Mythos Amazonas, ©Andreas Zmuda
3300EUR

Mythos Amazonas

22 Tage Gruppenreise mit Expeditionscharakter ab Lima bis Belem

Mythos Amazonas, ©Andreas ZmudaMythos Amazonas, ©Andreas ZmudaMythos Amazonas, ©Andreas ZmudaMythos Amazonas, ©Andreas ZmudaMythos Amazonas, ©Andreas Zmudaim Amazonasim Amazonasgebiet im Amazonasgebiet im Amazonasgebiet im AmazonasgebietTukanLehmlecke - Tambopata NaturreservatInsekt - Tambopata NaturreservatSchmetterlingeManausBunter Markt in Manausim Amazonasgebiet im Amazonasgebiet im AmazonasgebietAffe - Tambopata NaturreservatMythos Amazonas, ©Andreas ZmudaMythos Amazonas, ©Andreas ZmudaMythos Amazonas, ©Andreas ZmudaMythos Amazonas, ©Andreas Zmuda
Preise pro Person in Euro bei Belegung mit Pers.12 
Standard
01.11.2021 - 07.01.20222021 06.11., 20.11. 2022 08.01., 02.04., 21.05., ...1: 3.8702: 3.660 Merken Anfragen
08.01.2022 - 01.04.20222021 06.11., 20.11. 2022 08.01., 02.04., 21.05., ...1: 3.7602: 3.550 Merken Anfragen
02.04.2022 - 20.05.20222021 06.11., 20.11. 2022 08.01., 02.04., 21.05., ...1: 3.5102: 3.300 Merken Anfragen
21.05.2022 - 15.07.20222021 06.11., 20.11. 2022 08.01., 02.04., 21.05., ...1: 3.8102: 3.550 Merken Anfragen
16.07.2022 - 12.08.20222021 06.11., 20.11. 2022 08.01., 02.04., 21.05., ...1: 3.6102: 3.400 Merken Anfragen
13.08.2022 - 04.11.20222021 06.11., 20.11. 2022 08.01., 02.04., 21.05., ...1: 3.8102: 3.550 Merken Anfragen
05.11.2022 - 30.11.20222021 06.11., 20.11. 2022 08.01., 02.04., 21.05., ...1: 3.8102: 3.600 Merken Anfragen
Mehr Termine anzeigen...
Webcode: B - 116723
ab € 3.300,-

Auf einen Blick

  • 22 Tage Gruppenreise mit Expeditionscharakter ab Lima bis Belem
  • Dschungeltour durch drei Länder mit Expeditionscharakter

Eingeschlossene Leistungen

Durchgehend deutschsprachige Expeditionsleitung ab Lima (bei 1-5 Teilnehmern erst ab Cusco; in diesem Fall mit örtlicher, deutschsprachiger Flughafenassistenz in Lima) bis Abreise Belém; einheimischer Naturführer im Manu-Nationalpark (3.- 6. Tag Mittag); professioneller Koch (2- 6. Tag und 8.- 11. Tag) mit exzellentem Essen u.a. 3-Gänge-Menüs im Dschungel; lizensierte Bootsführer und Helfer im Dschungel (3.- 6. Tag und 7., sowie 9- 11. Tag); alle Fahrten, Transfers, Exkursionen & Wanderungen laut Reiseablauf (Änderungen vorbehalten); alle (3) Inlandsflüge (Lima-Cusco, Porto Velho-Manaus, Santarem-Belém); 5 Ü in 2,5-3*-Hotels mit Privatbad (Lima, Puerto Maldonado & Alter do Chão), 4 Ü in einfachen Hotels mit Privatbad (Porto Velho, Manaus, Belém), 1 Ü im Kolonialhaus & Pension des ehemaligen Kautschukbarons (Riberalta), 2 Ü in einer einfachen Posada bei einem Büffelbauern auf der Ilha do Marajó, 7 Ü im Dschungel in einfachen Hütten in Mehrbettzimmern mit Gemeinschaftsbad und Außentoilette oder in extrem einfachen Familienpensionen / Lodges der Einheimischen bzw. indigenen Siedlungen und beim Schamanen in komfortablen Feldbetten, 1 Ü im Dschungel auf einer Tapir-Beobachtungsplattform mit Außen-WC, 1 Ü in der Hängematte auf dem Amazonas-Frachtschiff; Bereitstellung der kompletten Expeditionsausrüstung (Militärbetten mit Matratze und Bettbezug, Kopfkissen, Qualitätsschlafsack, Mosquitonetz, komplette Expeditionsküche, Trinkwasser, Erste-Hilfe-Kit); Satellitentelefon für Notfälle ab Cusco bis Belém; eine originale, brasilianische Hängematte als Andenken an die Frachtschiff-Fahrt auf dem Amazonas; gebrauchte, grundgereinigte und desinfizierte Gummistiefel werden allen Reisenden kostenlos zur Verfügung gestellt (wer möchte kann eigene Gummistiefel (sollten bis kurz unterhalb der Knie reichen) mitbringen oder vor Ort neue Gummistiefel käuflich erwerben); Verpflegung lt. Programm Mahlzeiten (F=Frühstück (sofern möglich bei frühen Transfers/Abreisen), M=Mittagessen/Lunchbox, A=Abendessen).

