung Albert Klütsch ab/bis München

Nicht eingeschlossen

    Persönliche Ausgaben wie weitere Mahlzeiten, Getränke, Reiseversicherungen, optionale Ausflüge und Trinkgelder.
Die zentralasiatische Republik Kirgisistan besticht durch ihre atemberaubende landschaftliche Vielfalt und einzigartige Nomadenkultur. Die kleine Staatsfläche macht das Land durch seinen ungemeinen Reichtum an Natur- und Kulturschätzen mehr als wett. Dschingis Khan hat hier seine Spuren ebenso hinterlassen, wie die Herrschaft der Timuriden. Die Mythen und Sagen entlang der alten Seidenstraße sind heute noch lebendig. Der zweitgrößte und tiefste Gebirgssee der Erde, der Issyk Kul, liegt in einer traumhaften Landschaft, eingerahmt von ganzjährig schneebedeckten Gipfeln. Auf dem Weg durch dieses Land begegnet Ihnen überall die herzliche Gastfreundschaft der Kirgisen: Sie werden Jurten sehen, während die Hausherren stolz alte Lieder auf traditionellen Holzinstrumenten spielen. Kommen Sie mit auf eine eindrucksvolle Reise mit überwältigenden Naturerlebnissen!
Reiseleitung: Studienreiseleitung durch Herrn Albert Klütsch ab/bis München. Zusätzlich lokale, wechselnde, deutschsprechende Reiseleitungen vor Ort.
Reise ab/bis: München
Teilnehmer
Bis 8 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 12, max. 16 Personen.
Reiseverlauf(Änderungen vorbehalten)
1. Tag: München – Istanbul – Bischkek.
Beginn der Reise am Flughafen München. Flug gegen 18 Uhr mit Turkish Airlines über Istanbul in die kirgisische Hauptstadt Bischkek.
2. Tag: Bischkek (F/A).
Ankunft gegen 9 Uhr, Begrüßung durch Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Die Zimmer werden Ihnen bereits zur Verfügung stehen. Nach einem gemütlichen Frühstück unternehmen Sie einen ersten Stadtrundgang. Sie besichtigen die einstige „sozialistische Idealstadt“ mit ihrem Reißbrettgrundriss, dem Panfilov-Skulpturenpark und großzügigen Allen, dem Museum der bildenden Künste mit einer Sammlung von Gemälden und kirgisischem Kulturgut, sowie dem hiesigen „Weißen Haus“, einem Parlamentsgebäude aus weißem Marmor. Außerdem sehen Sie das Frunze-Denkmal, den Ala-Too-Platz, das Mahnmal des Großen Vaterländischen Krieges und den Siegesplatz. Bischkek ist mit ca. 100 m² Grünfläche pro Einwohner augenscheinlich eine der grünsten Städte der Welt. Abschließend erfahren Sie mehr über den Chuj-Prospekt. Abendessen in einem lokalen, typischen Restaurant.
2 Übernachtungen: Hotel Bridges**** oder Hotel Asia Mountains***.
3. Tag: Bischkek und Umgebung (F/P/A).
Besuch des Nationalparks Ala Artscha. Dieser ist 1976 gegründet worden und ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet der Einwohner von Bischkek. Er umfasst das gleichnamige Flusstal und die angrenzenden Berge und erstreckt sich auf einer Fläche von 228 km². Ala Artscha heißt übersetzt „bunter Wacholder“. Nicht ganz grundlos wurde dieser Name gewählt, denn es kommen immerhin drei Wacholderarten hier vor. Es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, einige seltene Säugetier- und Vogelarten, wie den Sibirischen Steinbock und den Mönchsgeier zu Gesicht zu bekommen. Picknick an der Gedenkstätte Ata Bejit, hier werden die sterblichen Überreste der stalinistischen „Säuberungsaktion“ vom 5. November 1938 aufbewahrt. Unter ihnen ist auch der Vater Aitmatovs. Im Museum erfahren Sie genaueres zur Geschichte des Massakers. Durch Berichte einer Augenzeugin konnte 1991 die Stelle der Erschießung gefunden werden. Die 137 Leichen wurden exhumiert und in einem Massengrab beigesetzt, das seit 1999 den Status eines Nationalen Denkmals besitzt. Eine Skulptur und eine Granitplatte zieren das Grab. Tschingis Aitmatov hatte 2008 darum gebeten, an der Seite seines Vaters begraben zu werden, den er als Kind verloren hatte. Lesung: „Der Schneeleopard“.
4. Tag: Bischkek – Talas (F/A).
