Steinkammer Estanys
3650EUR

Von Enserune nach La Seu d'Urgell

Archäologischer Frühling in und an den östlichen Pyrenäen

Steinkammer EstanysSant Miguel d´Engolasters  Megalithgrab Cabana Arqueta bei Espolla  San Juan de las Abadesas  Christianisierter Menhir La Croix-Grosse nahe Saint-Flour  Ausgegrabener Töpferofen in Terrats  Sant Miguel d'Engolasters  Dolmen de la Paborda bei La Molina  Menhir ChaletSaint Michel-d´Aiguilhe bei Le-Puy-en-Velay  Megalithisch/eisenzeitlicher Grabkomplex Mas Baleta  Menhir de Palaus  Aquäduct Chaponost
Preise pro Person in EuroDZEZ 
07.04.2022 - 19.04.2022fester TerminDZ: 3.650EZ: 4.448 Merken Anfragen
Webcode: 40046
ab € 3.650,-

Auf einen Blick

  • eindrucksvolle Menhire und Steinkammern der neolithischen Megalithik
  • vielfältige Relikte der einstigen römischen Provinz Gallia Narbonensis
  • einzigartige Bauwerke der vor-, früh- und hochromanischen Epoche

Eingeschlossene Leistungen

  • Rundreise in einem modernen Reisebus lt. Reiseprogramm
  • Ausflüge, Besichtigungen und Museumsbesuche lt. Reiseprogramm
  • Eintrittsgelder lt. Reiseprogramm
  • 12 Übernachtungen in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • Mahlzeiten lt. Reiseprogramm (F=Frühstück, A=Abendessen)
  • Informationsmaterial
  • Reisepreis-Sicherungsschein

Nicht eingeschlossen

Persönliche Ausgaben wie weitere Mahlzeiten, Getränke, Reiseversicherungen und Trinkgelder.

Hinweise

Reiseveranstalter: Karawane Reisen GmbH & Co. KG
AGB: Der Reise liegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Karawane Reisen GmbH & Co. KG zugrunde:
AGB Karawane Reisen.
Reiseversicherung: Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung (Urlaubsgarantie) sowie eine Auslandskrankenversicherung. Informationen dazu finden Sie unter Reiseversicherung.
Reiseanmeldung: Ein Formular zur schriftlichen Reiseanmeldung finden Sie hier….

Teilnehmer

Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl: min. 12 , max. 20 Personen

Die landschaftlichen Qualitäten der östlichen Pyrenäen und ihres Vorlandes sind weithin bekannt, ihre archäologischen Monumente zahlreich und vielfältig. Die älteste Fundstätte (Tautavel) reicht immerhin in die Zeit um 500 000 Jahre v.u.Z. zurück. Im Neolithikum baute man die eindrucksvollen Megalithgräber in großer Anzahl und errichtete Menhire, von denen noch überraschend viele in der Landschaft erhalten sind. Aus keltischer Zeit finden sich ausgedehnte stadtartige befestigte Siedlungen (z.B. Enserune). Die Römer hinterließen vielfältige Zeugnisse ihrer Kultur – oft haben heutige Orte gallo-römische Grundlagen (z.B. Narbonne). Aus dem frühen Mittelalter sind vorwiegend kirchliche Bauten erhalten.

Reiseleitung: Hery A. Lauer, M.A., Vor- und Frühgeschichte, Archäologie

Reiseleiterportrait: Seit seinem Studium der Ur-, Früh- und Kunstgeschichte sowie der Geographie ist Hery A. Lauer als freiberuflicher Archäologe tätig. Zu seinen vielfältigen Aktivitäten zählen zahlreiche Ausgrabungen im In- und Ausland, die Publikation archäologischer Führer sowie intensive Öffentlichkeitsarbeit mit Vorträgen und Exkursionen. 1985 gründete er in Zusammenarbeit mit Karawane Studienreisen die Reihe „Archäologie & Reisen“ mit außergewöhnlichen Reisen zu urgeschichtlichen Zielen. Diese speziellen Studienreisen erfreuen sich steigender Beliebtheit und die Zahl der Stammgäste wächst von Jahr zu Jahr. Weit mehr als 100 verschiedene Exkursionen ins urgeschichtliche Europa hat er im Laufe der Zeit mit Herzblut und Engagement ausgearbeitet und erfolgreich durchgeführt.

Reise ab/bis: Göttingen

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Von Göttingen an die Saône (A).

Um 6 Uhr Treffen am Hauptbahnhof Göttingen. Fahrt nach Süden (10:30 Uhr Zustiegsmöglichkeit Hauptbahnhof Karlsruhe) und durch die Burgundische Pforte in das Tal der Saône .

Übernachtung: Novotel Lyon Nord Porte de Lyon****.

2. Tag: Durch die Auvergne nach Süden (F/A).

Eine Unterbrechung der Autobahnfahrt bringt Sie zum Hügelgrab und Menhir Chalet und spürt Megalithgräber und Menhire nahe Saint-Flour auf.

3 Übernachtungen: Hotel La Residence*** in Narbonne.

