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2775EUR

Tunesien

Antike Hochkulturen in Nordafrika

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Preise pro Person in EuroDZEZ 
pro Person
14.03.2021 - 23.03.2021fester TerminDZ: 2.775EZ: 3.315 Merken Anfragen
Zuschläge pro Person in Euro
andere Abflughäfen auf Anfrage
Webcode: 37571
ab € 2.775,-

Auf einen Blick

  • 10 Tage Studienreise ab/bis Frankfurt
  • Die Ausgrabungen von Karthago
  • Besuch von Kairouan, UNESCO-Weltkulturerbe
  • Studienreiseleitung Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge ab/bis Frankfurt mit Lufthansa
  • Flughafensteuern, Gebühren und aktuell gültige Treibstoffzuschläge (Stand Mai 2020)
  • Rundreise im Reisebus
  • Transfers, Ausflüge, Besichtigungen lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • 7 Übernachtungen in den genannten Hotels o.ä. in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm (F = Frühstück, A = Abendessen)
  • 1 aktueller Reiseführer Tunesien pro Zimmer
  • Deutschsprechende Reisebegleitung ab/bis Flughafen Tunis
  • Studienreiseleitung ab/bis Frankfurt: Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend

Nicht eingeschlossen

Persönliche Ausgaben, weitere Mahlzeiten, Getränke, Reiseversicherungen, optionale Ausflüge und Trinkgelder

Teilnehmer

Bis 8 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Mindestteilnehmerzahl: min. 20, max. 28 Personen

Von den Phöniziern über die Römer bis zu den Arabern: Tunesien, das Land zwischen Mittelmeer und Sahara, kann auf eine große antike Vergangenheit zurückblicken. Die Phönizier gründeten hier die Stadt Karthago, die sich zu einer der bedeutendsten Metropolen der antiken Welt entwickelte. Die Römer wussten die hervorragenden Häfen und die natürlichen Ressourcen zu schätzen. Für die Araber war Tunesien ein wichtiger Vorposten der Macht in Nordafrika. Neben diesen Großmächten prägten auch Berber, Numider, Vandalen und Byzantiner die frühe Geschichte des Landes. Diese Reise nach Tunesien ist eine Entdeckungsreise in ein faszinierendes Land mit einer faszinierenden Kultur.

Reiseleitung: Dr. Frauke Sonnabend und Prof. Dr. Holger Sonnabend ab/bis Frankfurt und zusätzliche lokale deutschsprechende Reiseleitung ab/bis Flughafen Tunis

Reise ab/bis: Frankfurt

Reiseprogramm: Reiseprogramm (Änderungen vorbehalten)

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Frankfurt – Tunis (A).

Gegen Mittag Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Tunis. Ankunft gegen 17.10 Uhr. Am Flughafen Empfang durch Ihre lokale Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Check-In und Abendessen.

4 Übernachtungen: The Residence*****.

2. Tag: Ausflug: Karthago & Sidi Bou Said (F/A).

Gleich am Anfang der Reise steht mit der Besichtigung der Ausgrabungen von Karthago ein Höhepunkt auf dem Programm. Die antike Metropole wurde im 9. Jahrhundert v. Chr. von phönizischen Seefahrern aus Tyros gegründet. Rasch entwickelte sie sich zur führenden Handelsmacht in Nordafrika und im westlichen Mittelmeerraum. In den drei „Punischen Kriegen“ verlor sie ihre Vormachtstellung an die Römer. 146 v. Chr. wurde Karthago von den Römern zerstört, 100 Jahre später von den Römern wieder aufgebaut. Bis zur arabischen Eroberung am Ende des 7. Jahrhunderts erlebte die Stadt eine zweite große Blütezeit. Aus der Zeit der Phönizier und des berühmten Feldherrn Hannibal sind nur noch wenige archäologische Spuren erhalten. Doch vermittelt eine Kultstätte für Baal und Tanit eine Vorstellung von punischen Begräbnissitten. Zu erkennen ist auch noch der aus der Glanzzeit der Karthager stammende Hafen. Eindrucksvoll sind die erhaltenen Bauten aus der römischen Epoche. Dazu gehören die nach dem römischen Kaiser Antoninus Pius benannten Thermen, ein Amphitheater und Zisternen. Von der Bedeutung Karthagos als christliches Zentrum zeugt eine Basilika aus dem 6. Jahrhundert. Weiterfahrt nach Sidi Bou Said. Das ehemalige Fischerdorf, malerisch am Golf von Tunis gelegen, bietet einen faszinierenden Einblick in die einheimische Architektur und vermittelt mit seinen Farben und seiner Lebendigkeit echt tunesisches Flair.