Eine spektakuläre Reise über Berg und Tal: Die Fahrt führt über den 3.400 m hohen Too-Ashu-Pass ins wunderschöne Suusamyrtal und über den Ötmök-Pass in die Niederung des Talastals. Neben der reizvollen Natur ist das Talas-Gebiet für die Kirgisen der wichtigste Platz auf Erden, denn hier wurde der sagenhafte Manas, der Urvater aller Kirgisen, der Legende nach zu Grabe getragen. Und noch etwas kann man hier finden: die sagenumwobenen Manastschy, jene Erzähler, die das Manas-Epos über mehrere Stunden frei rezitieren können. Ihre Kunst schien zum Ende des Sowjetreiches fast ausgestorben, doch in den rauen Gebirgstälern konnte sie überleben. Das Mausoleum Manas Guymbosy öffnet den Blick auf das Grab der Tochter des Emir. Lesung: „Aug in Auge“.
2 Übernachtungen im familiär geführten Gästehaus in Talas.
5. Tag: Ausflug Scheker (F/P/A).
Fahrt an die kasachische Grenze, in den Geburtsort Aitmatovs. Unterwegs besuchen Sie das Herzen-Museum. Theodor Herzen war deutscher Abstammung. Er hat sich im kleinen Dorf Orlowka selbst das Malen beibrachte. Das Talas-Tal war zu dieser Zeit Heimat vieler Deutscher. Sie siedelten sich Ende des 19. Jh. hier an. Orlowka wurde seit 1882 von Deutschen bevölkert. Familie Herzen waren „Spätankömmlinge“, die vom Kreml in den 1920er Jahren zwangsweise umgesiedelt wurden. Theodor Herzen gilt heute als einer der großen Künstler Kirgistans und seine Werke sind heute noch überall im Land zu finden. Sie besuchen Aitmatovs Geburtshaus und ein Museum, das mit Zeitungsausschnitten, Manuskripten und Fotografien einen guten Eindruck seines Lebens und seines Schaffens gibt. Spaziergang durch den Ort zu vielen Schauplätzen seiner Erzählungen und Treffen mit Wegbegleitern, die sein Leben geteilt haben. Picknick im Skulpturenpark. Lesung: „Djamila“. Anschließend Rückkehr nach Talas.
6. Tag: Talas – Kyzyl Oj (F/M/A).
Fahrt über den Ötmük-Pass, vorbei an vielen „Jailoos“, den Sommerweiden der Nomaden. Es geht hinein in die Schluchten des Karakol-Flusses und in die eindrucksvolle, farbige Felswelt von Kyzyl Oj. Landschaftlich kann das Kökömeren-Tal zu den Höhepunkten einer Kirgisistan-Reise gerechnet werden, denn die Kombination aus dunkelblauem, schnell fließendem Wasser, gelb-rötlichen Bergen und dem intensiven Grün der Auwälder sucht ihresgleichen. Sie besuchen eine Pferdeparade der Nomaden mit Pferdespielen und folkloristischer Musik. Übernachtung bei Gastfamilien.
7. Tag: Kyzyl Oj – Song Köl (F/M/A).
Morgens fahren Sie über den Kara-Ketsche-Pass zum romantisch gelegenen Hochgebirgssee Song Köl. Der See liegt auf einer Höhe von 3.016 m und hat eine Fläche von 270 km². Er ist in eine große Hochebene eingebettet und hat einige fischereiwirtschaftliche Bedeutung für die Nomaden, denen die umliegenden Steppen als Sommerweide dient. Von hier aus öffnet sich ein fantastischer Blick auf die 4.000 m hohen Berge des Moldo-Too im Tien Shan und seiner alpinen Flora und Fauna.
2 Übernachtungen: Jurten im Song-Köl als Gast der Nomaden.
8. Tag: Song Köl (F/P/A).
Sie sind zu Gast bei einer Yurt-Show und kosten die typische Kymyz, fermentierte Stutenmilch. Mit den Pferden unternehmen Sie einen kleinen Ausflug zum nahegelegenen Wasserfall (optional). Hier nehmen Sie ein gemütliches Picknick ein. Im Anschluss geht es zurück zur Jurte. Lesung: „Manas“.
9. Tag: Song Köl – Kotschkor (F/M/A).
Sie verlassen zunächst das Hochgebirge und fahren nach Kotschkor, einem alten Handelsplatz an der Seidenstraße. Die Stadt ist immerhin der zweitgrößte Ort des Oblastes, erinnert aber wie viele andere kirgisische Städte durch Eselkarren, die auf Pferden ruhig dahinreitenden Männer und den belebten Basar an ein großes Dorf. Besuch einer Frauen-Kooperative, die Filzteppiche herstellt und verkauft. Die Kooperative unter Leitung von Fatima und Lilija besteht seit 1996 und hat um 400 Frauen im gesamten Naryn-Oblast unter Vertrag, die sich mit dieser Arbeit einen guten Zusatzverdienst erwirtschaften. In Chon-Tuz besichtigten Sie das alte Salzbergwerk, in dem 1980 ein Höhlen-Sanatorium eröffnet wurde, das mit seinem Mikroklima auf 2.100 m Höhe positiv auf Geist und Körper wirkt.
Übernachtung: Im familiär geführten Gästehaus in Kotschkor.
10. Tag: Kochkor – Bokonbajewo (F/M/A).