Nicht eingeschlossen

Eintritte und Nationalparkgebühren (ca. USD 150 pro Person; das Geld wird vom Reiseleiter in Lima in bar eingesammelt und vor Ort jeweils für die gesamte Gruppe bezahlt); Trinkgelder; persönliche Ausgaben; nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke bei den Hotelaufenthalten; Ayahuasca-Einnahme (ca. USD 30 USD, direkt dem Schamanen zu bezahlen).

Hinweise

Diese Reise ist ideal für Expeditionsanfänger und Einzelreisende (es gibt keinen Aufpreis für Einzelreisende; Alleinreisende teilen sich ein Doppelzimmer/Zelt).

Bei Buchung Einzelzimmer: Ein Einzelzimmer ist nur möglich in den Hotels/Pensionen in Lima, Pillcopata, Puerto Maldonado, Riberalta, Porto Velho, Manaus, Alter do Chao, Ilha do Marajo und Belem.

Dies ist keine normale "Rundreise”, sondern eine EXPEDITION in ein touristisch unerschlossenes Gebiet. Änderungen des Reiseablaufes können daher aus organisatorischen, sicherheitstechnischen, witterungsbedingten oder sonstigen Gründen vom Reiseleiter im Interesse der Reisegruppe eigenverantwortlich festgelegt werden.

Teilnehmer

mind. 2 (bis 10 Wochen vor Reisebeginn), max. 12 Personen.

Abweichende Stornobedingungen

Abweichend zu den ARB vor Reiseantritt bis 70 Tage 15 %, 69-46 Tage 40 %, 45-31 Tage 60 %, 30-15 Tage 80 %, 14-0 Tage 90 %.

