Tadschikistan Reisen

Tadschikistan ist ein Land in Zentralasien, das von Afghanistan, China, Kirgisistan und Usbekistan umgeben ist. Es ist für seine schroffen Berge bekannt, die bei Wanderern und Kletterern beliebt sind. Das Fan-Gebirge nahe der Hauptstadt Duschanbe verfügt über schneebedeckte Gipfel, die über 5.000 m hoch sind. Das Gebirge umfasst das Naturschutzgebiet Iskanderkulsky, ein bedeutendes Vogelschutzgebiet, das nach dem Iskanderkul benannt wurde, einem türkisfarbenen, durch Gletscher geformten See.

Höhepunkte in Tadschikistan:

– Die UNESCO-Weltkulturerbestadt Chiwa

– Auf einem Kamel durch die Steppe reiten

– Übernachtungen in traditionellen Jurten

– Essen, zum Beispiel das Nationalgericht „Plow“

– Wandern im Fan-Gebirge und in Bergdörfern übernachten

Ihre Expertin

Barbara Ruland
+49-(0) 7141-2848-26

Schnittpunkt der Weltkulturen

Ins Innere Zentralasiens nach Usbekistan und Tadschikistan

Vor beinahe 2.350 Jahren führte Alexander der Große sein Heer nach Zentralasien. In der Folge des Feldzugs entwickelte sich in der Region eine ganz neue, die graec-baktrische Kultur, die sowohl Elemente des Hellenismus als auch der asiatischen Kulturen miteinander verschmolz. Auf dieser Reise…

Nächster Termin: 02.03.2020

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ab € 1.995,-


Tadschikistan Einreise

Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen für die Einreise ein Visum und einen bei Ausreise noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass.

Tadschikistan Klima

Kontinentalklima: trockenheißer Sommer und kalter, in manchen Landesteilen schneereicher Winter. Tadschikistan befindet sich in der trockenen subtropischen Klimazone.

Beste Reisezeit Tadschikistan

April bis Juni und September bis November

Tadschikistan Sprache

Die Landessprache ist Tadschikisch. Russisch ist laut Verfassung Sprache der interethnischen Kommunikation.

Tadschikistan Währung

Der Somoni ist die Währung Tadschikistans. Ein Somoni ist in 100 Diram unterteilt.

Tadschikistan Stromversorgung

Die Netzspannung beträgt 220V Wechselstrom bei 50 Hertz.

Die Höflichkeit und der Respekt mit dem man Ihnen begegnet, werden auch umgekehrt erwartet. Deswegen unsere Bitte: akzeptieren und respektieren Sie Landessitten und Gebräuche, ob sie nun religiösen oder traditionellen Ursprungs sind. Machen Sie sich bereits vor Reiseantritt ein wenig mit den Landessitten und Gebräuchen vertraut. Dies wird nicht nur Ihr Verständnis für die unterschiedliche Lebensweise vertiefen, sondern auch eine große Freude und Neugierde in Ihnen wecken.

Non (Fladenbrot) sollte niemals mit der Oberseite nach unten hingelegt werden. Beim Betreten eines Hauses zieht man die Schuhe aus, lässt aber die Socken an. Kurze Hosen sind äußerst ungewöhnlich und gelten als lächerlich. Frauen in Shorts ziehen daher unweigerlich die Aufmerksamkeit tadschikischer Männer auf sich.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tadschikistan ein gültiges Visum. Da ein Personalausweis für die Einreise nicht ausreicht, ist ein gültiger Reisepass notwendig. Die Einreisedokumente müssen über die Ausreise hinaus noch mindestens 6 Monate gültig sein. Für Aufenthalte bis zu 45 Tagen (mit einmaliger Ein- und Ausreise) ist ein Visum über die Internetseite www.evisa.tj zu beantragen. Es handelt sich dabei um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Das E-Visum wird als E-Mail ausgestellt, die auszudrucken und während der Reise mitzuführen ist. Inhaber eines E-Visums dürfen sich ohne Meldeformalitäten in Tadschikistan aufhalten. Ein E-Visum kann während des Aufenthalts in Tadschikistan nicht verlängert werden. Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung (“Chukumat”) angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums. Ein E-Visum kann nicht verlängert werden. Für Inhaber von E-Visa besteht keine Registrierungspflicht innerhalb der maximalen 45-tägigen Aufenthaltsdauer. Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Pamir-Gebirge, offiziell: Autonome Provinz Berg-Badachschan-GBAO) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.

Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan:

An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).

Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Tadschikistan beträgt +3 Stunden.

Für den Aufenthalt in Tadschikistan sind keine Impfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt den üblichen Reise-Impfschutz gegen: Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A.

Häufig auftretende Krankheit, insbesondere nach heftigen Regenfällen, ist Typhus. Wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen diese hoch fieberhafte Salmonellenerkrankung ist sorgfältige Hygiene (z.B. häufiges Händewaschen). Auch bei Essen und Trinken muss auf Hygiene geachtet werden (nur abgekochtes Wasser oder heiße Getränke; nur frisch zubereitete Gerichte; kein Verzehr von rohem Gemüse und Obst, das nicht geschält werden kann). Eine Impfung gegen Typhus ist zu empfehlen, auch wenn der Impfschutz nur etwa 70 % beträgt.

Zur Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen, sollten entsprechende Medikamente mitgeführt werden. Die ärztliche Versorgung in ganz Tadschikistan ist schlecht und entspricht in keiner Weise westlichem Standard. Selbst in der Hauptstadt Duschanbe gibt es keine Notärzte, sowie kaum Möglichkeiten, bei einem Notfall schnelle und angemessene medizinische Behandlung zu organisieren. Hinsichtlich der Vermittlung von deutsch- oder englischsprachigen Kooperationsärzten im Einzelfall, wird Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Duschanbe gestellt. Es wird empfohlen, in jedem Fall eine Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung abzuschließen.

Aufgrund der schlechten hygienischen Zustände besteht außerdem ein hohes Infektionsrisiko bei ärztlicher bzw. zahnärztlicher Behandlung (insbes. Hepatitis C, TBC).

Im Grenzgebiet zu Afghanistan gibt es ein potentielles Malariarisiko. Sollte diese Region besucht werden, ist ein Schutz gegen Stechmücken zu empfehlen (z.B. langärmelige Kleidung, Anti-Mücken-Mittel – z.B. Autan). Eine medikamentöse Malariaprophylaxe empfiehlt sich nur, wenn es zu einem langfristigen Aufenthalt in diesen Regionen kommt. Eine Beratung durch einen Tropenarzt ist in diesem Fall ratsam. Es kommen auch Milzbranderkrankungen vor. Bei Reisen in die Pamir-Region sollten die Auswirkungen der extremen Höhenlage nicht unterschätzt werden. Beim Auftreten der Höhenkrankheit kann nicht mit schneller ärztlicher Versorgung gerechnet werden. Gleiches gilt für fast alle Bergwanderstrecken, da diese selbst mit Fahrzeugen und für Luftrettung schlecht bis nicht erreichbar sind.

Der Somoniist die Währung Tadschikistans. Ein Somoni ist in 100 Diram unterteilt. Der Somoni ersetzte am 30. Oktober 2000 den Tadschikischen Rubel, der Wechselkurs war 1 Somoni für 1000 Rubel. Anfangs wurden nur Banknoten ausgegeben, seit 2001 auch Münzen.

Die Banknoten sind aus 100 % Baumwolle hergestellt und gibt es zu folgenden Stückelungen: 1, 5, 20 und 50 Diram und 1, 3, 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Somoni

Außerdem sind folgende Münzen sind im Umlauf: 5, 10, 20, 25 und 50 Diram und 1, 3 und 5 Somoni.

