2985EUR

Slowenien

Archäologische Studienreise ins Herz Europas

Preise pro Person in EuroDZEZ 
pro Person
02.07.2021 - 11.07.2021fester Termin Termin in umgekehrter RichtungDZ: 2.985EZ: 3.375 Merken Anfragen
Zuschläge pro Person in Euro
andere Abflughäfen auf Anfrage
Webcode: 38301
ab € 2.985,-

Auf einen Blick

  • 10 Tage Studienreise ab/bis München
  • Abwechslungsreiche Geschichte und malerische Landschaften
  • Ausführliches Kennenlernen der Hauptstadt Ljubljana
  • Studienreiseleitung Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge ab/bis München mit Lufthansa
  • Flughafensteuern, Gebühren und aktuell gültige Treibstoffzuschläge (Stand September 2021)
  • Rundreise im Reisebus
  • Transfers, Ausflüge, Besichtigungen lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • 9Übernachtungen in den genannten Hotels o.ä. in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • 1 aktueller Reiseführer Slowenien pro Zimmer
  • Deutschsprechende Reisebegleitung ab/bis Flughafen Ljubljana
  • Studienreiseleitung ab/bis München: Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Nicht eingeschlossen

Persönliche Ausgaben, weitere Mahlzeiten, Getränke, Reiseversicherungen, optionale Ausflüge und Trinkgelder

Teilnehmer

Bis 8 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Mindestteilnehmerzahl: min. 20, max. 28 Personen

Im Herzen Europas gelegen, flankiert von Italien, Kroatien, Ungarn und Österreich, bietet Slowenien dank seiner geographischen Lage eine einzigartige Mixtur verschiedenster landschaftlicher Elemente – die Adria, die schneebedeckten Iulischen Alpen, Mittelgebirge und attraktive Flusslandschaften. Dazu bietet Slowenien eine spannende Geschichte. In der Antike wurden Politik und Kultur von Illyrern, Kelten, Römern und Byzantinern geprägt. In späteren Zeiten waren es Venedig, die Habsburger, die Serben und die Kroaten, die dem Land ihren Stempel aufdrückten. Alle haben sie ihre eindrucksvollen Spuren hinterlassen und machen diese Reise, wie auch die Landschaft, zu einem besonderen Erlebnis.

Reiseleitung: Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend ab/bis München und zusätzliche lokale deutschsprechende Reiseleitung ab/bis Flughafen Ljubljana

Reise ab/bis: München

Reiseprogramm: Reiseprogramm (Änderungen vorbehalten)

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: München – Ljubljana – Kamnik – Šempeter – Celje (A).

Ankunft in Ljubljana und Fahrt direkt nach Kamnik. Die Stadt liegt etwa 20 Kilometer von Ljubljana entfernt. Landschaftlich reizvoll ist die Nachbarschaft zu den Steiner Alpen und der Hochalm Velika planina. Im Mittelalter war Kamnik ein wichtiger Handelsplatz. Von der einstigen Bedeutung zeugen Burg, Schloss, ein Kloster und ein malerisches Handwerkerviertel. Anschließend Fahrt Richtung Celje mit Stopp in Šempeter um die bedeutendste römische Nekropole zu besichtigen. Abendessen und Übernachtung.

3 Übernachtungen: Hotel Evropa****.

2. Tag: Ausflug: Slovenj Gradec, Celje und Rifnik (F/A).

Am Vormittag Fahrt nach Slovenj Gradec. In der Römerzeit befand sich hier eine wichtige Straßenstation, aus der sich die Siedlung Colatio entwickelte, deren Reste besichtigt werden können. Dazu kommen viele historische Bauten aus Mittelalter und Früher Neuzeit. Bei einer Rundtour durch die Stadt besichtigen Sie die Georgskirche und das Museum und sehen Reste der mittelalterlichen Stadtmauer. Rückfahrt nach Celje. Celje ist nach Ljubljana und Maribor die drittgrößte Stadt Sloweniens. Burg und Stadtmauern zeugen von der mittelalterlichen Bedeutung der Stadt, die auch auf eine römische Vergangenheit zurückblicken kann. Anschließend Besuch des Archäologischen Parks Rifnik in Sentjur. Der Hügel, auf dem der Park angelegt wurde, ist bereits steinzeitlich besiedelt gewesen. In der Spätantike befand sich hier eine römische Siedlung. Zu sehen sind die Fundamente von zwei frühchristlichen Kirchen, Häuser und Mauerwerk sowie die Rekonstruktion eines steinzeitlichen Gebäudes. Abendessen im Hotel.