Diese Dschungeltour mit Expeditionscharakter führt Sie ins dampfende Amazonasbecken, fernab von jeglichem Tourismus. Die Fortbewegung erfolgt in kleinen Expeditionsbooten, auf Ladeflächen von LKWs und auf Frachtschiffen durch Amazonien.
Mit etwas Glück werden exotische, wilde Tiere in einem der größten Regenwaldgebiete unserer Erde live beobachtet. Die Gruppe fährt auf einer 9-tägigen Bootsfahrt tief in den Amazonas-Dschungel zu indigenen Dörfern, illegalen Goldsuchern und Paranusspflückern. Hier werden umfangreiche Tierbeobachtungen gemacht, Dschungelwanderungen und Fahrten im Expeditionsboot in bzw. an den Naturreservaten: Amarakeiri, Tambopata, Manupiri, Humayta & Manu sowie zum Lago Sandoval und der Affeninsel.
Auf Frachtdampfern geht es den Amazonas entlang in Richtung Atlantik. Es wird an einer geheimnisvollen Schamanen-Zeremonie teilgenommen und in Dschungelsiedlungen ohne jegliche Straßenanbindung übernachtet, immer verbunden mit Besuchen von Bananenhändlern, Dschungelbauern, Mini-Schulen und Krankenstationen. Erfrischung versprechen kleine Wasserfälle und Flussstrände mitten im Urwald.
Auch die Kultur kommt nicht zu kurz mit einem Besuch der berühmten Oper und dem bunten Markt der Amazonasmetropole Manaus, ebenso wie typische Salsa- & Samba-Tanzbars. Bei Manaus geht es bei einer Bootstour zu den berühmten riesigen Seerosen und zum ‘Treffpunkt der Gewässer’, wo sich der Rio Negro und der Rio Solimões treffen und den Amazonas bilden.
In Alter do Chão wird an weißen Flussstränden gebadet, auf der größten Flussinsel der Welt wird auf einem Büffel geritten und der “Zauberer-Markt” & der “Markt für Riesenfische” in Belém wird ausgiebig erkundet.
Im Amazonasgebiet existiert noch die Freiheit des ursprünglichen Reisens, in der jeder neue Tag unverbraucht ist und jede menschliche Begegnung Neugierde weckt. Es ist eine Reise, die sich in vielen kleinen Details an die Reisegruppe und den Umständen anpasst und somit etwas Besonderes in sich selbst ergibt!
Bei dieser Expedition kann jeder mit normalen körperlichen Voraussetzungen teilnehmen, der über Trittsicherheit für 2 bis 3-stündige Wanderungen in tropischem Klima und teilweise rutschigen Boden durch den Dschungel verfügt, sowie sein Gepäck selbst 150 Meter weit tragen kann. Der Verzicht auf Komfort wird belohnt mit einem intensiven und authentischen Reiseerlebnis.

Reiseverlauf (Änderungen vorbehalten)

1. Tag Lima.

Ankunft in der Hauptstadt Perus, wo Sie von Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter abgeholt und zu Ihrem kleinen Stadthotel gebracht werden. Am Abend findet Ihre Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihr Reiseleiter den genauen Ablauf nochmals erläutert und auch gerne alle Ihre Fragen beantwortet. Wenn die Gruppe am Ankunftstag z.B. wegen evtl. Vortouren nicht komplett ist, findet diese Besprechung am 2.Tag statt.

Ü: Hotel Allpa (o.ä.) (2,5*).

2. Tag Lima – Pillcopata (F/M/A).

Von Lima aus fliegen Sie sehr früh am Morgen nach Cusco, wo Sie auf alle Teilnehmer der Vortour treffen und wo sich jeder mit den absolut notwendigen, hohen (!) Gummistiefeln ausstatten kann. Nun geht es auf einer halb unbefestigten Straße, mit einem Kleinbus, über die mächtigen Hochanden zu den antiken Aymara-Begräbnistürmen von Ninamarka, die Sie bei einem kleinen Spaziergang besichtigen. Wenig später erreichen Sie Paucartambo, wo im Juli der bekannte Maskenkarneval stattfindet. Zu Inkazeiten noch ein wichtiger Kontrollposten an der Südgrenze des Inkaimperiums, wirkt Paucartambo mit seinen schneeweißen Wänden und den azurblauen Türen sowie Balkonen wie ein nobles Geisterdorf. Sie besuchen das örtliche Museum und erfahren Interessantes über die Geografie, Historie, Kultur, Religion, Rhythmen und Hoffnungen der Bewohner des kleinen Städtchens.
Wenig später erreichen Sie den ehemaligen Kontrollposten des Manu-Nationalparks, wo Sie zu Mittag essen. Von nun an geht es bergab, weiter in das dampfende Amazonasgebiet, wo Sie noch Gelegenheit haben, den Nationalvogel von Peru, den Gallito de Las Roca (Andenfelsenhahn, auch Andenklippenvogel genannt), zu beobachten.