3. Tag: Ausflug: Utica & Tunis (F/A).

Utica ist die älteste phönizische Siedlung in Tunesien. Bis zum Wiederaufbau Karthagos war die Stadt Metropole der römischen Provinz Africa. Aus punischer Zeit stammt eine Nekropole mit vielfältigen Grabtypen. Theater, Thermen, Stadion und Aquädukte liefern ein Bild von der urbanen Gestaltung des römischen Utica. Prunkstück der Ausgrabung ist die Villa de la Cascade. Die eindrucksvollen Mosaiken bieten die ältesten bekannten figürlichen Darstellungen im römischen Afrika. Rückfahrt nach Tunis und Besuch des Nationalmuseums im Stadtteil Bardo. Das größte archäologische Museum Tunesiens zeigt Exponate aus allen Epochen der antiken Geschichte des Landes und genießt insbesondere wegen seiner Sammlung römischer Mosaiken internationalen Rang. Anschließend Rundgang in der Altstadt von Tunis mit der Gelegenheit zu eigenen Erkundungen.

4. Tag: Ausflug: Chemtou & Bulla Regia (F/A).

Nach dem Frühstück Fahrt von Tunis nach Chemtou im Nordwesten des Landes. Hier befand sich eine der wichtigsten Abbaustätten für Marmor im gesamten Römischen Reich. Der gelb-rote Marmor von Simitthus war überall, vor allem aber in der Hauptstadt Rom als Bau- und Ausstattungsmaterial sehr begehrt. Besichtigung der römischen Zivilstadt mit Amphitheater, Theater, Forum, Basilika, Bädern und Wasserleitung. Sehenswert ist auch ein numidisches Heiligtum aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., das auf einem heiligen Berg errichtet wurde. Eine Attraktion der besonderen Art bieten die Reste einer römischen Brücke aus der Zeit des Kaisers Traian (2. Jahrhundert n. Chr.). Sie war kein Meisterwerk römischer Ingenieurskunst, denn sie stürzte am Ende des 3. Jahrhunderts wegen mangelnder Stabilität ein. An einem der Brückenköpfe wurde in der Spätantike ein vom Wasser des Flusses Medjerda angetriebenes Turbinenkraftwerk angelegt, das als Energiequelle für eine Mühle diente. Weiterfahrt nach Bulla Regia. Ursprünglich eine Siedlung der Numider, gelangte die Stadt im 1. Jahrhundert v. Chr. durch Iulius Caesar in den Besitz der Römer. Bulla Regia war eine Stadt der Villen, die sich durch eine Besonderheit auszeichneten: In den heißen Sommern lebten die Bewohner in unterirdischen, in den kühleren Wintern in den oberirdischen Geschossen. Gut erhalten sind auch viele offizielle Gebäude rund um das Forum und das Viertel um das imposante römische Theater. Auch Bulla Regia verfügte über ein Amphitheater, das noch im 4. Jahrhundert intensiv genutzt wurde. Die Bewohner von Bulla Regia zogen sich deswegen den Zorn des strengen Kirchenvaters Augustinus, der aus der Nähe von Karthago stammte, zu. Am späteren Nachmittag Rückkehr nach Tunis.