3. Tag: Ausflug: Kartäuserkloster Seiz und Ptuj (F/A).

Nach dem Frühstück Fahrt zum Kartäuserkloster Seiz (Zice). 1165 gegründet, entfaltete es eine beachtliche religiöse, kulturelle und politische Bedeutung, bevor es 1782 wieder aufgelöst wurde. Besichtigung der noch imposanten Überreste. Weiterfahrt nach Ptuj, am linken Ufer der Drau gelegen. Unter dem Namen Poetovio war die Stadt unter den Römern ein wichtiges administratives Zentrum Kaiser Traian siedelte im 2. Jahrhundert hier Veteranen an. Im Flusshafen war eine Flotte stationiert. Zwei Aquädukte versorgten die Stadt mit Frischwasser. Nach den Plünderungen in der Völkerwanderungszeit etablierte sich Ptuj auch im Mittelalter als bedeutender urbaner Mittelpunkt. Die Überreste der römischen Stadt befinden sich im Archäologischen Park Panorama, hinter dem Stadtschloss. An die römische Epoche erinnert auch das so genannte Orpheus-Denkmal, ein fünf Meter hoher Monolith, der als Grabstein für Marcus Valerius Verus diente, der im 2. Jahrhundert n. Chr. in Poetovio das hohe Amt eines Duumvirn bekleidet hatte. Gleich nebenan befindet sich der Stadtturm aus dem 16. Jahrhundert, in den im 19. Jahrhundert antike Spolien eingemauert wurden. Bei einem Kaffee auf dem Slovenski trg-Platz bietet sich einer der schönsten Blicke auf die kunstvollen Fassaden der Stadt. Besuch des Dominikanerklosters gegründet 1230. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Celje – Pleterje Kloster – Novo Mesto – Portoroz (F/A).

Fahrt nach Pleterje zum dortigen Kloster, das im 15. Jahrhundert gegründet wurde und das zum Kartäuserorden gehört. Berühmt ist die Gemäldesammlung mit Werken flämischer, italienischer, französischer und deutscher Künstler. Den krönenden Abschluss dieses Tages mit einer Tour durch die mittelalterliche Welt Sloweniens bildet der Besuch von Novo Mesto. 1365 war es der Habsburger Rudolf IV., der die Stadt geiwssermaßen auf der grünen Wiese, in einer Gegend ohne weitere Siedlungen, gründete. Lohnend ist ein Gang durch das Dolensjka-Museum. Eine archäologische Abteilung informiert mit sehenswerten Exponaten über die Geschichte der Region in Frühzeit, Antike und Mittelalter.

2 Übernachtungen: Lifeclass Hotel****.

5. Tag: Ausflug: Hrastovlje – Koper – Piran (F/A).

Fahrt nach Hrastovlje. Der Ort verdankt seine Berühmtheit der romanischen Dreifaltigkeitskirche aus dem 12. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde sie, als Reaktion auf die offensive Politik der türkischen Osmanen, mit einer massiven Wehrmauer umgeben. Im Innern der Kirche befinden sich wertvolle mittelalterliche Bauernfresken. Bekannt ist das Gotteshaus aber vor allem für das Totentanz-Fresko des istrischen Malers Johannes von Kastav (1490). Danach geht es ans Meer. Slowenien besitzt einen Anteil von 46 Kilometern an der Adriaküste. Koper liegt ganz in der Nähe vom italienischen Triest. Die Geschichte der Stadt spiegelt die wechselvollen Herrschaftsverhältnisse in dieser Region wider. Römer, Byzantiner, Venezianer und Habsburger haben ihre Spuren hinterlassen. In der Architektur ist die Nähe zu Italien deutlich spürbar. Nach einem Rundgang durch Stadt Mittagessen und Weiterfahrt nach Pian. Die reizvolle Hafenstadt ist das traditionelle Zentrum für die Produktion von Meersalz. Auch hier ist der venezianische Einfluss sehr präsent. Um den Tartiniplatz herum gruppieren sich viele historische Gebäude.

6. Tag: Pororoz – Škocijanhöhle – Vipavo – Ajdovština – Burg Predjama – Ljubljana (F/M/A).

Besichtigung der Höhlen von Skocijan, die inmitten einer beeindruckenden Karstlandschaft liegen. Für diese Höhlen ist eine Besiedlung seit der Steinzeit nachgewiesen. Auch in römischer Zeit wurden sie wohl auch zu kultischen Zwecken genutzt. Mittagessen mit Weinprobe bei Vrhpolje in Vipavo. Anschließend Weiterfahrt zur römischen Befestigungsanlage Claustra Alpium Iuliarum. In der Spätantike diente sie zur Sicherung des Grenz- und Verteidigungssystems und wichtiger Straßenverbindungen nach Italien. Die Anlage ist noch gut sichtbar. Bei Ajdovstina kann ein vollständig erhaltener Rundturm besichtigt werden. Zuletzt, nicht weit entfernt liegt die Burg Predjama, die zu den größten Höhlenburgen weltweit zählt. Der Ort war, wie archäologische Forschungen ergeben haben, schon im Paläolithikum bewohnt. Die Festung stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde in über 120 Metern Höhe direkt in den Fels gebaut. Viele Legenden umranken die Stätte. Nicht immer halten sie einer historischen Prüfung stand, verleihen der Burg aber eine geradezu mystische Atmosphäre.

4 Übernachtungen: M Hotel****.