Ü: Gallito de Las Rocas Lodge der Matsiguenka-Indianer (o.ä.) (einfache Unterkunft, Zimmer mit Privatbad).

3. Tag Manu Nationalpark (F/M/A).

Heute beginnt Ihr Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pillcopata. Sie besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu erhalten.
Von Pillcopata aus geht es auf kurvigen Straßen weiter durch den Dschungel. Sie machen unterwegs Halt bei einer Tierrettungsstation, wo vorher als Haustiere gehaltene Wildtiere wie Tapire, Affen, Kaimane und Faultiere auf das Leben im Dschungel vorbereitet werden.
Nachdem Sie einen Spaziergang durch eine kleine Orchideenfarm gemacht haben, erreichen Sie noch am Vormittag den kleinen Hafen von Atalaya und steigen in Ihr Expeditionsboot. Dort lernen Sie auch gleich Ihr Bootsteam, sowie Ihren auf den Manu-Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen.
Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Ihre direkt am Fluss und mitten im Amazonas-Dschungel gelegene Unterkunft einer Matsiguenka-Familie. Das einst sehr wilde Indianervolk wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts von den spanischen Franziskanern christianisiert.
Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit Ihrem Naturführer auf. An einem romantisch gelegenen Dschungel-See besteigen Sie kleine Holzflöße und gleiten am Ufer der Lagune entlang, um tropische Vögel, u.a. den Hoatzin, den „Urvogel“, dessen Herkunft völlig ungeklärt ist, aber auch Schopfhühner oder Zigeunerhühner zu beobachten sowie mit etwas Glück auch Riesenotter.

Ü: in einer kleinen von Matsiguenka-Indianern geführten Lodge (einfache Unterkunft, Zimmer mit Privatbad).

4. Tag Matsiguenka-Indianer, heiße Dschungel-Thermalquellen und Boca Manu (F/M/A).

Am Morgen brechen Sie auf nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenka-Indianer. Hier besuchen Sie die örtliche Schule, wo Sie Gelegenheit haben mit den Oberschülern über deren Leben im Dschungel und deren Zukunftspläne zu sprechen.
Im Anschluss fahren Sie weiter zu einer vulkanischen Thermalquelle, wo Sie mitten im Dschungel entspannen können.
Am Nachmittag erreichen Sie das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu. Heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen Sie den Schiffsbauer auf, der auch Ihr Boot gebaut hat. Er erklärt Ihnen aus welchen Materialien er die Boote baut, welche Modelle er hat und wie sein Vertrieb organisiert ist. Am Abend lassen Sie sich ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken.

Ü: Unterkunft Boca Manu (einfache Unterkunft).

5. Tag Dschungelwanderung und Übernachtung auf einer Tapir-Plattform (F/M/A).

Heute sind Sie eine längere Strecke im Boot unterwegs. Dies gibt Ihnen aber einmal mehr die Gelegenheit nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab von jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück viele exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen Sie das indigene Dorf Diamante. Sie schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den hier ansässigen Indigenen ins Gespräch.
Nachmittags halten Sie an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo Sie sich erfrischen können, bevor Sie zu einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel aufbrechen. Bis zu 55 Meter hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Sie zu sehen bekommen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge Ihres Naturführers wird diese erspähen und Ihnen zeigen.
Nachdem Sie die 3 Meter hohe Tapirplattform an der Mineralienlecke erreicht haben, essen Sie zu Abend und legen sich auf Ihre bequemen Matratzen. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Jeden Moment kann nun das größte südamerikanische Landsäugetier, der bis zu 250 kg schwere Tapir kommen, um nur wenige Meter von Ihnen entfernt die Mineralien zu lecken, denn die in der Erde enthaltenen Mineralien benötigen die Tapire dringend zum Verdauen.

Ü: im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform (sehr einfach).