5. Tag: Tunis – Thuburbo Majus – Dougga – Kairouan (F/A).

Der erste Besichtigungspunkt des heutigen Tages ist die antike Stadt Thuburbo Maius, heute Henchir el-Kasbat genannt. Hier siedelten in der Antike Berber, Punier, Numider und Römer. Haupterwerbszweig war die Landwirtschaft. Unter der Herrschaft der Vandalen nahm die Bedeutung der Stadt ab, in arabischer Zeit diente sie nur noch als Steinbruch. Dennoch gibt es eine Reihe sehenswerter baulicher Überreste aus der Antike. Gut erhalten sind die Fundamente des hoch aufragenden Kapitolstempels, der der römischen Göttertrias Juppiter, Juno und Minerva geweiht war. Weitere wichtige Denkmäler sind ein Merkur-Tempel aus dem frühen 3. Jahrhundert, Thermen und die „Palästra der Petronier“, ein 225 n. Chr. gestiftetes Wettkampf- und Spielgelände mit einer Vielzahl ungewöhnlicher Funde wie dem Relief der Liebesgöttin Venus und einem in den Stein eingeritzten Spiel, das als antiker Vorläufer des Backgammon gelten kann. Wir verlassen Thuburbo Majas und fahren weiter nach Dougga, dem antiken Thougga. Die „Stadt der Tempel“ war schon prähistorisch besiedelt. In historischer Zeit wurde sie von Puniern, Numidern und Römern geprägt. Die Ausgrabungsstätte liegt landschaftlich reizvoll auf einem Plateau in den Ausläufern des Atlas-Gebirges. Wir erkunden bei einem Rundgang die Struktur der antiken Stadt und besichtigen speziell einige architektonische und kulturhistorische Glanzlichter – das Theater, in dem heute noch Aufführungen stattfinden und Festivals veranstaltet werden; den Tempel des Saturn, der in der römischen Kaiserzeit auf den Fundamenten eines Baal-Hammon-Heiligtums erbaut wurde; der Tempel des Merkur. Städtebaulich ist die Anlage des „Platzes der Windrose“ von besonderem Interesse. Weiterfahrt nach Kairouan und Check-In im Hotel.

3 Übernachtungen: La Kasbah*****.

6. Tag: Ausflug: Kairouan & Sbeitla (F/A).

Nach dem Frühstück steht die gemeinsame Erkundung von Kairouan auf dem Programm. Bereits seit 1988 steht die Stadt auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Sie verdankt diese Auszeichnung einem einmaligen Flair und der Bedeutung als einem Zentrum islamischer Kultur. Gegründet wurde sie im Zuge der arabischen Eroberung um 670. Besichtigung der Großen Moschee, dem Wahrzeichen der Stadt, benannt nach dem arabischen Feldherrn Uqba Bin Nafi. Der Bau der Moschee geht auf das 9. Jahrhundert zurück. Weiterfahrt nach Sbeitla. In der Antike befand sich hier die Stadt Sufutela. Ihre Besonderheit besteht darin, das es sich dabei um eine originäre Gründung der Römer handelt, es also keine punischen oder numidischen Vorläufer gab. Sufutela hatte für die Römer eine wichtige strategische Funktion als Kreuzungspunkt von wirtschaftlich und militärisch bedeutsamen Straßen. Auf einem Rundgang durch das Ausgrabungsgelände sehen wir den Bogen des römischen Kaisers Antoninus Pius, das gut erhaltene Forum mit dem Kapitolstempel, die imposanten Reste der Großen Thermen und das Theater. Sehenswert sind auch die Fundamente verschiedener Kirchen, die von der Bedeutung des frühen Christentums in Nordafrika zeugen. Rückkehr nach Kairouan und Besuch des Sidi Sahbi Mausoleums, das das Grab eines Gefährten des Propheten Mohammed beherbergt.