Generell werden jedoch die kleinen Banknoten den Münzen vorgezogen. Speziell die Münzen zu 1, 3 und 5 Somoni sind kaum im Umlauf. Bezahlung in US-Dollars wird bevorzugt, allerdings werden auch andere Devisen wie der Euro akzeptiert. Es wird normalerweise bar bezahlt, höherwertige Luxusgüter wie z. B. Teppiche in der Regel in US Dollar. Geld sollte grundsätzlich in den offiziellen Wechselstuben der Hotels oder Banken umgetauscht und die Quittungen sollten aufbewahrt werden. In Tadschikistan gibt es auch auf den Basaren der größeren Städte offizielle Wechselstuben mit ausgehängten Kursen. Kreditkarten: einige Hotels in der Hauptstadt akzeptieren Visa, Diners Club und Eurocard. Außerhalb von Duschanbe sind Kreditkarten weniger gebräuchlich. In Duschanbe gibt es einige Geldautomaten, an denen mit der Kreditkarte Bargeld abgehoben werden kann. Bitte nehmen Sie aber auf jeden Fall ausreichend Bargeld in Euro und US $ mit! Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, es besteht eine Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den bei der Einreise deklarierten Betrag begrenzt. Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Reiseschecks werden nur selten akzeptiert.

Tadschikisch, Russisch ist laut Verfassung Sprache der interethnischen Kommunikation.

Kontinentalklima: trockenheißer Sommer und kalter, in manchen Landesteilen schneereicher Winter. Tadschikistan befindet sich in der trockenen subtropischen Klimazone. Das Klima ist ein extrem kontinentales mit kalten Wintern und heißen Sommern. Außer in den Tal- und Beckenländern, wo ein subtropisches feuchtes Klima herrscht, werden in den Sommermonaten Temperaturen von bis zu 45°C erreicht. Es bestehen große Temperaturunterschiede zwischen den tiefer und den höher gelegenen Regionen des Landes. Die Luftfeuchtigkeit ist im Allgemeinen niedrig.

Elektrizität in Tadschikistan ist 220 Volt Wechselstrom bei 50 Zyklen pro Sekunde. Sollten Sie ein Gerät haben, das dieses nicht akzeptiert, benötigen Sie einen Spannungswandler. Generell sind zwei Arten von Steckern vorhanden: Flachstecker mit 2 runden Stiften, wie bei uns üblich, und Flachstecker mit v-förmigen flachen Zinken. Für letztere sollte ein Adapter mitgeführt werden. Selten kann es zu Stromausfällen kommen. Bitte nehmen Sie für alle Fälle eine Taschenlampe mit.

Ein traditionelles tadschikisches Mahl beginnt mit einer Süßspeise wie Halwa und Tee, gefolgt von Suppe und Fleisch und wird mit Palov beendet. Palov, das Nationalgericht aller zentralasiatischen Republiken, besteht aus Hammelfleischstücken, geraspelten gelben Steckrüben und Reis, die in einem großen Wok gebraten werden. Schaschlik (aufgespießte Hammelstücke, die über einem Kohlenfeuer gegrillt und mit rohen Zwiebelringen serviert werden) und Non (Fladenbrot) werden oft an Straßenecken angeboten. Man erhält beide aber auch in Restaurants. Manty (große Nudeltaschen mit Fleischfüllung) und Tschiburecki (frittierte Teigküchlein) gehören zu den beliebtesten Zwischen­mahlzeiten. Schurbo ist eine Fleisch- und Gemüsesuppe. Laghman ist eine ähnliche Suppe, wird aber mit Nudeln serviert. Getränke: Tee (Tschai) ist Nationalgetränk und fast überall erhältlich. Bier, Wein, Wodka, Brandy und Sekt (Schampanski) sind in zahlreichen Restaurants erhältlich. Bietet das Restaurant diese Getränke nicht an, darf man auch eigene alkoholische Getränke mitbringen. Kefir wird oft zum Frühstück serviert.