6. Tag Manu Nationalpark – Puerto Maldonado (F/M).

Noch vor Sonnenaufgang machen Sie sich auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu Ihrem Boot, wo Ihr Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück auf Sie wartet. Während sich die ersten goldenen Sonnenstrahlen im Fluss spiegeln, fahren Sie zu einem Aussichtspunkt, wo Sie eine tolle Sicht auf eine Papageien-Salzlecke haben. Hier heißt es leise sein und das Fernglas zücken, um hunderte von riesigen Ara-Papageien zu beobachten!
Nach diesem eindrucksvollen Naturspektakel fahren Sie an illegalen Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines wilden Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus müssen Sie mehrmals Umsteigen, denn es geht nun mit Jeeps, abenteuerlichen Fähren, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, in die kleine, quirlige, mit Motorrädern und Tuk-Tuks überfüllte Stadt Puerto Maldonado.
Am späten Nachmittag besuchen Sie hier den lebendigen Markt, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht.
Wer möchte, kann dann noch am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der ganz bestimmt eine traditionelle Cumbia-Liveband, begleitet von einer Heerschar von kurz bekleideten Tänzerinnen, zu hören und zu sehen ist. Cumbia, ein Werbungstanz, der früher unter der afrikanischen Bevölkerung praktiziert wurde, ist gerade im Amazonas-Gebiet die beliebteste Musik und allgegenwärtig.

Ü: Hotel Cabaña Quinta (o.ä.) (2,5*).

7. Tag Puerto Maldonado – Tampopata Nationalpark (F/M/A).

Am frühen Morgen fahren Sie mit Ihrem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Die Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhlichen Achunis, der beeindruckenden Frailes und der kleinen und lustigen Leoncitos. Gleich danach geht es auf der anderen Flussseite drei Kilometer durch den Dschungel zu einem seit hunderten von Jahren abgetrennten Flussarm des Madre de Dios, der nun als See mit dem Namen Lago Sandoval ein Paradies für den vom Aussterben bedrohten Riesenotter und den schwarzen Kaiman, sowie vielen tropischen Vögeln ist. Sie erkunden den Fluss mit Kanus, in Begleitung Ihres indigenen Naturführer.
Nach dem Mittagessen fahren Sie weiter durch den Tambopata Nationalpark zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Nachdem Ihnen der Schamane seinen kleinen Zauber- & Kräutergarten gezeigt hat, besteht die fakultative Möglichkeit, am Abend Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache “Liane der Seele” oder “Liane der Toten” bedeutet, ist ein Getränk, das von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Sicherlich einer der Höhepunkte Ihrer Expedition!

Ü: direkt beim Schamanen in Feldbetten mit Matratze und kuschligem Schlafsack sowie einem Mosquitonetz (sehr einfach mit Plumsklo/Außendusche).

8. Tag Tampotata Nationalpark – Bolivien(F/M/A).

Nach einem gemütlichen Frühstück geben Sie Ihr Gepäck Ihrem Bootsteam, das Sie am Abend in Bolivien wiedersehen werden. Mit Handgepäck geht es zuerst nach einer Fahrt auf der Trans-Oceanica zur peruanischen Grenzstation, um sich den notwendigen Ausreisestempel abzuholen. Sie fahren weiter tief in den Dschungel in Richtung Bolivien, bis der Fahrer des Kleinbusses im Dschungel beim besten Willen nicht mehr weiterkommt. Nun müssen Sie ca. 2 Kilomter zu Fuß weiter laufen, bis Sie einen kleinen, völlig abgelegenen bolivianischen Polizei- und Militärposten erreichen. An einer weiteren Grenzsperre werden Ihre Pässe abgestempelt. Herzlich Willkommen in Bolivien! Sie fahren nun weiter über nur teilweise geteerte Straßen, bis Sie ein Versorgungsdorf am Rio Madre de Dios erreichen. Ihr Bootsteam erwartet Sie hier bereits mit Ihrem Gepäck und den aufgestellten Feldbetten.
Nach diesem erlebnisreichen Tag lockt ein kühles Bier in einer der Farmer- und Goldsucherkneipen. Ihr Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten.