7. Tag: Ausflug: Makthar & Haidra (F/A).

Fahrt nach Makhtar, dem antiken Mactaris. Auf einem hohen Kalksteinplateau errichteten die Numider hier eine erste Stadt, die als Residenz ihrer Könige diente. Ihr wirtschaftlicher Erfolg führte zum Zuzug vieler punischer Fachkräfte. Später übernahmen, wie in allen anderen antiken Städten in Tunesien, die Römer die Kontrolle. Unter den vielen Überresten aus der Antike ragen die Thermen hervor, bei denen es sich um die besterhaltene Badeanlage in ganz Nordafrika handelt. Der Besuch des Museums bietet die Gelegenheit, die Eindrücke, die während des Rundgangs auf dem Grabungsgelände gesammelt wurden, zu vertiefen. Von Makhtar geht die Fahrt weiter nach Haidra. Hier befand sich in einer Höhe von 850 Metern die römische Stadt Ammaedara. Zeitweilig war hier eine römische Legion stationiert. Aktuell werden intensive Ausgrabungen vorgenommen. Schon jetzt kann man einen kaiserzeitlichen Ehrenbogen, Kapitol, Thermen, Nekropolen und frühchristliche Kirchen bewundern. Nach der Besichtigung Rückfahrt nach Kairouan.

8. Tag: Kairouan – El Jem – Mahdia – Monastir – Sousse (F/A).

Von Kairouan aus geht es heute zuerst nach El Jem. Dort befand sich in der Antike die reiche römische Stadt Thysdrus. Die Attraktion ist das grandiose Amphitheater, das mit einer Kapazität von 35.000 Besuchern zu den größten der antiken Welt zählte. Weiterfahrt nach Mahdia. Besichtigung des Skifha El Kahla genannten, monumentalen Eingangstores zur fatimidischen Altstadt und des türkischen Forts aus dem 16. Jahrhundert. Monastir ist eine der frühesten arabischen Gründungen in Tunesien. Hier besuchen Sie das Mausoleum des früheren Staatspräsidenten Habib Bourguiba und den Ribat. Am Nachmittag treffen Sie in Sousse ein. In der Antike war die von den Phöniziern gegründete Stadt unter dem Namen Hadrumetum bekannt. Um 800 erfolgte unter den arabischen Aglabiden eine Neugründung. In der Folgezeit hatte Sousse mit seinem Hafen eine wichtige strategische und handelspolitische Bedeutung. In der Altstadt mit ihren Souks tauchen die Besucher in die faszinierende Welt des Orients ein. Das Archäologische Museum, stilvoll untergebracht in einer Kasbah aus dem 9. Jahrhundert, präsentiert wertvolle Exponate aus der Zeit der Punier, der Römer und der Byzantiner.

Übernachtung: Iberostar Kantaoui Bay*****.

9. Tag: Sousse – Hammamet – Kerkouane – Tunis (F/A).

Sie verlassen Sousse und fahren nach Hammamet. Die Stadt liegt im Südosten der Halbinsel Cap Bon. Mit ihren charakteristischen Orangenbäumen und den weißen Traumstränden gehört die Stadt zu den beliebtesten touristischen Zielen in Tunesien. Das Interesse gilt der Medina mit der imposanten Festung aus dem 15. Jahrhundert und den engen Gassen, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant geht es weiter nach Kerkouane. Hier erwartet die Besucher eine archäologische und historische Spezialität: Es handelt sich um die besterhaltene originäre Stadtanlage der Karthager, und es bietet sich die einmalige Gelegenheit, einen unmittelbaren Eindruck von punischer Urbanistik zu gewinnen. Zu sehen sind weiterhin Reste von Häusern, Tempeln und Befestigungen. Die Gründung erfolgte im 6. Jahrhundert v. Chr., später, im Verlauf der Punischen Kriege, wurde die Stadt von den Römern zerstört. Im Anschluss an die Besichtigung Rückfahrt nach Tunis.

Übernachtung: The Residence*****.

10. Tag: Tunis – Frankfurt (F).

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Gut zu wissen

Bei dieser Reise in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Antike Welt kann kein Frühbucherrabatt gewährt werden.

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Nächster Termin: 02.10.2020

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