Freuen Sie sich auf eine Reise durch ein wunderschönes, noch ursprüngliches Safari-Land, die auch Ihnen unvergesslich bleiben wird. Mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen das „Einleben“ ein wenig leichter machen. Bitte vergessen Sie nie, dass Sie in ein Land der „Dritten Welt“ reisen! In Sambia geht es etwas gemächlicher zu als bei Ihnen zu Hause. Jeder ist jedoch bemüht, sein Bestes zu geben.

Sie benötigen für Ihre Reise einen 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Außerdem ist ein Visum erforderlich. Deutschen Staatsangehörigen wird das Touristenvisum gebührenpflichtig bei Einreise nach Sambia erteilt. Kosten: einmalige Einreise USD 50,-, zweimalige Einreise USD 80,-.

Unter folgendem Link kann das Visum auch online beantragt werden: https://evisa.zambiaimmigration.gov.zm. Sie erhalten ein Bestätigungsschreiben, das an der Grenze vorgelegt wird. Erst dort wird das Visum dann aus-gestellt und die Gebühr fällig.

Alternativ können Visa-Anträge auch vorab bei der Botschaft von Sambia eingereicht werden. Botschaft der Republik Sambia, Axel-Springer-Str. 54a, 10117 Berlin, Tel. 030 / 2062940 Fax 030 / 20629419.

Bei Flugreisen in der Economy Klasse ist das Gepäck je nach Fluggesellschaft auf 23 kg beschränkt. Pro Passagier ist nur ein Handgepäckstück zulässig (max. 55x40x20 cm; Gewicht max. 7 kg). Mantel, Schirm und Fotoapparat dürfen zusätzlich mit an Bord genommen werden. Bitte lassen Sie unbedingt Ihre Rückflüge spätestens 72 Std. vor Rückflug bei der jeweiligen Fluggesellschaft im Land bzw. durch Ihre Agentur/Lodge rückbestätigen.

In Sambia werden derzeit folgende Abflugsteuern erhoben: bei Abflug ins Ausland USD 40 (zu zahlen in bar vor Ort bei Abflug, wenn nicht mit Flugticket bereits eingeschlossen); bei Inlandsflügen USD 16,00.

Die Fluggesellschaften erbringen die Leistung in Eigenverantwortung; Karawane haftet nicht für Verspätungen, Flugausfälle oder Gepäckverlust/Fehlleitungen.

Fly-In-Safaris mit Kleinflugzeugen: Gepäckbeschränkung in der Regel maximal 12 kg in weichen Gepäckstücken zuzüglich Fotoausrüstung und Handgepäckstück.

Wer in Sambia auf Sicherheit Wert legt, sollte sich wie in jedem anderen fremden Land verhalten und die allgemeinen Sicherheitshinweise beachten, wie z.B.: Wertsachen gehören in den Hotelsafe und nicht auf das Zimmer. Schmuck lässt man am besten zu Hause. Diese Angaben sind nach bestem Wissen zusammengestellt, Irrtümer sowie kurzfristige Änderungen bleiben jedoch vorbehalten.

Zeitunterschied MEZ + 1 Stunde (während der europäischen Sommerzeit kein Zeitunterschied).

Im internationalen Reiseverkehr werden von Sambia keine Impfungen gefordert. Jedoch wird ein Impfschutz gegen Typhus, Hepatitis A und B, Tollwut, Gelbfieber und die Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. Ein Malariarisiko besteht ganzjährig (verstärkt von November–Juni) im ganzen Land. Der Schutz vor Moskitostichen ist die wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen Malaria (in der Dämmerung lange Ärmel und lange Hose, Autan-Spray oder anderes Mückenmittel zum Einreiben). Bitte informieren Sie sich vor Abreise bei Ihrem Hausarzt oder Gesundheitsamt.

Banken und Wechselstuben akzeptieren Euro und US-Dollar zum Umtausch in Landeswährung. US-Dollar-Bank-noten der Serien vor 1996 („kleine Köpfe“) werden im Regelfall nicht umgetauscht oder angenommen. Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit EC- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich, man sollte sich auf diese Möglichkeit jedoch nicht verlassen. Zudem können pro Tag und Bank in der Regel nur begrenzte Beträge abgehoben werden (ca. 100-250 Euro).

Währungsreform

Am 1.1.2013 ist die Währungsreform des sambischen Kwacha (ISO –Code ZMK) in Kraft (sog. Rebasing) getreten. Die Währungsbezeichnung bleibt dabei bestehen, der ISO-Code der neuen Währung lautet jedoch ZMW. Die Werte der bisher im Umlauf befindlichen Banknoten werden durch 1000 geteilt (dies entspricht einer Streichung von drei Nullen), die Banknoten bleiben mit dem so entsprechend verringerten Wert bis zum 30.06.2013 zugelassenes Zahlungsmittel. Wechselkurse werden entsprechend angepasst.

Um Verwechslungen der alten und neuen Zahlungsmittel auszuschließen, sollte auf Aushänge der Banken mit entsprechenden Mustern sowie das Druck- bzw. Prägedatum ab 2012 geachtet werden. Insbesondere ist der Wertunterschied des neuen und alten 100 Kwacha-Scheins und auch der alten und neuen Münzen beträchtlich. Alte Münzen haben faktisch keinen Wert und sind seit Jahren nicht mehr Umlauf, aber ggf. noch vorhanden.

Staatssprache ist Englisch, daneben werden die verschiedensten Bantu-Dialekte gesprochen. 

Sambia hat tropisches Klima, das jedoch durch die Höhenlage bedingt für Europäer gut verträglich ist. Während der Regenzeit von Mitte November bis Mitte April liegen die Temperaturen zwischen 27 bis 38°C.

In dieser Zeit wechseln am Tage sehr starke Regenschauer mit stellenweise sonnigem Wetter ab. Drei Jahreszeiten werden unterschieden: Die kühle und trockene Zeit von Mai bis Mitte September mit Temperaturen zwischen 15 und 27°C (während der Monate Juni/Juli kann es Morgentemperaturen von 10°C und Nachttemperaturen von 4,5°C geben).

Die heiße und trockene Zeit dauert von Mitte September bis Oktober (24 bis 32°C) und die heiße, regenreiche Zeit von Mitte November bis Mitte April. Beste Reisezeit: Mai bis Oktober.

Wo Strom vorhanden ist (in allen größeren Städten), beträgt die Stromspannung 220/250 Volt Wechselstrom. Steckdosen sind meistens dreipolig (englisches System). Stromausfälle kommen immer wieder vor.

Das Leitungswasser in den Städten ist trinkbar, jedoch wird Filtern oder Abkochen empfohlen.