Ü: auf Ihren Feldbetten inmitten des Dorfes (sehr einfach).

9. Tag Flussexpedition Bolivien (F/M/A).

Früh am Morgen geht es mit Ihrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert.
In einer der direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen halten Sie und lassen sich vom Verwalter erklären, wie die Paranuss geerntet wird. Der rund 55-60 Meter hohe und bis zu 300 Jahre alte Paranussbaum gehört zu den Topffruchtbaumgewächsen und ist nicht kultivierbar. Die 10-15 cm großen, harten Schalen beinhalten 10-25 der begehrten und uns bekannten leckeren Samenkerne. Sie werden von 5.000 Sammlern in der Regenzeit vom Boden aufgelesen und bis zu 10 Kilometer auf engen Pfaden durch den Dschungel mittels Traktoren in ein Sammellager gebracht.

Ü: in Ihren Feldbetten in der Lagerhalle dieses Sammellagers (sehr einfach).

10. Tag Flussexpedition Bolivien (F/M/A).

Heute fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios entlang zu einigen Flussgoldgräbern. Sie werden hier auf das Boot der Goldgräber gehen, um sich genau erklären zu lassen, wie sie das Gold aus dem Fluss holen und wo und wie sie dort mit ihren Familien leben. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung “America” offen sein, werden Sie diese heute besuchen.
Am Nachmittag erreichen Sie einen Flussstrand, wo Ihr Bootsteam ein Übernachtungslager für Sie baut. Bestaunen Sie einen grandiosen Sternenhimmel und die lauschen Sie der gewaltigen Geräuschkulisse des Dschungels.

Ü: in Ihren Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion (sehr einfach).

11. Tag Riberalta, Offroad – Abenteuer (F).

Am Vormittag erreichen Sie das kleine Dorf Sena, wo Sie Ihr Expeditionsboot verlassen. Auf der Ladefläche eines offenen Pick-Up oder LKW`s fahren Sie ca. 4 Stunden durch den Dschungel bis Sie das koloniale Riberalta erreichen. Dort angekommen, machen Sie einen kleinen Erkundungs-Spaziergang und am Abend gehen Sie ins alte Stadtzentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den “Plaza” braust.

Ü: Hotel Colonial (o.ä.) (2*).

12. Tag Riberalta – Porto Velho (F).

Heute steht das dritte Land auf Ihrer Expeditionsreise an: Brasilien! Aber bevor es losgeht, besichtigen Sie am Morgen eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und nach Qualitätsstufen von vielen Mitarbeitern in Handarbeit sortiert. Neben dem Gummi der Kautschukbäume und den tropischen Hölzern, sind die nahrhaften Paranüsse die wichtigste Einnahmequelle der einheimischen Bevölkerung. Nach dem Besuch fahren Sie mit Taxis bis an den bolivianisch-brasilianischen Grenzfluss Rio Maroré und bei einer Fährüberfahrt gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Heute stehen 80 % der abgebrannten, landwirtschaftlichen Fläche brach und wartet auf mehr Rinder. Das erspart zum Glück seit vielen Jahren schon die weitere Abholzung und Brandrodung im Amazonas-Gebiet! Am frühen Abend erreichen Sie Ihr kleines, sehr einfaches Stadthotel. Wer möchte kann hier seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren und das Tanzbein schwingen.

Ü: Hotel Regina (o.ä.) (2*).

13. Tag Porto Velho – Manaus (F).

Am Vormittag bekommen Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen. Sie besuchen das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus Zeiten der Kautschukbarone, den Markt und den Hafen. Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 130 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes hier in Porto Velho. Noch am selben Tag fliegen Sie weiter nach Manaus.

2 Ü: Hotel GoInn (o.ä.) (2*).