Vorbei am Orto-Tokoj-Stausee geht es entlang der Südküste des Issyk-Kul mit beeindruckendem Blick auf die schneebedeckten Berge des Kungej Alatoo zum Nomadendorf Bokonbajewo. Hier übernachten Sie bei Gastfamilien.
Übernachtung: Bei Gastfamilien.
11. Tag: Bokonbajewo – Karakol (F/P/A).
Je nach Witterung sehen Sie den Skazka Canyon, einen 5 km langen weitverzweigten Canyon, und den Barskoon Gorge. Hier nehmen Sie ein gemütliches Picknick ein. Kurze Fahrt zur Dshety-Oguz-Schlucht, einer landschaftlichen Attraktion, die Drehort zum Film „Der weiße Dampfer“ war. Dshety Oguz bedeutet „sieben Stiere“ und so müssen vor einigen hundert Jahren die roten Felsen an der westlichen Talseite ausgesehen haben. Heute sind es eher zehn oder elf Stiere. Wind- und Wassererosion haben dem porösen Gestein so zugesetzt, dass es bizarre Formen angenommen hat. Ein anderer sehr markanter Fels ist das „gebrochene Herz“, ein großer, mit Fichten bewachsener roter Stein, der in der Mitte gespalten ist und wirklich an ein zweigeteiltes Herz erinnert. Die Bewohner des Tals beschäftigen sich mit Imkerei und der Herstellung diverser Beerengetränke. Film: „Djamila“ in russischer Sprache mit deutschen Erläuterungen.
Übernachtung: Green Yard Gästehaus in Karakol.
12. Tag: Karakol – Tschoplon Ata (F/M/A).
Am Morgen Stadtbesichtigung in Karakol. Mit 92.000 Einwohnern ist die Oblasthauptstadt die viertgrößte Stadt des Landes. Der strategisch günstige Platz wurde von Baron von Kaulbars als Ort für die Errichtung einer Garnisonsstadt ausgesucht. Der russische Außenposten befand sich somit direkt an der Handelsstraße aus der Tschuj-Ebene nach Kaschgar. Sie besichtigen die Dunganen-Moschee, die orthodoxe Holzkirche und das Nikolai-Przhevalsky-Museum. Unterwegs nach Tschoplon Ata findet man am Nordufer des Issyk-Kul Felszeichnungen in einem Steinpark. Diese werden den Skythen zugeschrieben. Außerdem sehen Sie den Kultur- und Landschaftspark Ruch Ordo, der von Aitmatov als Symbol einer religiösen und philosophisch begründeten Weltkultur gestaltet wurde. Fünf Pavillons symbolisieren Judentum, katholisches und orthodoxes Christentum, Islam und Buddhismus. Die Denkmäler zeigen Wissenschaftler, Dichter und Denker, Religionsstifter sowie Politiker.
Übernachtung: Karven Issyk-Kul Hotel*** direkt am See Issyk-Kul.
13. Tag: Tschoplon-Ata – Tamtschy – Tschon Kemin (F/M/A).
Zeit für eigene Erkundungen und Erholung beim Bad im Issyk-Kul. Anschließend Fahrt nach Tschon Kemin. In Tamtschy bereiten Sie unter Anleitung einer Meisterköchin ein kirgisisches Nationalgericht zu und verkosten dieses natürlich auch. Am Ende des Sees liegt Balykchy, ein Ort aus der Erzählung „Du meine Pappel im roten Kopftuch“. Der Nachmittag in Tschon Kemin steht Ihnen zur freien Verfügung. Lesung: „Der weiße Dampfer“.
Übernachtung: Ashu Gästehaus***.
14. Tag: Tschon Kemin – Bischkek (F/M/A).
Die Fahrt führt durch raue Schluchten des Chuj-Flusses bis in die Ebene entlang der kasachischen Grenze. In Balasagun, der alten Hauptstadt des Karachanidenreiches aus dem 11. Jh. ist der Burana-Turm als letztes Wahrzeichen dieser Kultur zu finden. Unterwegs besichtigen Sie ein Rotfront-Dorf. In Bischkek angekommen, besuchen Sie den Osch-Basar und Souvenirshops, um das ein oder andere Mitbringsel für Daheimgebliebene zu besorgen. Abschiedsabendessen in einem schönen Restaurant.
Übernachtung: Hotel Bridges**** oder Hotel Asia Mountains***.
15. Tag: Bischkek – München (F).
Heute heißt es Abschied nehmen und Sie fahren zum Flughafen. Gegen 10.30 Uhr fliegen Sie mit Turkish Airlines über Istanbul zurück nach München, wo Sie gegen 17 Uhr ankommen. Hier endet diese außergewöhnliche Reise in ein facettenreiches Land.
 
Gut zu wissen
Ihre voraussichtlichen Flugzeiten (Änderungen vorbehalten):
30.07.2019 TK 1636 München – Istanbul 18.25 – 22.05 Uhr
31.07.2019 TK 344 Istanbul – Bischkek 00.40 – 08.45 Uhr

13.08.2019 TK 345 Bischkek – Istanbul 10.25 – 13.25 Uhr
13.08.2019 TK 1635 Istanbul – München 15.10 – 16.55 Uhr

TK = Turkish Airlines
Zuschläge pro Person in Euro
• Bahnanreise zum Abflugort RIT Ticket ab 69
EUR