Kniepsand auf Amrum
1895EUR

Schleswig und Nordfriesland

Archäologisches Eldorado an der deutschen Küste

Kniepsand auf Amrum, ©Petra HärtlHarhoog auf Sylt , ©Petra HärtlHeimatmuseum auf Sylt , ©Petra Härtl Leuchtturm auf Sylt beim Grabhügel von Kampen , ©Petra HärtlMorsumkliff auf Sylt , ©Petra HärtlDenhoog auf Sylt , ©Petra HärtlDünen auf Amrum , ©Petra HärtlGroßgrabhügel Föhr , ©Petra HärtlTypisches reetgedecktes Haus auf Amrum , ©Petra HärtlGrabhügel Esenhugh auf Amrum , ©Petra HärtlGoting Strand auf Föhr, ©Petra HärtlLembecksburg auf Föhr, ©Petra HärtlSchleswig, Archäologisches Museum, Nydam-Schiff, ©Holger EllgaardDanewerk, ©Karawane
Preise pro Person in EuroDZEZ 
10.10.2022 - 16.10.2022fester TerminDZ: 1.895EZ: 2.120 Merken Anfragen
Webcode: 40061
ab € 1.895,-

Auf einen Blick

  • Megalithgräber, Steindenkmäler und das Thorsberger Moor
  • Danewerk, das größte archäologische Bodendenkmal in Nordeuropa
  • ehemalige Wikingerstadt Haithabu
  • Festland mit Inselhüpfen nach Föhr, Amrum und Sylt

Eingeschlossene Leistungen

  • Rundreise in einem modernen Reisebus ab und bis Göttingen
  • Ausflüge, Besichtigungen und Museumsbesuche mit Führungen lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • Fährüberfahrten nach Föhr und Amrum
  • Überfahrt nach Sylt mit dem Autoreisezug
  • 6 Übernachtungen in Zimmern mit Dusche/WC
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm
  • Informationsmaterial

Nicht eingeschlossen

Persönliche Ausgaben wie weitere Mahlzeiten, Getränke, Reiseversicherungen und Trinkgelder.

Hinweise

Reiseveranstalter: Karawane Reisen GmbH & Co. KG
AGB: Der Reise liegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Karawane Reisen GmbH & Co. KG zugrunde:
AGB Karawane Reisen.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung (Urlaubsgarantie) sowie eine Auslandskrankenversicherung. Informationen dazu finden Sie unter Reiseversicherung.
Reiseanmeldung: Ein Formular zur schriftlichen Reiseanmeldung finden Sie hier….

Teilnehmer

Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 12, max. 20 Personen.

Die Reise führt zu herausragenden archäologischen „Leckerbissen“ Schleswig-Holsteins, und kombiniert dabei Fundorte von Weltrang mit Geheimtipps, Festland mit Inselhüpfen. Sie starten mit weltbekannten Fundorten im Schleswiger Umland. Dazu gehören das Thorsberger Opfermoor, die ehemalige Wikingerstadt Haithabu sowie das Danewerk, das größte archäologische Bodendenkmal in Nordeuropa. An der nordfriesischen Küste erkunden Sie zunächst versunkene Siedlungsreste im Watt, ehe Sie drei Tagesausflüge auf die wunderschönen Inseln Amrum, Föhr und Sylt führen. Hier erwartet Sie eine faszinierende Mischung aus archäologischen Denkmälern der Stein- bis Wikingerzeit und historischen Monumenten. Eine Stippvisite im archäologisch vielfältigen Dithmarschen rundet die Tour ab.

Reiseleitung: Petra Härtl, Vor- und Frühgeschichte

Reiseleiterportrait: Petra Härtl ist Diplom-Prähistorikerin und ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin. Sie studierte Ur- und Frühgeschichte, Anthropologie und Geologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Nach dem Studium sammelte sie Erfahrungen in der Feldarchäologie auf zahlreichen Ausgrabungen, unter anderen in Bayern und Irland. Außerdem war sie tätig als Volkshochschul-Dozentin und absolvierte eine Fortbildung zur Wildkräuterexpertin sowie ein zweijähriges Volontariat in der archäologischen Abteilung des Landesmuseums Württemberg. Seit einigen Jahren arbeitet sie als Führerin für Wanderungen zu archäologischen, geologischen und kulturwissenschaftlichen Themen, hält Vorträge und ist tätig als archäologische Reiseleitung.

Reise ab/bis: Göttingen

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Göttingen – Schleswig (A).

Ihre Tour in den Norden startet am Bahnhof Göttingen um 08:30 Uhr. Die Fahrt Richtung Schleswig führt Sie durch schöne Landschaften und zu vielfältigen archäologischen Denkmälern: Sie lernen südlich von Kiel die „Flintbeker Sichel“ kennen, eine ehemalige jungsteinzeitliche Nekropole mit spannenden Funden. Im Dänischen Wohld finden sich noch zahlreiche Reste von Megalithgräbern, und das Langbett von Karlsminde zeigt anschaulich, wie imposant solche Anlagen einst waren. Am Thorsberger Moor wurden in den kriegerischen Jahrhunderten nach Christi Geburt ganze Heeresausrüstungen geopfert. Nahe Schleswig zeugen der Ochsenweg und das Ganggrab „Idstedter Räuberhöhle“ von der langen Besiedlungsgeschichte der Region.