14. Tag Manaus (F).

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen Eingangstor Amazoniens. Diese gewaltige Stadt kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil mitten im ehemaligen Urwald. Sie ist nicht nur Überbleibsel einer Zeit ungeheuren Wohlstandes, sondern geradezu ihr Symbol und inzwischen Wahrzeichen der Stadt.
Es folgt ein Besuch des um 1883 errichteten Mercado Municipal Adolpho Lisboa, einer Markthalle am Ufer des Rio Negro, mit Früchten und Gewürzen. In der nahegelegenen Fischmarkthalle staunen Sie über die gewaltige Auswahl riesiger Amazonas-Fische.
Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt zum “Treffpunkt der Gewässer”, wo sich das dunkle Wasser des Rio Negro und das Milchkaffeefarbene, um 4° C wärmere Wasser des Solimões treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen.

15. Tag Frachtschifffahrt nach Santarem (F/M/A).

Vom Hafen in Manaus aus schiffen Sie an Bord eines Frachtschiffes nach Santarem. Nachdem Sie Ihre Hängematten auf dem oberen Hängemattendeck aufgehangen haben, beobachten Sie das Laden der Fracht durch viele fleißige Hände, die innerhalb weniger Stunden viele hundert Tonnen an verschiedenen Gütern geschickt im Schiff verstauen. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier hautnah und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der vielen, interessanten Gespräche. Gegessen wird hier zusammen mit den Einheimischen, was der Schiffskoch bietet.

Ü: in Hängematten auf dem Frachtschiff (sehr einfach).

16. Tag Amazonas – Alter do Chão (F).

In Santarem angekommen machen Sie sich am Nachmittag auf in das Dorf Alter do Chão mit der vorgelagerten Ilha do Amor. Der Ort ist ein abgelegenes Paradies und Sie erleben heute beim Abendessen auf dem kleinen Dorfplatz das authentische, kulinarische Brasilien. Sie sitzen am urigen Plaza unter Bäumen, ein paar gestrandete Hippies verkaufen ihren Naturschmuck und Kinder toben herum. Zu alledem gibt es am Abend oftmals ganz spontan Livemusik – Brasilien pur!

2 Ü: Hotel Belo Alter (o.ä.) (2,5).

17. Tag Traumstrand in Alter do Chão (F).

Das Wasser des Rio Tapajós ist glasklar und angenehm warm. Sie stellen Ihre Stühle ins Wasser und genießen einen wunderbaren Caipirinha und leckere Pinchos mit Fleisch oder gegrilltem Käse. Nun ist Relaxen an diesen Traumstränden angesagt. Aber wer heute aktiv sein möchte, kann einen der vielen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra.

18. Tag Alter do Chão – Belém (F).

Nach diesem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie gegen Mittag nach Belém, dem Amazonasdelta. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen der Innenstadt hat es auch den Beinamen “cidade das mangueiras” (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag geht es in das ehemals gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Diese alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants und die Brauerei “Amazon Beer”, dazu die beste Eisdiele der Stadt. Hier werden Sie den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Ü: Hotel GoInn (o.ä.) (2,5*).

19. Tag Belém – Ilha Marajó.

Am Morgen gehen Sie auf den bekannten Markt „Ver-O-Peso“ am alten Hafen, wo Kräuterfrauen „Gesundheit“ aus Amazoniens Wäldern verkaufen. Hier ist das Wissen der letzten Schamanen auf einem Markt vereint. Hier wird man überrascht von der Vielfalt sein – für die unterschiedlichsten Zwecke gibt es hier Pülverchen, Wurzeln, Baumrinden und noch exotischere Mittel, wie zum Beispiel eingelegte Skorpione.
Noch am Vormittag fahren Sie mit dem Boot zur Ilha Marajó, der größten Insel Brasiliens, die durch eine noch fast unberührte Natur und eine geschichtsträchtige Keramikkultur besticht. Unterstützt in ihrer Landarbeit werden die Einwohner der Insel durch Herden von schwarzen Wasserbüffeln und Zebus, die von Feld zu Feld ziehen und sehr gut an die Bedingungen der Sumpfgebiete angepasst sind. Weiterhin wird die Insel von mehr als hundert Vogelarten wie Flamingos, Fischreihern, Papageien, Enten, Falken, Tukanen und den graziösen, scharlachroten Ibissen mit ihren langen, gebogenen Schnäbeln bewohnt.
Gegen Mittag erreichen Sie nach drei Stunden Bootsfahrt Soure. Die Hauptstadt der Insel ist ein kleines Städtchen, wo Mangobäume Bewohnern, Tieren und Besuchern Schatten spenden und Wasserbüffel grasend durch die Straßen streifen. Sie haben am Nachmittag Zeit, das Dorf kennenzulernen, dessen Bewohner hauptsächlich vom Fischfang leben.