7. Tag: Ljubljana (F/A).

Eine Stadtbesichtigung führt zu den wichtigen historischen Punkten und vermittelt zugleich einen Eindruck vom einzigartigen Flair der Stadt. Gegründet wurde die heutige Hauptstadt Sloweniens von den Römern. In der Zeit des Kaisers Augustus entstand hier erst ein Militärlager, dann eine Siedlung mit den Namen Emona. Sie hatte eine wichtige strategische Funktion und war zudem von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Von dieser antiken Stadt gibt es noch bedeutende Überreste, wie Teile der Stadtmauer, ein Wohnhaus und ein frühchristliches Zentrum. Zuerst fahren wir mit der Standseilbahn auf die markant über der Stadt thronende Burg von Ljubljana.
Im Mittelalter als Festung gebaut und in den folgenden Jahrhunderten mit vielen Funktionen versehen, dient sie heute als Standpunkt für einen fantastischen Blick über die Stadt. Besichtigung der Austellungen die die Geschichte der Stadt zeigen. Weiter führt die Besichtigung durch die mittelalterlichen Gassen mit ihrem Kopfsteinpflaster, durch die barocke Altstadt entlang des Ufers der Ljubljanica, vorbei an Jugendstilgebäuden und modernen Bauwerken. Zu den speziellen Attraktionen der Stadt zählt die dem heiligen Nikolaus von Myra geweihte Kathedrale. Auf das 13. Jahrhundert zurückgehend, präsentiert sich die Kathedrale heute als Barockbau aus dem frühen 18. Jahrhundert. Besuch des Stadtmuseums in Ljubljana und zuletzt Spaziergang auf den Wegen des antiken Emonas ca. 2 km lang mit Haus Emona und Archäologischem Park.

8. Tag: Ausflug: Škofija Loka und Nationalmuseum Ljubljana (F/A).

Am Vormittag Fahrt nach Skojifa Loka. Die Gründung der Stadt Skojifa Loka am Zusammenfluss von Selska und Sora geht auf das 10. Jahrhundert zurück. Beherrscht wird die Stadt von der topografisch dominanten Burg, von deren originalem Bauzustand noch der Burgring mit Wohnflügeln erhalten ist. Imposant sind die vier Wehrtürme. Das reich ausgestattete Burgmuseum bietet einen Überblick über die wechselvolle Geschichte von Stadt und Burg und präsentiert eine Reihe außergewöhnlicher Exponate. Außerdem stehen die Museen von Ljubljana auf dem Programm. Das Prädikat „Besonders sehenswert“ gebührt dem Nationalmuseum, das nicht nur mit seinen Exponaten, sondern auch als Institution auf eine stolze Vergangenheit zurückblicken kann. Eröffnet wurde es bereits 1821, damals unter dem Namen „Krainer Provinzmuseum“, denn zu dieser Zeit stand Slowenien unter der Herrschaft der Habsburger. Zu den absoluten Topexponaten des Museums zählt eines der ältesten Musikinstrumente der Welt – eine Flöte, die, im Höhlenkomplex von Divje Babe bei Cerkno entdeckt, auf nicht weniger als 60.000 Jahre zurückblicken und damit der Kultur der Neandertaler zugeordnet werden kann. Ein herausragendes Ausstellungsstück ist auch die Situla von Vace, ein kunstvoll gearbeitetes Bronzegefäß mit Figurenfriesen aus der Hallstattzeit. Hinzu kommen zahlreiche Funde aus der Römerzeit, darunter viele private und öffentliche Inschriften. Das Stadtmuseum von Ljubljana bietet einen Überblick über die Geschichte der Stadt von der Prähistorie bis in die Neuzeit. Ein Holzrad mit Achse aus der Zeit um 3500 v. Chr. gilt als eines der ältesten seiner Art und stellt damit einen Meilenstein in der Geschichte des Verkehrswesens dar. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einer individuellen Bootsfahrt auf dem Fluss (nicht eingeschlossen).

9. Tag: Ausflug: Bohinj und Bled (F/A).

Sie fahren in den National Park Triglav – um die Naturschönheiten Sloweniens zu bewundern und um ein bisschen im Nationalpark zu Wandern. Besuch des Savicawasserfalls, sowie Gondelseilbahnfahrt bis zum Vogel ca. 1500 m über dem Meeresspiegel um das Panorama der Slowenischen Berge und Natur zu genießen. Weiterfahrt nach Bled, eine der schönsten und traditionsreichsten Städte Sloweniens. Sie liegt nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt an den Ausläufern der Iulischen Alpen. Sie besichtigen die aus dem 11. Jahrhundert stammende bischöfliche Residenz auf der Burg und das zugehörige Museum. Von hier eröffnen sich atemberaubende Panoramablicke auf den Bleder See. Inmitten dieses Sees befindet sich eine kleine Insel mit einer Marienkirche. Sie ist ein beliebtes Ziel für eine Überfahrt mit den berühmten Booten aus Pletnaholz. Anschließend Rückfahrt nach Ljubljana und Abschiedsessen.

10. Tag: Ljubljana – München (F/A)

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Gut zu wissen

Bei dieser Reise in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Antike Welt kann kein Frühbucherrabatt gewährt werden.

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Nächster Termin: 15.03.2022

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