2 Ü: Hotel Waldschlösschen**** in Schleswig.

2. Tag: Wikingertag (F/A).

Heute besuchen Sie das Archäologische Landesmuseum Schleswig-Holstein mit seinen außergewöhnlichen Sammlungen, unter denen die Funde in der sogenannten Nydam-Halle sowie die Moorleichen besonders bekannt sind. Danach tauchen Sie tief in die Wikingerzeit ein: Zunächst besuchen Sie den Runenstein von Busdorf, ehe Ihnen ein Besuch im Wikingermuseum Haithabu die Geschichte dieser einstigen Metropole an der Schlei vermittelt. Im Anschluss erkunden Sie die Überreste dieser Stadt im Gelände.

3. Tag: Schleswig – Wattenmeer – Dagebüll (F/A).

Zum Abschied von der Gegend um Schleswig besuchen Sie noch das Danewerk – das größte Bodendenkmal Nordeuropas! Danach fahren Sie ins beschauliche Husum und sehen sich dort im Schifffahrtsmuseum das 400 Jahre alte Uelvesbüller Wrack sowie Bootsreste aus dem Mesolithikum an. Am Nachmittag führt Sie eine Wattwanderung unter kundiger Führung zu versunkenen Siedlungsresten vor der Halbinsel Nordstrand. Achtung: Programmpunkte können sich – je nach Tide und Witterung – verändern!

4 Ü: Hotel Neuwarft*** in Dagebüll.

4. Tag: Amrum (F/A).

Der Tag heute gehört ganz der wunderschönen Insel Amrum. Nach der Überfahrt besuchen Sie die archäologischen Sehenswürdigkeiten der Insel, die durch eine große Bandbreite bestechen: Sie werden diverse Grabhügel der Bronzezeit besuchen, sich vom Großgrabhügel Esenhugh und dem benachbarten wikingerzeitlichen Gräberfeld beeindrucken lassen, erkunden in den Dünen Siedlungsreste verschiedener Epochen, sehen Reste von Megalithgräbern und werden auch der Kirche in Nebel nebst „sprechenden Grabsteinen“ einen Besuch abstatten.

5. Tag: Föhr (F/A).

Heute geht es nach Föhr. Nach der Überfahrt besuchen Sie zunächst das liebevoll gestaltete Friesenmuseum in Wyk, das auch schöne archäologische und geologische Funde bietet. Danach führt Sie die Rundfahrt über die Insel zu bronze- und wikingerzeitlichen Grabhügeln, historischen Friesenkirchen mit „sprechenden Grabsteinen“ sowie zur imposanten, frühmittelalterlichen Lembecksburg und zum Urdolmen Sunberigh.

6. Tag: Sylt (F/A).

Per Autozug reisen Sie nach Sylt. Neben schönen Landschaften und langen Stränden hat die Insel sehr viele archäologische Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die bekannteste von ihnen ist das Kammergrab „Denghoog“, aber es gibt noch viele weitere und eher unbekannte Bodendenkmäler. Zu ihnen gehören zahlreiche bronzezeitliche Grabhügel bei Kampen, eine Nekropole der Wikingerzeit bei Morsum, eindrucksvolle Megalithgräber wie der Tipkenhoog und die Befestigungsanlage Tinnumburg. Besuche im Heimatmuseum von Keitum, der historischen Keitumer Kirche sowie am erdgeschichtlich interessanten Morsumkliff ergänzen Ihre Erkundungen.

7. Tag: Rückreise nach Göttingen (F).

Auf der Rückfahrt nach Göttingen machen Sie einen Abstecher ins Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf. Dort bringt Sie ein Besuch des Steinzeitdorfes die Fundstellen in der Umgebung nahe und erlaubt einen lebendigen Blick in den Alltag vor 5000 Jahren. Im Anschluss besuchen Sie den eindrucksvollen Dolmen von Brutkamp sowie den Schälchenstein von Bunsoh, ehe Sie nach Göttingen zurückfahren. Ankunft Göttingen Hauptbahnhof gegen 19:00 Uhr.

Gut zu wissen

Gerne buchen wir für Sie vor der Abreise bzw. bei der Rückreise Übernachtungen in Göttingen in Bahnhofsnähe.

Änderungen im Reiseverlauf oder bei den genannten Unterkünften aufgrund von örtlichen Gegebenheiten sowie Preisanpassungen aufgrund von staatlichen Abgabenänderungen, Zuschlägen (z. B. Diesel) müssen wir uns ausdrücklich vorbehalten. Die Klassifizierung der Hotels entspricht der Landeskategorie.


Ihre Expertin

Juliane Link

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