2 Ü: Pousada Maruanases (2,5*).

20. Tag Ilha de Marajó.

Ihre Pousada liegt direkt auf einer Büffelfarm und die Büffelherde grast direkt vor den Zimmern. Am Vormittag fragen Sie den Hirten, ob Sie mal einen Büffelritt probieren dürfen. Die besonders ruhigen Reittiere bekommen dann einen Nasenring, an dem sich ein Seil befindet, mit dem das Tier gelenkt werden kann. Nachmittags erreichen Sie nach einer kurzen Kanufahrt und einem kleinen Spaziergang (1,5 Std., leicht) den atemberaubenden Strand Caju Una, der wegen seiner Abgeschiedenheit noch fast unberührt ist. Hier bleibt Ihnen Zeit zu relaxen, bevor Sie den Rückweg zu Fuß (1,5 Std., leicht) und auf Mototaxis zu Ihrer Pousada antreten.

21. Tag Ilha Marajó – Belém.

Bis zum Nachmittag haben Sie noch Freizeit auf der Insel, dann machen Sie sich wieder auf den Rückweg nach Belém. Am Abend geht es im Boot an die Docks in eine Tanzbar, wo Sie auf eine aufregende und unvergessliche Abenteuerreise gemeinsam anstoßen – typisch brasilianisch mit einem frischen Caipirinha?

Ü: Hotel GoInn (o.ä.) (2,5*).

22. Tag Abreise (F).

Nun heißt es Abschied nehmen von Südamerika und einer Reise, die jedem von Ihnen sein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen von Belém, wo Ihr Flug nach Europa auf Sie wartet. Abreise oder individuelles Anschlussprogramm.

Diese Reisen könnten Sie auch interessieren

Travesia Atacama – Uyuni

11 Tage Privatreise ab Calama bis Uyuni

Von der tiefen Stille der terrakottafarbenen Berge bis zum endlosen Weiß des Salar de Uyuni: Entdecken Sie diese faszinierenden Orte und machen Sie die Reise Ihres Lebens in eine der entlegensten Regionen der Welt. Die Travesía Atacama-Uyuni ist eine Reise, die zur intensiven Entdeckung von zwei...

Webcode: B - 157005

Merken

Kein aktueller Preis verfügbar


Skifahren in Banff und Lake Louise

1-wöchige Skireise in den kanadischen Rockies

Eine der beliebtesten Regionen in West Kanada ist nicht nur im Sommer ein Muss, sondern bietet auch im Winter ideale Bedingungen für Skiliebhaber. Ganz ohne Mietwagen und mit einem festen Hotel als Ausgangspunkt können Sie Ihre Zeit ganz stressfrei gestalten und haben zudem drei Skigebiete direkt...

Webcode: 35092

Merken

Kein aktueller Preis verfügbar


Die Höhepunkte Boliviens

12 Tage Rundreise durch den Andenstaat, ab Sucre bis La Paz

Bolivien vereint fast alle Höhepunkte, die die einzelnen Länder Südamerikas ausmachen. Es ist ein faszinierendes Land voller Naturschönheiten und Kontraste. Sie finden hier atemberaubende Berglandschaften, einen der größten Salzseen der Erde, koloniale Städte, traditionell lebende Indios,...

Webcode: B - 70662

Merken

ab € 2.336,-