3. Tag: Aude (F/A).

Sie besuchen bei Salleles-d’Aude das Museum Amphoralis, das den Funden gallorömischer Großtöpfereien gewidmet ist und das hochgelegene Oppidum Enserune, ein wichtiges Machtzentrum der Zeit vom 6. Jh. v. Chr. bis zum 1. Jh. n. Chr. Ein Meilenstein bei Lapalme erinnert an die Fernverbindung der Via Domitia.

4. Tag: Narbonne (F/A).

Ein Spaziergang durch die Stadt erschließt Ihnen Überreste der einstigen gallo-römischen Provinzhauptstadt. Herausragend dürfte dabei der Besuch eines Getreidespeichers und des erst 2021 eröffneten Museums Narbo Via sein. Es bleibt Zeit für Ihre individuellen Erkundungen.

5. Tag: Corbieren (F/A).

Das Museum für Prähistorie in Tautavel zeigt viele Funde der nahegelegenen Arago-Höhle, unter denen besonders ein 500 000 Jahre alter Schädel von europäischer Bedeutung ist. Bei Belesta sehen Sie ein imposantes Megalithgrab und besuchen das Schlossmuseum, das u.A. reichliches Fundmaterial der Caune de Belesta mit seinen neolithischen Höhlen-Bestattungen präsentiert.

2 Übernachtungen: Hotel Can Xiquet**** in Cantallops.

6. Tag: Am Col de Pannisars (F/A).

Wo die römische Fernverbindung Via Domitia die Passhöhe erreicht, sehen Sie unter den Ruinen eines mittelalterlichen Klosters die Reste eines römischen Großbaues: möglicherweise ein Siegesdenkmal. Weitere Hinweise auf die Via Domitia und Befestigungen findet man nahe Les Cluses. Die Kapelle Saint-Martin-de-Fénouillar ist vermutlich schon in vorromanischer Zeit entstanden.

7. Tag: La Têt aufwärts (F/A).

In Terrats sehen Sie einen ausgegrabenen großen antiken (?) Töpferofen. Sie besuchen die Abtei Saint-Michel de Cuxa und die romanischen Kirchen von Planes (Rotunde), Caldegas und Hix.

2 Übernachtungen: La Seu d`Urgell, Parador****.

8. Tag: Andorra (F/A).

Im Zwergstaat haben sich einige eigenwillige kleine romanische Kirchen gut erhalten. Sie sehen Sant Joan de Caselles, Sant Cerni de Nagol und Sant Miquel d’Engolasters mit seinem hochaufragenden Glockenturm.

9. Tag: Durch das nördliche Katalonien (F/A).

In La Seu d’Urgell besuchen Sie die Bauten des seit dem 11. Jh. entstandenen Kathedralenbezirks. Die Fahrt durch das katalonische Bergland findet den Dolmen de la Paborda bei La Molina und frühe romanische Kirchenbauten (z.B. San Juan de las Abadesas).

2 Übernachtungen: Hotel Can Xiquet**** in Cantallops.

10. Tag: Die Megalithen des Naturparks Estanys de la Jonquera (F/A).

Sie unternehmen eine gemütliche Wanderung in baum- und buschbestandener einsamer Landschaft (ca. 7km, mit Verkürzungsmöglichkeit) zu etlichen Megalithgräbern, Menhiren und dem neolithisch/eisenzeitlichen Grabkomplex Mas Baleta. Fahrt zur monumentalen megalithischen Grabkammer Cabana Arqueta bei Espolla.

11. Tag: Cantallops – Le Puy-en-Velay (F/A).

Am ersten Tag der erweiterten Rückfahrt besuchen Sie den Menhir de Palaus und sehen in Le Puy-en-Velay die Kathedrale und die auf extrem spitzen Felsen gelegene frühromanische Kirche Saint-Michel-d’Aiguilhe.

Übernachtung: Le Puy-en-Velay, Hotel Regina***.

12. Tag: Le Puy-en-Velay – Belfort (F/A).

Die Fahrt nach Norden wird unterbrochen durch den Besuch des Aquäducts von Chaponost, dem längsten des gallo-römischen Frankreichs, und der romanischen Kirche in Saint-Lothain.

Übernachtung: Belfort, Hotel Tonneau d’Or****.

13. Tag: Belfort – Göttingen (F).

Rückreise mit Ausstiegsmöglichkeit in Karlsruhe (ca. 12:00 Uhr) nach Göttingen, Ankunft ca. 17:30 Uhr.

Gut zu wissen

Eine Innenbesichtigung ist nicht bei allen Kirchen möglich. Durch Corona-Maßnahmen kann es zu Einschränkungen bei Museumsbesuchen kommen.
Gerne buchen wir für Sie Übernachtungen in einem Hotel in Göttingen in Bahnhofsnähe bei An- und/oder Abreise.
Änderungen im Reiseverlauf oder bei den genannten Unterkünften aufgrund von örtlichen Gegebenheiten sowie Preisanpassungen aufgrund von staatlichen Abgabenänderungen, Zuschlägen (z. B. Diesel) müssen wir uns ausdrücklich vorbehalten. Die Klassifizierung der Hotels entspricht der Landeskategorie.

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